Es gibt viele Trommel-Bands in Afrika, und darunter sind natürlich sehr gute Ensembles. Aber solche, die herausragen und damit vor internationalem Publikum nicht nur bestehen, sondern Begeisterungsstürme auslösen, sind schon seltener. Den jungen Musikern AYEKOO aus Ghana ist dies gelungen. Sie haben beim letzten Montreux-Festival, der renommierten „Mutter“ der angesehensten europäischen Sommer-Events als Newcomer das Publikum so begeistert, dass sie sofort erneut eingeladen wurden. Diese Ehre ist bisher nur sehr wenigen Künstlern, die in Montreux auftraten, zuteil geworden.
Ayekoo musizieren schon seit dem Alter von 9 Jahren zusammen, denn jeder von ihnen hatte die Gelegenheit, sein Talent im offiziellen Jugendemsemble Ghanas, dem National-Theater „Indigenafrika“ zu entwickeln und auszubilden, bei einigen der besten Lehrer auf diesem Gebiet. Die ermutigten sie, schließlich eigene Kompositionen zu wagen, und so mixen sie Traditionelles mit Modernem, Rhytmisches mit Melodiösem, ihre Trommeln mit Flöten, Xylophon, Balafon und anderen Klängen. Seit einem Jahr sind sie damit auf der internationalen Szene ein Hit, und kein Geringerer als Kofi Annan ist erklärtermaßen einer ihrer großen Fans. Und wir Wilhelmsteiner sind es bald sicher auch.
Die jungen Musiker von Ayekoo begeistern mit ihrem Trommel-Konzert auf Burg Wilhelmstein das Publikum. Erstaunliche Klangvielfalt.
Würselen. Rhythmus pur, manchmal gepaart mit Melodiösem, fast immer atemberaubend schnell und voller ansteckender Lebensfreude – die sieben jungen Musiker von Ayekoo faszinierten schlicht und ergreifend mit ihrem Auftritt auf der Freilichtbühne von Burg Wilhelmstein. Mit ihren Trommeln, Flöten, Xylophonen und anderen Instrumenten erzeugten sie eine solch erstaunliche Klangvielfalt, dass das knapp eineinhalbstündige Konzert wie im Flug vorbeiging. Nicht selten war im Publikum nach dem Ende eines Stückes ein angesichts der aufpeitschenden Trommelwirbel ungläubiges „Boah“ oder „Oh Mann“ zu hören. Füße und Körper waren es anfänglich, die im Sitzen zu den Klängen wippten und sich wiegten, später waren es Menschen, die standen und tanzten, den Takt der afrikanischen Musik ganz in sich aufnahmen.
Seit acht Jahren spielen die jungen Männer aus Ghana gemeinsam, gründeten ihre Gruppe Ayekoo, nachdem sie dem offiziellen Jugendensemble Ghanas, dem National-Theater „Indigenafrika“, in dem sie ausgebildet wurden, „entwachsen“ waren. Beim jüngsten Montreux-Festival begeisterten sie als Newcomer das Publikum und erhielten sofort wieder eine Einladung.
Ihre Kompositionen vermischen Traditionelles und Modernes auf eine schöne, mitreißende Art und Weise. Doch es ist nicht nur ihre Musik alleine, die einen unvergesslichen Eindruck hinterlässt, einfach nur Laune macht. Die lachenden Gesichter der Musiker, ihre Ausstrahlung, Freude an ihren eigenen Rhythmen, die sie ins Publikum transportieren – das gehört einfach dazu, um das Konzert zu einem Gesamterlebnis werden zu lassen.
Immer wieder kleine Showeinlagen, fliegende Wechsel an den Instrumenten, Soli, bei denen die Hände der Musiker nur so über die Trommel flogen oder die Stäbe über das Xylophon, trugen zu dem hervorragenden Gesamteindruck bei.