Archive für 2009

Give Me The Food retweet

Schräg, schrill und ausgesprochen originell: Miss Platnum kokettiert mit starkem rumänischen Akzent in ihren englischen Texten, singt über unstillbaren Appetit und zelebriert einen ungewöhnlichen Stilmix. Ihre Songs vereinen R’n’B, großen Soul, amerikanischen Hip-Hop und trendigen Clubsound mit treibenden Balkan-Beats. Die gebürtige Rumänin mit Wohnsitz Berlin war mit ihrer gewaltigen Stimme und ungeheuren Musikalität in unzähligen Projekten vertreten, u.a. als eine der Frontfrauen bei der wunderbaren Soulounge. Zur Zeit ist sie landauf landab mit Peter Fox unterwegs, dieser Abend gehört jedoch ihr mit ihrer eigenen Band ganz alleine. Give me the food, whopaa!

Das gönn ich Euch retweet

Immer wenn man glaubt, man hat alles gesehen, kommt einer und macht was Neues. Christoph Sieber ist so eine Entdeckung. Der Mann hat vieles: Silber im Blick, Munition im Mund und Gummi in den Beinen. Er ist einer, der sich etwas traut, er mischt Comedy mit politischem Kabarett, würzt es mit Tagesaktuellem, Rap, Tanz und Pantomime und reisst das Publikum zu Lach- und Begeisterungsstürmen hin. Ob bei TV-Total, Ottis Schlachthof, bei Dr. Stratmann im WDR oder beim Scheibenwischer, pardon neuerdings Satiregipfel in der ARD. Oder am besten noch live auf einer Bühne, wie der unsrigen beispielsweise. Großartig. 12 (ZWÖLF) renommierte Kabarett- und Kleinkunstpreise in wenigen Jahren kommen nicht von nix. Das sei ihm gegönnt.

Sein zweites Soloprogramm “Das gönn’ ich Euch” ist ein kabarettistischer Rundumschlag auf der Suche nach dem Glück, bei dem rasierklingenscharf der Zustand unserer Zeit seziert wird. Ob die Handyrechnung im Briefkasten, ein trüber Herbsttag oder eine Frau, die sich im Bad eingeschlossen hat – das Glück hat viele Facetten, und Sieber zeigt, wie sich aus dem trüben Einerlei des Alltags ein begeisternder Abend stricken lässt. Dabei mischt der gelernte Pantomime Comedy mit politischem Kabarett, Wortakrobatik mit Gesang, Tiefgang mit Entertainment und von der ersten Minute an wird deutlich, was ihn so unverwechselbar macht: Aktualität, Vielseitigkeit und eine Komik, hinter der sich die Abgründe menschlichen Daseins auftun.

Eingerahmt, ja umschmeichelt wird sein Programm von den Herren der TUF-Band (THE UNFORGETABLE FORGETABOUTITS). Diese fabelhaften Musik-Comedians ließen beim Blind Date im vorletzten Jahr ebenfalls ein völlig begeistertes Publikum zurück, und im Programm mit Christoph Sieber werden sie das zum Abschluss unserer Saison auf der Burg wieder tun.

Unterhaltung mit Bauchkribbeln. Luftholen können Sie später.
(Berliner Zeitung)

„WULLEWUPP KARTOFFELSUPP?“ retweet

Seit über dreißig Jahren kombiniert Helge Schneider zum Schrecken der Einen und Ergötzen der Anderen virtuoses Können mit grenzenlosem Nonsens: So ist er vom subkulturellen Geheimtipp zum “Wetten dass…?”- kompatiblen Mainstream-Farbtupfer und geachteten Experimental-Germanisten gereift.

Schlagerparodist, Kabarettist, Autorenfilmer, Jazzer, Kriminalbuchautor, Klamauk-Komödiant, Musikclown, Schauspieler, letzter DaDaist? – es ist nicht einfach, Helge Schneider in ein Klischeekorsett zu zwängen. Aber warum sollte man das denn auch? Denn inzwischen kann sich der Meister bei seinen Ausflügen in die unterschiedlichsten Genres stets auf eine treue Anhängerschar verlassen.

HELGE SCHNEIDER wird in seiner neuen Show nix anbrennen lassen. Er nimmt die Kelle selbst in die Hand und schenkt seinen treuen Fans eine Konzertsuppe á la “Cirque du Kautz” ein. Allein der Titel seiner neuen Tournee lässt dem interessierten Publikum das Wasser im Munde zusammenlaufen!

Viel Spaß bedeutet das für die Fans und weiteres Kopfzerbrechen in den Feuilletonstübchen, wo man diesen seltsamen Typ, der keinen Schein hat für das, was er tut, und der niemanden ernst zu nehmen scheint, doch so gerne einordnen würde – oder ihn wenigstens verstehen! Mit dabei sind auf der Bühne Pete York (Schlagzeug), Sandro Giampietro (Gitarre), Rudi Olbrich (Kontrabass & Tuba). Sergej Gleithman (Bongo & Ausdruckstanz) sowie Bodo Österling (Bongo & Felix-Flasche).

In Zusammenarbeit mit Meyer-Konzerte

“Am schönsten isset, wenn et schön is!” retweet

Konrad Beikircher und die Burg Wilhelmstein – seit dem 9.9.1992 eine ununterbrochene wunderbare Freundschaft!

Das neue Programm vom Beikircher ist der zehnte Teil der Trilogie, der quasi unendlichen Geschichte aus dem rheinischen Universum. Hier dreht sich die Erde immer noch anderseröm, hier gibt es immer noch vielerlei zu bestaunen. Ob das der Coniunctivus prophilacticus ist, die Möglichkeitsform, die Aktivitäten ankündigt und gleichzeitig ihre Infragestellung wenn nicht gar ihre eigene Entschuldigung ist – als solcher ist er eine Unterform des tätigen Konjunktivs; ob das die geniale Relativ-Verschränkung ist, die der Rheinländer dem Lateiner abgeguckt hat oder ob das andere Fallgruben der rheinischen Grammatik sind – immer ist es höchst vergnüglich, diesen Dingen auf den Grund zu gehen. Die Frage, ob Porz schön ist, wird endgültig beantwortet und vielleicht die Geschichte vom Besuch des Sultans im Rheinland erzählt, wo der doch gar nicht nach Köln kam, sondern in Koblenz abgestiegen ist (da passt das Wörtchen ja auch bestens, oder?!) und das alles nur wegen der Driß-Preußen. Also: Anekdötchen und Geschichten, Grammatik und Völkerkundliches (wie z.B. die Frage: kann man den Charakter einer Gegend an ihren Witzen ablesen?), getreu dem Motto des Programms: Am schönsten isset, wenn et schön is.

Götz Alsmann & Band retweet

ENGEL ODER TEUFEL…

…das fragen sich viele, die Götz Alsmann in den letzten fünfundzwanzig Jahren auf der Bühne oder auf dem Bildschirm gesehen haben. Wir kennen die Antwort, aber Sie…?

Vielleicht liefert Ihnen ja das neue gleichnamige Bühnenprogramm ein paar sachdienliche Hinweise.
Der einzige echte Entertainer unserer Zeit präsentiert einen Reigen seiner himmlisch-teuflischen Lieder, mit denen er mühelos eine Brücke zwischen der Welt seligmachender Melodien und dem Abgrund höllisch-scharfer Rhythmen schlägt.

Ganz gleich, ob es sich dabei um Eigenkompositionen handelt oder Götzi tief in das Archiv des klassischen-obskuren Schlagers der Schwarzweiß-Ära greift – sein Erfolgskonzept ist und bleibt das, was seinen Ruf als König des deutschen Jazz-Schlagers begründet und gefestigt hat:

Jazzartige Musik mit deutschen Texten, gewürzt mit das Nackenhaar sträubenden und zwerchfellerschütternden Geschichten, getarnt und dargeboten mit einer in unserer gegenwärtigen Unterhaltungslandschaft kaum noch gekannten geschliffenen Eloquenz als Moderation, auf die Bühne gebracht mit Hilfe der exzellenten Götz Alsmann Band, die ihrem Kapellmeister seit Jahrzehnten mehr als kongenial zur Seite steht.

Die jährlich mehr als einhundert Shows der Götz Alsmann Band erfreuten schon bei ihren letzten Programmen wie „Filmreif“, „Tabu“, „Kuss“ oder „Mein Geheimnis“ etwa 200.000 Zuhörer pro Tournee.
Es sieht nicht danach aus, daß die „Engel oder Teufel“-Tour 2009/2010 ihren Vorgängerinnen darin in irgendeiner Hinsicht nachstehen wird.

Es erwarten Sie:

Götz Alsmann (Gesang, Klavier und mehr)
Altfrid Maria Sicking (Vibraphon/Xylophon/Trompete)
Michael Ottomar Müller (Bass)
Markus Paßlick (Percussion)
Rudi Marhold (Schlagzeug)