Archive für 2009

An Irish Christmas retweet

Eine Veranstaltung in der gemeinsamen Reihe VOICES von Burg Wilhelmstein/SEW, Kulturbetrieb der Stadt Aachen und der Kulturgemeinde Alsdorf in der Aachener Kirche St. Paul, Jakobstrasse.

Mit ihr kam die gälische Sprache in die Top of the Pops und dennoch ließ sie ihren gälischen Vornamen Máire anglisieren: Moya Brennan, Botschafterin des irischen Gesangs, The Voice of Clannad. Als deren Leadsängerin , die 1999 einen Grammy bekamen, legte sie mit sphärischer Stimme und meditativen Klanglandschaften das Fundament, auf dem später die New-Age-Musik entstand, die auch ihre Schwester ENYA so berühmt machte. Auch kennt man ihre Stimme aus den Soundtracks von König Arthur, Der letzte Mohikaner oder der TV-Serie Robin Hood.

Seit den frühen Tagen von Clannad hat Moya einen langen Weg zurückgelegt. Mitte der Siebziger wurde diese grandiose Band aus County Donegal noch von der musikalischen Gemeinde Irlands komplett missverstanden und brachte deswegen ihre Musik nach Europa, vor allem nach Deutschland, wo ihre Mischung aus traditionellen Weisen und zeitgemäßen Einflüssen auf offene Ohren stieß. Moya und Clannad gelten nicht nur als Pioniere sondern als Schöpfer dessen, was heutzutage als keltische Musik bekannt ist und alleine mit ihrer Formation nahezu 15 Millionen Alben verkauft hat.

Moya zierte mit ihrer Performance bereits die Bühnen in aller Welt– sie spielte für den amerikanischen Präsidenten auf dem Capitol Hill und trat zweimal beim Weltjugendtag auf, zuletzt vor nahezu einer Million Menschen beim Besuch von Papst Benedikt in Köln im Jahre 2005.

Wir erleben Moya Brennan an diesem Abend in der Aachener Kirche St.Paul zusammen mit ihrer jungen Band in einem auf die Jahreszeit abgestimmten Programm. Meditative Weihnachtslieder im irischen Sound und dazu Choräle auf Gälisch von der Top-Stimme des Celtic-Pop lassen zur Ruhe kommen und wärmen Herz und Seele.

The Klezmatics retweet

Eine Veranstaltung in der gemeinsamen Reihe VOICES von Burg Wilhelmstein/SEW, Kulturbetrieb der Stadt Aachen und der Kulturgemeinde Alsdorf im Ludwig-Forum für Internationale Kunst in Aachen, Jülicher Strasse

THE KLEZMATICS aus New York sind als Band die wohl besten und bekanntesten Interpreten jüdischer Musik auf der Welt. Punkt. Die musikalischen Hochkaräter Matt Dariau, Lisa Gutkin, Richie Barshay, Mastermind Frank London, Paul Morrissett und Lorin Sklamberg haben es vollbracht, Klezmer neu zu erfinden, ohne die Wurzeln oder geschichtliche Relevanz der Musik in irgendeiner Form zu beeinträchtigen.

Alles fing vor 20 Jahren damit an, dass die Klezmatics auf jüdischen Hochzeiten rund um New York spielten. Irgendwann gelang dann auch der weltweite Durchbruch mit ihrer schwungvollen traditionellen jiddischen Musik, dem Klezmer, den sie für sich selbst neu entwickelten, modernisierten und noch tanzbarer gestalten, als er ohnehin schon ist, wobei sie ihn mit zahlreichen musikalischen Einflüssen von Jazz bis Ska, Rock und Soul bis hin zu karibischen Sounds verbinden. Mit dieser charakteristischen Crossover-Mischung, die die Ursprünge allerdings wie gesagt keineswegs verfälscht, sind sie weltweit künstlerisch und kommerziell die erfolgreichsten Interpreten ihres Genres. Im Februar 2007 wurde ihr Album Wonder Wheel mit Vertonungen unbekannter Texte Woody Guthries als bestes zeitgenössisches Weltmusik-Album mit einem Grammy ausgezeichnet.

Robin Williams meint: “If you can hear this music and not see God, you are f…ing blind!” Da muss man ihm Recht geben.

Vis a Vis retweet

Eine Veranstaltung in der gemeinsamen Reihe VOICES von Burg Wilhelmstein/SEW, Kulturbetrieb der Stadt Aachen und der Kulturgemeinde Alsdorf im Energeticon Alsdorf.

Zwei international anerkannte Virtuosen aus unterschiedlichen Genres greifen in die Saiten und Tasten, und es entstehen magische musikalische Momente: berührende Melodien, wilde Improvisationen, pulsierende und schräge Rhythmen wirbeln durch die Luft. Manfred Leuchter, Akkordeonvirtuose mit arabischen Referenzen, und Ian Melrose, herausragender Akustikgitarrist mit bevorzugtem Ziel-Gebiet keltische Musik, kreieren eine Aufsehen erregende musikalische Fusion.

Akkordeon, akustische Gitarre und Low Whistle – eine seltene und spannende Begegnung. Musikalisch ist der Horizont, den Ian Melrose und Manfred Leuchter hier aufspannen, von erhabener Weite. Die überschäumende Musikalität und Spielfreude des Duos ist von den ersten Tönen an ansteckend. Natürlich nimmt das keltische Erbe einen besonderen Raum ein – die Reise führt aber auch in den Orient, über Frankreich gelangt man in die Wüste Marokkos und schließlich nach Deutschland. Bachs Goldbergvariationen für Akkordeon solo werden zum Ausgangspunkt für eine wunderbare Melrose-Komposition, einen Hannes-Wader-Klassiker verlegen die beiden in die große, weite Welt – Musik, die weiß, wie man ein Publikum berührt. Und man hört – obwohl kein Ton gesungen wird – zwei ganz besondere Stimmen, die wie eine klingen.

Mit freundlicher Unterstützung des ENERGETICON.

“Get Back” retweet

Eine Veranstaltung in der gemeinsamen Reihe VOICES von Burg Wilhelmstein/SEW, Kulturbetrieb der Stadt Aachen und der Kulturgemeinde Alsdorf im Energeticon Alsdorf.

Er ist sexy wie Danny DeVito, seine Profession ist die Schauspielerei und seine Liebe die Musik. Gustav Peter Wöhler ( Foto: Jim Rakete) gehört seit Jahren zu den bekannten Gesichtern der deutschen Film- und Fernsehszene. Er hat in anspruchsvollen Kinofilmen von Doris Dörrie oder Werner Herzog ebenso gespielt wie in den „Sieben Zwergen“ von Otto Waalkes, er war in Fernsehproduktionen wie dem „Wunder von Lengede“ oder „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“ zu sehen und spielt regelmäßig Theater.

Daneben hat er sich aber auch seit fast fünfzehn Jahren als Sänger etabliert, und was einst als private Leidenschaft in Wohnungen und Theaterkellern begann, hat sich inzwischen zu einem Erfolgsprojekt mit Kultcharakter entwickelt. In den vergangenen Jahren haben Gustav Peter Wöhler und seine Band weit über 100 Konzerte gegeben und vier CDs produziert, so dass aus dem ursprünglichen „Geheimtipp“ letztlich eine feste Größe in den Konzertkalendern vieler Theater geworden ist.

Nach einer längeren Auszeit meldet sich die Gustav Peter Wöhler Band nun mit einem neuen Programm zurück – und besinnt sich dabei ganz auf ihre Wurzeln. „Get back“ heißt der Abend nach dem gleichnamigen Song der Beatles, mit denen letztlich alles begann: Im neuen Programm gibt es nun also „Get back“ und „Imagine“ und daneben eine Reihe von Songs etwa von Joni Mitchell und Janis Joplin, von den Rolling Stones und Leonard Bernstein. Denn zu den Anfängen zurückzukehren heißt auch, sich in einem wesentlichen Punkt treu zu bleiben. Aber hier geht es nicht um Cover-Versionen: die Gustav Peter Wöhler Band hat eine völlig eigene Art entwickelt, intime, schlanke und jazzige Arrangements ihrer ganz persönlichen Lieblingslieder vorzustellen. So ist „Get back“ letztlich auch eine musikalische Autobiographie, unverkennbar interpretiert und um Geschichten ergänzt von Gustav Peter Wöhler und seinen drei phantastischen und handverlesenen Musikern.

Bassist Olaf Casimir, Pianist Kai Fischer und Gitarrist Mirko Michalzik sind auch als Musiker etwa für Stefan Gwildis, die Cultured Pearls, Dominique Horwitz, Klaus Lage und Vicky Leandros tätig, und gemeinsam sind sie auch die Band von Annett Louisan. Zusammen mit Gustav Peter Wöhler hat das Trio nun das „Get back“ Programm entwickelt, und das ist endlich live bei uns zu erleben.

Mit freundlicher Unterstützung des ENERGETICON.

Los Bomberos De Montecruz retweet

Trinkt, feiert, tanzt, Companeros! Zu den Songs von Sancho Gitano und seiner Combo geht nichts besser.

Sancho Gitano hat schon unzählige musikalische Projekte initiiert. Mit den Los Bomberos de Monte Cruz präsentiert er nun grenzüberschreitenden Gypsy-Style mit furiosem Fiesta-Feeling. Auf seiner Rundreise vom Balkan über Andalusien bis Rio de Janeiro hat der brillante Gitarrero und Bandleader aus Berlin am staubigen Straßenrand des Lebens alles aufgesammelt, was frisch, verrückt und explosiv ist. Die Bomberos verwandeln ihre Geschichten in schweißtreibende, leidenschaftliche Tanzlust. Einmaliger und unverwechselbarer Sound in der Tradition von Manu Chao, Mano Negra, Emir Kusturica oder Negu Gorriak, eben Patxanka Style. Also: Tanzt den Patxanka, und Vorhang auf für die grenzenlose Leidenschaft des Flamenco!