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	<title>Burg Wilhelmstein Würselen bei Aachen &#187; Burggeflüster</title>
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	<description>Kabarett, Konzerte und OpenAir-Kino</description>
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		<title>Aachen September Special mit Burg Wilhelmstein</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 09:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen und Freunde der Burg Wilhelmstein,
unsere diesjährige Burg-Saison geht zu Ende. Wir vom Team möchten uns bei den Künstlern bedanken, bei den helfenden Händen vor, auf und hinter der Bühne und vor allem bei Ihnen, unserem Publikum. Wir arbeiten bereits an der Saison des kommenden Jahres, und ab Spätherbst werden wir die ersten Ergebnisse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freundinnen und Freunde der Burg Wilhelmstein,</p>
<p>unsere diesjährige Burg-Saison geht zu Ende. Wir vom Team möchten uns bei den Künstlern bedanken, bei den helfenden Händen vor, auf und hinter der Bühne und vor allem bei Ihnen, unserem Publikum. <a href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/1508/aachenseptemberspecialseptemberspecial09/" rel="attachment wp-att-1512"><img src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/Aachen+September+Special+Septemberspecial09.jpg" alt="" title="Aachen+September+Special+Septemberspecial09" width="122" height="125" class="alignright size-full wp-image-1512" /></a>Wir arbeiten bereits an der Saison des kommenden Jahres, und ab Spätherbst werden wir die ersten Ergebnisse hier auf unserer Seite Ihnen vorstellen. Wenn Sie es solange nicht ohne uns aushalten – was wir uns wünschen, dann besuchen Sie uns doch vom 16.-19.September auf dem Aachener Markt vor dem Rathaus, wo wir Ihnen im Auftrag des MAC und der Stadt Aachen im Rahmen des Aachener September Special weitere schöne Konzerte &#8211; wie z.B. das mit dem sensationellen Kyteman&#8217;s HipHop Orkest bei freiem Eintritt präsentieren können.  </p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/fjhF6S6UUGI?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/fjhF6S6UUGI?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>Alles zum Programm der vier berechtigterweise so zu nennenden tollen Tage finden Sie <a href="http://www.aachenseptemberspecial.de/00/index.html">hier</a>. Wir wünschen Ihnen dabei viel Vergnügen.</p>
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		<title>Konrad Beikircher: Darum ist es am Rhein so schön</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 20:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=1501</guid>
		<description><![CDATA[Von Ernst Hubert Gier &#8211; Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten
Würselen. «&#8230;und singt ein Lied dabei». Mit dieser berühmten Zeile aus dem Gedicht «Die Lore-Ley» des in Düsseldorf geborenen Dichters Heinrich Heine stieß die rheinische Frohnatur mit Südtiroler Wurzeln, Konrad Beikircher, auf der Burg Wilhelmstein die Tür zu einem Rheinliederabend der ihm eigenen Art weit auf. Dabei stimmten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Ernst Hubert Gier &#8211; Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten</p>
<p>Würselen. «&#8230;und singt ein Lied dabei». Mit dieser berühmten Zeile aus dem Gedicht «Die Lore-Ley» des in Düsseldorf geborenen Dichters Heinrich Heine stieß die rheinische Frohnatur mit Südtiroler Wurzeln, Konrad Beikircher, auf der Burg Wilhelmstein die Tür zu einem Rheinliederabend der ihm eigenen Art weit auf. Dabei stimmten die begeisterten Zuhörer trotz empfindlicher Kühle mehr als einmal ein Rheinlied &#8211; auch unaufgefordert &#8211; mit ihm an, nachdem er zuvor hintersinnig und lustig zugleich nachgezeichnet hatte, was der Rhein im Laufe seiner Geschichte so alles hatte über sich ergehen lassen.</p>
<p>Sein Streifzug ging aber nur bis kurz vor Düsseldorf, wobei die Einwohner der Landeshauptstadt gnadenlos, aber nie verletzend, immer wieder ihr Fett abbekamen. Beikircher hatte die herzhaften Lacher seiner aufmerksamen Zuhörer auf seiner Seite. <a href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/konrad-beikircher-darum-ist-es-am-rhein-so-schon/re_b1_4sp_beikircher/" rel="attachment wp-att-1502"><img src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/RE_B1_4sp_beikircher-300x199.jpg" alt="" title="RE_B1_4sp_beikircher" width="300" height="199" class="alignright size-medium wp-image-1502" /></a></p>
<p>Obwohl man Dinge, mit denen man aufgewachsen ist, nicht hinterfragt, ging Beikircher ihnen in seinem kabarettistischen Streifzug historisch tief auf den Grund. Was er dabei in verschiedenen Dialekten und auch Sprachen hervor förderte, verleitete die Zuhörer nicht nur zum Schmunzeln, sondern auch zum lauthalsen Lachen, verbunden bei lautstarken Beifallsbekundungen.</p>
<p>Als Meister geistreicher Wortspielereien trumpfte er zwischendurch auch mit spritzigen Kalauern auf. Auf der Suche nach dem Land der schönen Poesie machte er dort, wo der Rhein am schönsten ist, mit einem Lied des Schwaben Georg Schmidt Station. Obwohl es immer «derselbe Driss» ist, machte es Beikircher einen riesigen Spaß, die so oft &#8211; auch von Touristen &#8211; geschmetterten Rheinlieder inhaltlich auf den Kopf zu stellen.</p>
<p>Dabei veranschaulichte er, dass jedes Rheinlied drei Zutaten hat: Wein, Rhein und Mägdelein. Schöne Frauen beim Wein, daran hatten selbst die Römer zu ihrer Zeit ihren Gefallen gefunden. Beikircher führt eine Lektion Geschichte immer im Gepäck mit sich. Sein römisches Legionärslied hatte durchschlagende Wirkung. Das Publikum kugelte sich vor Lachen.</p>
<p>«Warum ist es am Rhein so schön?» Diese Frage beantwortete er nicht minder fesselnd im Stile eines singenden russischen Kosaken. Konrad Beikircher ein Entertainer par excellence! Es hätte etwas im Programm gefehlt, wenn er sich nicht dem größten Sohn des Rheinlandes, «uns Ludwig (van Beethoven)», gewidmet hätte. Aus lauter Heimweh komponierte er «unter Fehleinschätzung der Marktlage» in Wien Rheinlieder. Heraus sprang am Ende eine Klaviersonate. Und daraus wurde, wie rheinische Musikwissenschaftler herausfanden, «Einmal am Rhein».</p>
<p>Der Kabarettist der alten Schule griff vor lauter Hochachtung selbst zur Geige. Auf seiner Rundreise wurde er begleitet von grandiosen Musikern wie Matthias Raue (Geige, Bratsche, Gitarre, Mandoline, Gesang), Martin Wagner (Akkordeon vom Feinsten) und Hanns Höhn (Kontrabass). Am Ende des Abends, der eine Hommage an das «richtige» Rheinlied und damit zugleich an das Rheinland war, zeigte sich, dass es im Rheinland auch wunderbare und echte Heimatlieder gibt. «Man muss sie nur etwas leiser als gewohnt singen, dann stimmt et!» </p>
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		<title>Tommy Emmanuel verzaubert seine Zuhörer auf Burg Wilhelmstein</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 22:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Sebastian Dreher &#8211; Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten
Würselen. Allein die Art wie Tommy Emmanuel die Bühne betritt, lässt erahnen, mit welcher Power und Dynamik er die nächsten gut 100 Minuten füllen will. Einige leichtfüßige Sprünge, die Hand zum Gruß erhoben, schließlich ein «Guten Abend» mit sympathischem «Outback»-Akzent. Der australische Ausnahmegitarrist und Entertainer lässt es mit seinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Sebastian Dreher &#8211; Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten</p>
<p>Würselen. Allein die Art wie Tommy Emmanuel die Bühne betritt, lässt erahnen, mit welcher Power und Dynamik er die nächsten gut 100 Minuten füllen will. Einige leichtfüßige Sprünge, die Hand zum Gruß erhoben, schließlich ein «Guten Abend» mit sympathischem «Outback»-Akzent. Der australische Ausnahmegitarrist und Entertainer lässt es mit seinem ersten Song «Angelina» noch ruhig angehen &#8211; doch jeder im Publikum erkennt sofort, mit welcher Klasse von Musiker er es zu tun hat.<a href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/tommy-emmanuel-verzaubert-seine-zuhorer-auf-burg-wilhelmstein/re_b1_4sp_tommy/" rel="attachment wp-att-1495"><img src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/RE_B1_4sp_tommy-300x221.jpg" alt="" title="RE_B1_4sp_tommy" width="300" height="221" class="alignright size-medium wp-image-1495" /></a></p>
<p>Emmanuel, der schon als Vierjähriger mit dem Gitarrenspiel begann und zwei Jahre später auf nahezu professionellem Niveau spielte, war Anfang der 80er Jahre Mitglied der damals sehr populären Band «Dragon», später Begleitmusiker von Tina Turner und mit Stars wie Eric Clapton, Stevie Wonder und Michael Bolton auf Tour.</p>
<p>Kostenlos in Lippstadt</p>
<p>«Als ich meinem damaligen Manager sagte, dass ich eine Soloplatte nur mit Gitarre aufnehmen möchte, hielt der mich für verrückt», lässt Emmanuel die gut 1000 Zuhörer auf Burg Wilhelmstein über die Anfänge seiner Solokarriere wissen. «Glücklicherweise ließ mich ein Freund in seinem Studio in Lippstadt aufnehmen &#8211; und das kostenlos.»</p>
<p>Auch das erklärt die enge Verbundenheit mit seinen deutschen Fans, die er im Lauf des Konzertes mehrmals liebevoll «meine deutschen Kumpels» nennt. Doch all diese Vertrautheit kann nicht die Tatsache verdecken, den wahrscheinlich besten Gitarristen des Erdballs vor Augen und Ohren zu haben, dessen Stil so vielfältig ist, dass er sehr treffend mit «quer durch den Garten virtuos» beschrieben werden kann.</p>
<p>Das bluesige «Just an old fashioned lovesong», das klassisch anmutende «Borsalino» und das furiose, flamencohafte «The hunt» geben einen Eindruck dieser vielen Facetten. Eine Interpretation von «Somewhere over the rainbow» verfehlt ihre Wirkung ebenso wenig wie ein Medley aus Beatles-Stücken von «Day Tripper» bis «Here comes the sun».</p>
<p>Gesprochene Texte sowie eine ohne Gitarrenbegleitung gesungene Ballade sorgen bei vielen Zuschauern für Ergriffenheit. Spätestens bei den für Tommy Emmanuel typischen Percussioneinlagen, bei denen er mit Händen, Schlagzeugbesen und Kopf auf Gitarre und Mikrofon einhämmert, geraten die Besucher vollends ins Schwärmen.</p>
<p>Der Weg hört nicht auf</p>
<p>Auch Veranstalter Ulli Pesch &#8211; übrigens selbst mit der Gitarre durchaus vertraut -, ist begeistert. «Vor zwei Jahren kamen nur 500 Zuschauer zu seinem Konzert. Dieses Mal hätten wir noch viel mehr als die 1000 Tickets verkaufen können. Wir haben sogar Bestellungen aus China bekommen.»</p>
<p>Außer Frage steht, dass Tommy Emmanuel in seiner 40-jährigen Bühnenkarriere stetig nach oben geklettert ist und jetzt als Musiker und Entertainer in seinem künstlerischen Zenit steht. «Der Weg hört erst auf, wenn man mich ins Grab legt», nennt der Künstler sein Motto. Das lässt auf viele Konzerte in der Zukunft hoffen. Hoffentlich wieder auf Burg Wilhelmstein. </p>
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		<title>Saisonabschluss auf der Burg: Dracula kommt!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 11:04:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz viele Menschen kennen Bram Stokers Geschichte des blutsaugenden Grafen Dracula, und ganz viele Leute kennen auch die formidablen Audio-Cassetten und Bühnen-Hörspiele der Drei Fragezeichen. Wo liegt hier die Verbindung? Bei Oliver Rohrbeck! Die Fragezeichen ohne Rohrbeck gibt es quasi gar nicht (Die Fünf Freunde auch nicht, aber das nur nebenbei). Daneben ist er als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz viele Menschen kennen Bram Stokers Geschichte des blutsaugenden Grafen Dracula, und ganz viele Leute kennen auch die formidablen Audio-Cassetten und Bühnen-Hörspiele der Drei Fragezeichen. Wo liegt hier die Verbindung? Bei Oliver Rohrbeck! Die Fragezeichen ohne Rohrbeck gibt es quasi gar nicht (Die Fünf Freunde auch nicht, aber das nur nebenbei). Daneben ist er als Schauspieler, Synchronsprecher und Hörbuchinterpret sehr erfolgreich, aber auch als Projekt-Initiator. Dies hier ist eines seiner Projekte: die Lauscher-Lounge. Mit eben der Geschichte des klassischen Blutsaugers. Ebenfalls als Bühnenhörspiel mit allem, was dazugehört, Musik, Geräuschemacher und natürlich den bis ins Mark (k)rei(s)chenden Stimmen. Und da ist in dieser Inszenierung wahrlich nicht gespart worden. Erleben Sie Gänsehaut pur mit 6 deutschen Hollywood-Star-Synchronstimmen live, nämlich mit </p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PHcoNa52ZqM?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/PHcoNa52ZqM?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Das ist zum Abschluß unserer Veranstaltungs-Saison auf der Burg ein echtes Grusel-Highlight – wenn man dieses Wortspiel bei einer so düsteren Angelegenheit überhaupt wagen kann. Es beginnt natürlich bei Sonnenuntergang, und der ist am kommenden Samstag, dem 28. August um 20:26 Uhr. Die Tickets gibt es <a href="http://tickets.burg-wilhelmstein.com/single.php?cid=316">hier.</a> </p>
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		<title>Hagen Rether: Scharf, zynisch oder bittersüß</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 10:26:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Elisa Zander &#8211; Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten
 Würselen. «Ich habe den Tipp von Götz Alsmann bekommen, der hat gefragt: &#8220;Warst du schon mal in Würselen? Das ist toll, die machen da Picknick&#8221;.» Zum Beweis halten einige Zuschauer ihre vollgepackten Körbe hoch. Hagen Rether ist angetan. Auch er hat etwas für den Hunger zwischendurch dabei. Fünf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Elisa Zander &#8211; Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten</p>
<p> Würselen. «Ich habe den Tipp von Götz Alsmann bekommen, der hat gefragt: &#8220;Warst du schon mal in Würselen? Das ist toll, die machen da Picknick&#8221;.» Zum Beweis halten einige Zuschauer ihre vollgepackten Körbe hoch. Hagen Rether ist angetan. Auch er hat etwas für den Hunger zwischendurch dabei. Fünf Bananen liegen auf dem schwarzen Flügel, der neben einem Drehstuhl das einzige Objekt auf der Bühne der Burg Wilhelmstein an diesem Abend ist. Mehr braucht der Mann für seine Show nicht. Das, was hier zählt, sind Worte, mal scharf geschossen, mal bittersüß, mal zynisch.<a href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/hagen-rether-scharf-zynisch-oder-bittersus/re_b1_3_sp_hagen/" rel="attachment wp-att-1471"><img src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/RE_B1_3_sp_hagen-300x300.jpg" alt="" title="RE_B1_3_sp_hagen" width="300" height="300" class="alignright size-medium wp-image-1471" /></a><br />
Zuschauer aus der Städteregion und weit darüber hinaus, aus Köln, Hannover, sogar den Nachbarländern Belgien und Niederlande, sind sie angereist, um das Programm «Liebe» zu sehen. Nach eindeutigen Gründen für die Wahl des Titels sucht man in den gut drei Stunden nahezu vergeblich. Zwischen den Zeilen wird man eher fündig, es bleibt Platz für Interpretation. Denn Hagen Rether ist kein Kabarettist im klassischen Sinne. Auf seichtes Geplänkel oder Anekdoten von Frauen im Bauhaus wartet man (dankenswerterweise) vergeblich. Natürlich wird hier auch gelacht, aber das, was den schick herausgeputzten Mann ausmacht, ist seine Kunst, Gesellschaftskritik zu vermitteln. </p>
<p>Weltgeschehen im Plauderton </p>
<p>Es ist intelligentes Kabarett, das Hagen Rether bietet. Im smarten Plauderton nimmt er durchdacht und ohne Hast, voller Sarkasmus, Ironie und Angriffslust, das Weltgeschehen auseinander. </p>
<p>Nichts ist vor dem Zyniker sicher: Ob die Katholische Kirche, Wirtschaftskrise, Ökologie, die Medien, politische Machtkämpfe oder das Verlangen der Gesellschaft der Individualität des Menschen den Gar auszumachen – Hagen Rether spricht unverblümt das aus, was er denkt. „Der Ratzinger watscht alles ab, was nicht katholisch und hetero ist. Der arbeitet hundertprozentig für die andere Seite.“ Dass, was Hagen Rether versucht, ist, seinem Publikum zu zeigen, in welcher Welt es lebt. „Wenn die Banker an der Wallstreet Bärte gehabt hätten, wäre die Aufmerksamkeit der Welt dort und nicht im Irak gewesen. Wir schaffen uns ein Feindbild und wer nicht in das Klischee passt, der ist auch kein Widersacher.“ „Denkverbot“ nennt es Hagen Rether. </p>
<p>Ein Mentalitätsproblem </p>
<p>Auch das System Deutschlands wird von ihm auseinandergenommen, wenn er mit hintersinnigem Humor „entlarvt“, dass Rechts- und Linksextremismus in der BRD in einen Topf geworfen werden. „Linke Gewalt ist, wenn Porsche angezündet werden, aber rechte Gewalttäter werfen Asylanten aus der U-Bahn.“ </p>
<p>Und um die Crux noch zu verstärken, erzählt er, dass Menschen, die einen Polizisten in Deutschland angreifen, mit zwei Jahren Haft rechnen müssen. Wird das Dienstauto angezündet, stehen fünf Jahre Gefängnis an. „Wir haben in Deutschland ein Mentalitätsproblem.“</p>
<p>Offensichtlich. Und damit niemand es merkt, „werden wir mit Geschichten über Kachelmann und Sauerland abgelenkt“. </p>
<p>Drei Stunden lang hält Hagen Rether der Gesellschaft den Spiegel vor. Nüchtern, fast emotionslos konfrontiert er sein Publikum mit ungeschönten Tatsachen und übergießt es mit intelligenten Schlüssen. </p>
<p>Entsprechend ist zu Weilen die Reaktion der Besucher. Wenn Hagen Rether in einer Parodie auf Herbert Grönemeyer und dessen Hit „Männer“ – nach knapp 80 Minuten greift der Pianist erstmals in die Tasten – mit der Frage „Wann ist ein Mann ein Mann“ eine Antwort sucht und traurige Wahrheiten über Frauen erzählt, dann lachen die Zuschauer. Frauen übrigens gleichermaßen wie Männer. Sie lachen über Beschneidung, ungleiche Gehälter, sexuelle Gewalt. </p>
<p>Hagen Rether gibt dem Gelächter Kontra: „Das ist nicht lustig.“ Und das meint er nicht komisch, sondern vollkommen ernst. Doch bei allem Weltschmerz ist der 40-Jährige Optimist, der glaubt, wenn jeder nachdenkt und sich nichts vordenken lässt, wird es besser. Er gibt Anstoß und zeigt selbst, wie es geht, indem er Haltung zeigt und Stellung bezieht. Und dann wird klar, warum das Programm Liebe heißt: Es ist die Liebe zur Wahrheit. </p>
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		<title>Tommy Emmanuel: Nur noch Restkarten für&#8217;s Konzert erhältlich</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 22:21:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerne geben wir eine Info weiter, die uns erreichte.
For your information:
Tommy received the Medal of the Order of Australia
So on the Jumbotron at Times Square in the heart of New York this picture was shown several times.
Ja, Tommy Emmanuel ist einer der besten, wenn nicht DER beste (Akustik)-Gitarrist der Welt, mehrfach Grammy-nominiert und 1999 von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerne geben wir eine Info weiter, die uns erreichte.</p>
<p>For your information:<br />
Tommy received the Medal of the Order of Australia<br />
So on the Jumbotron at Times Square in the heart of New York this picture was shown several times.<a href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/tommy-emmanuel-nur-noch-restkarten-furs-konzert-erhaltlich/tommy-emmanuel/" rel="attachment wp-att-1459"><img src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/TOMMY-EMMANUEL-168x300.jpg" alt="" title="TOMMY-EMMANUEL" width="168" height="300" class="alignright size-medium wp-image-1459" /></a></p>
<p>Ja, Tommy Emmanuel ist einer der besten, wenn nicht DER beste (Akustik)-Gitarrist der Welt, mehrfach Grammy-nominiert und 1999 von der Gitarren-Legende Chet Atkins mit dem „certified guitar player“ Preis ausgezeichnet, was bisher nur 3 (drei!) Künstlern in unserer Welt (Jerry Reed, Steve Warner and John Knowles) zuteil wurde. Und ein glänzender Entertainer ist er auch. Sein Beitrag zur Abschlußgala der Olympischen Spiele im Stadion von Sydney vor 2,5 Milliarden Fernsehzuschauern war einer der großen Höhepunkte seiner bereits beinahe 40jährigen Künstlerlaufbahn. Dabei wurde er viermal vorher schon zum besten Gitarristen Australiens gewählt, wo er auch sonst Stadien füllt – allein, mit seiner Gitarre. Er tourte und arbeitete bisher u.a. mit Mega-Stars aus der Liga Sir George Martin, Stevie Wonder, Eric Clapton, Michael Bolton, Olivia Newton-John und natürlich Tina Turner, um nur einige zu nennen.</p>
<p>Seine Fans scheuen keine weiten Reisen, um ihn auf der Bühne mit seiner machmal auch perkussiven Gitarren-Kunst zu erleben. Und so sind seine Konzerte oft auch an Pilgerfahrten erinnernde Ereignisse, bei denen man schier übermenschliche Fingerfertigkeit und Grenzen sprengende Musikalität erlebt, die einen auch schon mal in’s australische Outback, in die Welt der Aborigines, entführen, ohne dass man dann noch von da zurück möchte – umwerfend und spirituell! Für das Konzert mit ihm gibt es nur noch ein Kontingent von Restkarten, und zwar <a href="http://tickets.burg-wilhelmstein.com/single.php?cid=313">hier</a>.</p>
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		<item>
		<title>Götz Alsmann: Ganz große Kunst</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/gotz-alsmann-ulkig-lustvoll-gespielt-und-einfach-anruhrend/</link>
		<comments>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/gotz-alsmann-ulkig-lustvoll-gespielt-und-einfach-anruhrend/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 22:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=1444</guid>
		<description><![CDATA[Von Stefan Schaum: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten
Würselen. Den Kasper gibt er gern. Doch können all die Kapriolen am Klavier nicht darüber hinwegtäuschen: Hier wird leichtfüßig Kunst gemacht. Ganz große sogar. Nahtlos knüpft der jüngste Auftritt von Götz Alsmann auf Burg Wilhelmstein an seine früheren Triumphe an. Es treffen sich: Eine furios auftretende Combo und ein Publikum, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Stefan Schaum: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten</p>
<p>Würselen. Den Kasper gibt er gern. Doch können all die Kapriolen am Klavier nicht darüber hinwegtäuschen: Hier wird leichtfüßig Kunst gemacht. Ganz große sogar. Nahtlos knüpft der jüngste Auftritt von Götz Alsmann auf Burg Wilhelmstein an seine früheren Triumphe an. Es treffen sich: Eine furios auftretende Combo und ein Publikum, das komplett aus dem Häuschen ist. Nicht mal der Regen trübt das schöne Bild.</p>
<p>Kuschelig im Halbrund</p>
<p>Kuschelig wird es im ausverkauften Halbrund. Eng hocken die Zuschauer in den Sitzreihen vor der Bühne, damit möglichst viele unterm Zeltdach Platz finden. Wer dort nicht unterkommt, spannt den Schirm auf. Und hat einfach Spaß an der Show, denn was der Tausendsassa mit der Haartolle bietet, ist durchweg furios.<a href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/gotz-alsmann-ulkig-lustvoll-gespielt-und-einfach-anruhrend/re_b1_goetzi3/" rel="attachment wp-att-1445"><img src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/RE_B1_goetzi3-300x199.jpg" alt="" title="RE_B1_goetzi3" width="300" height="199" class="alignright size-medium wp-image-1445" /></a><br />
«Engel oder Teufel» fragt der Münsteraner im Titel des aktuellen Programms. Die Antwort bleibt er schuldig. Denn er ist beides: Der Beelzebub der Bossa nova, der Serafim des Swing. Sollte in diesem Mann der Teufel stecken, kann die Hölle nicht so übel sein. Zumindest klingt sie dann super.</p>
<p>Im Grunde ist der Schlagerjazz der Truppe hemmungslos nostalgisch, doch wird er derart lässig präsentiert, dass aller Staub im Nu verfliegt. Deutsche Texte aus Wirtschaftswunder-Tagen schmiegen sich an flotte Rhythmen, die Füße wippen und Münder lächeln lassen. Und immer wieder gibt es Szenenapplaus.<br />
Wenn Altfrid Sicking in höllischem Tempo mit vier Klöppeln über sein Vibraphon hinwegfegt, wenn Markus Paßlick in seiner Percussion-Bude grinsend ein exotisches Geräusch-Gimmick hervorkramt oder Rudi Marhold ein Solo aufs Schlagzeug hämmert. Hübsch zusammengehalten wird das von Michael Müllers geschmeidigen Bassläufen.</p>
<p>Wie ein Derwisch</p>
<p>Dabei ist Musik nur die halbe Miete. Denn für den Entertainer Alsmann gehört das gesprochene Wort unbedingt zum Vortrag. Wie ein Derwisch kommt er zwischen den Liedern übers Publikum. Erzählt herrlichen Unsinn von seiner Zeit im Ponyzirkus von Buffalo Bill und von fiesem Mehltau auf dem Kasseler-Braten, redet sich in Rage, dreht auf, springt umher, steigert das Sprechtempo noch einmal, bevor er auf den Klavierschemel hüpft und die überschüssige Energie in die Tasten drischt. Wild ist das. Meisterlich.</p>
<p>Dass hier Vollblutmusiker zu Werke gehen, ist jederzeit spürbar. Selbst der Ukulele, diesem kleinen Ding aus der Südsee, entlockt er Töne, die die Zuhörer verzaubern. Töne, die wie alles sind an diesem Abend: Irgendwie ulkig, lustvoll gespielt und einfach anrührend. Dabei kleckert Alsmann nicht. Der klotzt. Satte zweieinhalb Stunden lang bedient er seine Zuhörer, gibt lange Zugaben. In «seiner» Stadt. «Oh, Du mein Würselen» verabschiedet er sich von der vertrauten Kulisse. Und es ist klar: Der kommt wieder. Unbedingt. </p>
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		<title>Vienna Teng: Sirene von Liebe und Traum</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 18:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Sabine Rother: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten
Wenn ein verregneter Tag in einen verregneten Abend mündet, und in der anbrechenden Nacht die Gewitterschauer weiterhin auf das weiße, hohe Zeltdach prasseln, dann ist selbst das erprobte Team von Burg Wilhelmstein in Würselen-Bardenberg stark besorgt. Unnötig: Das Publikum rückte zusammen, einige holten sich heißen Tee statt kalter Getränke, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Sabine Rother: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten</p>
<p>Wenn ein verregneter Tag in einen verregneten Abend mündet, und in der anbrechenden Nacht die Gewitterschauer weiterhin auf das weiße, hohe Zeltdach prasseln, dann ist selbst das erprobte Team von Burg Wilhelmstein in Würselen-Bardenberg stark besorgt. Unnötig: Das Publikum rückte zusammen, einige holten sich heißen Tee statt kalter Getränke, und die Technik blieb wachsam, falls die Feuchtigkeit doch noch irgendwo einen Kurzschluss auslösen würde. Und endlich wird es etwas wärmer, denn Vienna Teng, die Amerikanerin chinesischer Abstammung, betritt in ihrer herzlich unkomplizierten Art die Bühne, setzt sich rasch ans Klavier, gefolgt von Warren Williams (Cello, E-Gitarre, Gesang) und Alex Wong (Akustik-Gitarre, Gesang, Percussions), zwei extrem vielseitigen Partnern bei «Inland Territory». <a href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/vienna-teng-sirene-von-liebe-und-traum/teng/" rel="attachment wp-att-1439"><img src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/teng-300x201.jpg" alt="" title="teng" width="300" height="201" class="alignright size-medium wp-image-1439" /></a><br />
Die schlanke junge Sängerin in Jeans und burgunderrotem Seidentop trotzt dem Wetter mit ihren filigranen Songs voller Gefühl, Kraft und Nachdenklichkeit. Mal ist sie träumerisch versonnen, dann wieder bewegt sie sich völlig sicher im kreativen Raum zwischen Klassik und freiem Jazz bis hin zur Improvisation, die ihre große Reife beweist.</p>
<p>Hochwertige Partner</p>
<p>Zusammen mit Williams und Wong kann sie experimentieren. Die beiden sind hochwertige Partner, die oft sehr Spezielles beitragen, manchmal allerdings ein bisschen zu laut werden und ein paar Feinheiten der Solistin überdecken. Virtuos am Klavier, entwickelt Vienna Teng mit ihren Musikern immer wieder kammermusikalische Qualität. Sie mag den Kontakt zum Publikum, erzählt, wie ein Song entstanden ist und was sie dabei empfunden hat. In ihrer Musik kann man diesen Gedanken nachspüren. Mit elektronischer Hilfe (Vocoder) steigert sie etwa den Kummer über Elend und Not in der Welt zum schmerzlichen Sphärenjammern der armen Seelen, flüstert dann wieder als sanfte Sirene von Liebe und Traum. Jeder hat seine Solomomente, gemeinsam berühren sie die Zuhörer mit klingenden Miniaturen und ungewöhnlichen Ideen. Selbst feine Geräusche wie das Händereiben (Vienna Teng) oder das gelenkte Klirren von Haus- und Autoschlüsseln aus dem Zuschauerraum verwandeln sich in Musik. Natürlich beherrschen ihre Fans selbst das Flamenco-Klatschen zum entsprechend spanisch geprägten Song. Dann wieder setzt sie kleine Glanzlichter mit dem Xylophon oder entwickelt Country-Music-Temperament.</p>
<p>Zum Schluss gibt es drei Zugaben, unter anderem Randy Newmans melancholischer Song «I Think It’s Going To Rain Today» (wie passend), und ein stilles Gemeinschaftslied mit den Zuschauern, die erstaunlich klangschön mitsingen. Begeisterter Applaus. Alle packen ihre Schirme aus, aber der Regen stört nicht mehr.</p>
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		<title>Staff Benda Bilili: Starke Gefühle auf der Burg-Bühne</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 21:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Sabine Rother: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten
Würselen. Dieser Abend ist anders. Aufwühlende Musik, faszinierende Akteure und eine mitreißende Performance: Auf der Bühne von Burg Wilhelmstein in Würselen-Bardenberg sind internationale Künstler mit weltmusikalischer Prägung zurzeit Dauergäste. Mit der kongolesischen Band Staff Benda Bilili war jedoch ein Ensemble engagiert, das in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich war, eine künstlerisch wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Sabine Rother: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten</p>
<p>Würselen. Dieser Abend ist anders. Aufwühlende Musik, faszinierende Akteure und eine mitreißende Performance: Auf der Bühne von Burg Wilhelmstein in Würselen-Bardenberg sind internationale Künstler mit weltmusikalischer Prägung zurzeit Dauergäste. Mit der kongolesischen Band Staff Benda Bilili war jedoch ein Ensemble engagiert, das in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich war, eine künstlerisch wie menschlich mutige Entscheidung. Von den acht Männern im Alter zwischen 17 und 55 Jahre sind fünf behindert &#8211; Opfer der Kinderlähmung, an der im Kongo noch immer viele Menschen erkranken.</p>
<p>«Unsichtbares» zeigen</p>
<p>Da sie in keinem sozialen Netz aufgefangen werden, ist Verelendung die Folge. Aus einem Straßenmusiker-Projekt ging diese Band hervor, deren Einnahmen auch eine Selbsthilfeorganisation in Kinshasa unterstützt. Leon «Ricky» Likabu ist Kopf der Truppe, deren Name so viel wie «das Unsichtbare sichtbar machen» bedeutet.<a href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/staff-benda-bilili-starke-gefuhle-auf-der-burg-buhne/re_ku_5sp_staff4/" rel="attachment wp-att-1428"><img src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/RE_Ku_5sp_staff4-300x201.jpg" alt="" title="RE_Ku_5sp_staff4" width="300" height="201" class="alignright size-medium wp-image-1428" /></a><br />
Leidenschaftlich verkörpern sie die Botschaft, dass Behinderung nicht alles ist, dass Lebensfreude und Selbstbewusstsein heilsamen Trost spenden können. Sie leben es vor. In der ausverkauften Burg-Arena mischen sich &#8211; unter anderem Dank einer Kooperation mit der Heemann-Stiftung &#8211; Menschen mit und ohne Behinderung. Alles läuft wie am Schnürchen, unaufgeregt, rücksichtsvoll, gut vorbereitet. Helfende Hände sind jederzeit zur Stelle.</p>
<p>Plötzlich eine kleine Kolonne. Die Künstler nehmen den gleichen Weg, wie das Publikum &#8211; mitten durch den Zuschauerraum. Begeisterung brandet auf, die Mikrofone sind auf Sitzhöhe eingerichtet, es geht los. Soukous, die kongolesische Rumba, Funk, Reggae und die tiefgründige Kraft des Rhythm&#038; Blues verbinden sich bei Staff Benda Bilili zu einer Musik, die aus tiefen schwarzen Wurzeln gespeist wird, ein starker Strom, der in allen Klangfarben aufleuchten lässt, was die afrikanischen Völker jemals beeinflusst hat. Schmerzlich wie ein Kinderweinen, wehmütig und sehr innig durchzieht die Songs immer wieder der Klang von Roger Landaus selbstgebauter Satonge, einem einsaitigen, elektrisch verstärkten Instrument, das der Jüngste aus einer Kanne eigenhändig gefertigt hat. Seine Melodien, die über, unter oder neben dem eigentlichen Song balancieren, lassen an Nervenschmerz und Klage, aber auch ans zähe Weiterleben denken. Sprechgesang, Mehrstimmiges, Soli, hervorragende Variationen lassen die von Coco Ngambali komponierten abwechslungsreichen, sich in Intensität und Tempo steigernden Stücken zu einem großen Bild der Gefühle, Nöte und Hoffnungen zusammenwachsen. Gesungen wird in der Landessprache Lingála und in Französisch.</p>
<p>Und jeder hat seinen Tanzstil. Die Männer in den Rollstühlen drehen sich im Takt und lassen sich von den Rhythmen mitreißen, die Djunana Tanga-Suele sogar dazu bringen, sich kurzfristig zum Erstaunen des Publikums auf den Bühnenboden zu begeben. Die verkümmerten Beine stoppen sein atemberaubendes Temperament nicht, er tanzt! Und bald trauen sich die Zuschauer, vor der Bühne mitzutanzen. Auch Kabiosa Kabamba, der Sänger auf hohen Krücken, bleibt beständig in Bewegung. Und der junge Roger mit seiner seltsam singenden Laute, die überall mitklingt?</p>
<p>Der Musik hingegeben</p>
<p>Er joggt manchmal fast versunken Richtung Bühnenmitte, läuft schüchtern ins Publikum, kehrt um, ganz der Musik hingegeben. Fels in der stürmischen Brandung ist Bassist Paulin «Cavalier» Kiara Maigi, der in weißem Outfit mit silbrigem Hut und Sonnenbrille hauptsächlich die Hände tanzen lässt. Zeremonienmeister ist Montana Kinunu Ntunu am afrikanischen Schlagzeug, gesangsstark und konzentriert bleibt Sänger ThŽo Nsituvuidi. «Très, Très Fort», so der Titel von Programm und CD &#8211; sehr, sehr stark ist dieses Konzert, dessen Wirkung eine geschickte Lichtregie steigert. Nach zwei Stunden winken die Musiker glücklich erschöpft mit den weißen Handtüchern. Wie es war? Eine Zuschauerin bringt es auf den Punkt: «Zum Weinen schön!»</p>
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		<title>Vienna Teng auf Burg Wilhelmstein am heutigen Sonntag</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 22:14:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Amerikanerin chinesischer Abstammung Vienna Teng ist in Deutschland mittlerweile kein Geheimtip mehr. Ihre erste auch hier veröffentlichte Platte “Dreaming Through The Noise” mit der Radio-Hitsingle „Whatever You Want“ erfreute sich sofort großer Beliebtheit und weckte immenses Interesse.
Und das wird auch von der aktuellen Produktion nicht enttäuscht. Irgendwo zwischen Folk und Pop, mit Einflüssen aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Amerikanerin chinesischer Abstammung Vienna Teng ist in Deutschland mittlerweile kein Geheimtip mehr. Ihre erste auch hier veröffentlichte Platte “Dreaming Through The Noise” mit der Radio-Hitsingle „Whatever You Want“ erfreute sich sofort großer Beliebtheit und weckte immenses Interesse.<a href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/vienna-teng-auf-burg-wilhelmstein-am-heutigen-sonntag/307_teng/" rel="attachment wp-att-1416"><img src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/307_Teng.jpg" alt="" title="307_Teng" width="150" height="212" class="alignright size-full wp-image-1416" /></a></p>
<p>Und das wird auch von der aktuellen Produktion nicht enttäuscht. Irgendwo zwischen Folk und Pop, mit Einflüssen aus Klassik und Jazz, siedelt Vienna Teng selbst ihre Musik an. Die seit eineinhalb Jahren in New York lebende Sängerin liebt die Vielfalt, die sie von überall annimmt und zu Eigenem verarbeitet. „Inland Territory“ handelt von Persönlichem und beschäftigt sich mit verschiedenen geopolitischen Szenarien. Teng denkt sich in andere Menschen und Schicksale hinein, reflektiert Familie, Beziehungen, letztlich ihre Existenz. Sie ist eine pragmatische Philosophin, erhebt ihre Stimme, erzählt Geschichten und bezieht Position.</p>
<p>Das macht „Inland Territory“ zu einem bewegenden Programm, das sich klar und mit Anspruch vom popmusikalischen Alltag abhebt. Zumal live im Zusammenhang mit den Glanzpunkten der vorangegangenen Alben und gemeinsam mit ihren superben Musikern setzt Vienna Teng ihre bisherige Entwicklung fort, in eine Richtung, die sie zielstrebig in das Pantheon des großen amerikanischen Songwritings führt. Tickets gibt es noch an der Abendkasse oder <a href="http://tickets.burg-wilhelmstein.com/single.php?cid=307">hier.</a></p>
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		<title>Flamenco der Weltklasse mit Maria und Alba Serrano am 14. August</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 08:42:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor 18 Jahren wurde Maria Serrano von André Heller für seine Show “Magneten”entdeckt. Schnell wuchs die junge Flamencotänzerin zu einem der Stars des Heller-Ensembles heran. Seither begeisterte das “vulkanische Ereignis” (André Heller) auf Bühnen rund um den Erdball, unter anderem auch bei uns. Damals kam ihre Schwester Alba Serrano zur Welt und entdeckte schon früh [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 18 Jahren wurde Maria Serrano von André Heller für seine Show “Magneten”entdeckt. Schnell wuchs die junge Flamencotänzerin zu einem der Stars des Heller-Ensembles heran. Seither begeisterte das “vulkanische Ereignis” (André Heller) auf Bühnen rund um den Erdball, unter anderem auch bei uns. Damals kam ihre Schwester Alba Serrano zur Welt und entdeckte schon früh die Bretter, die die Welt bedeuten. Die Eltern mussten arbeiten, also nahm Maria Serrano ihre kleine Schwester schon als Baby mit auf Tournee. So kam es schon mal vor, dass die Kleine während der Proben im Gitarrenkoffer schlief. Bereits mit 3 Jahren bestand die Alba darauf, mit ihrer Schwester bei den Zugaben auf der Bühne zu tanzen.</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/uiwVAMzmKI4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/uiwVAMzmKI4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Inzwischen ist Alba Serrano 18 Jahre alt, sie hat nach 12 Jahren intensiven Studiums das Konservatorium für Tanz in Sevilla abgeschlossen und mit ihrer Schwester Maria “Intuición” kreiert. Eine sinnliche und intuitive Annäherung an die gemeinsame Profession der beiden Schwestern, den Flamenco. Die Tanzstile verschmelzen, die Schwestern werden eins, um dann plötzlich wieder mit eruptiver Kraft in ihre individuellen Laufbahnen auszubrechen, denn die Intensität in “Intuición” nährt sich aus völlig unterschiedlichen Hintergründen und Zugängen der Tänzerinnen, aber auch aus der intuitiven Harmonie zwischen den Schwestern. Im Spannungsfeld der eruptiven Kraft Maria Serrano&#8217;s und der klassichen Eleganz ihrer Schwester Alba zelebriert “Intuición” zeitgenössischen Flamenco in all seinen Facetten auf höchstem Niveau. Und das nicht nur tänzerisch, sondern auch musikalisch. Dafür bürgt neben den beiden Weltklasse-Solistinnen das ebenfalls hochklassige Ensemble: Inmaculada “La Carbonera” Rivero (voc); Juan José Navarro (voc); Eduardo Trassiera (git); Ismael Perez (piano); Pablo Pradas (bass); Andrej Vujicic(perc. Am Samstag 14. August bei uns auf der Burg. Die Tickets gibt es unter der Hotline 02405-94102 und ganz bequem <a href="http://tickets.burg-wilhelmstein.com/single.php?cid=310">hier</a>.</p>
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		<title>Sierra Maestra auf Burg Wilhelmstein &#8211; Virtuose Könner</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 22:17:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=1404</guid>
		<description><![CDATA[Von Sabine Rother: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten
Würselen. Kühl, ein bisschen regnerisch, und noch kurz vor dem Aufleuchten der Scheinwerfer ein Gewitterguss: Das alles ist vergessen, als die neun Männer der kubanischen Band Sierra Maestra die Bühne von Burg Wilhelmstein in Würselen-Badenberg betreten und gut gelaunt zeigen, was sie können. Helle Jacketts, dunkle Brillen, Sonntagsanzüge, sie freuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Sabine Rother: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten</p>
<p>Würselen. Kühl, ein bisschen regnerisch, und noch kurz vor dem Aufleuchten der Scheinwerfer ein Gewitterguss: Das alles ist vergessen, als die neun Männer der kubanischen Band Sierra Maestra die Bühne von Burg Wilhelmstein in Würselen-Badenberg betreten und gut gelaunt zeigen, was sie können. <a href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/sierra-maestra-auf-burg-wilhelmstein-virtuose-konner/sm/" rel="attachment wp-att-1405"><img src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/SM-300x201.jpg" alt="" title="SM" width="300" height="201" class="alignright size-medium wp-image-1405" /></a>Helle Jacketts, dunkle Brillen, Sonntagsanzüge, sie freuen sich über das Publikum und wollen ihm Gutes tun. In ihrer Musik klingt das reiche musikalische Erbe einer armen Insel auf. Sierra Maestra, der Name ist kein Zufall, denn die Bergkette im Osten Kubas gilt als Wiege des Son, jenes Stils, der Mambo, Cha-Cha und Salsa prägen sollte. Was die Band heute lebt und liebt, sind jazzige afro-kubanische Farben, tanzbare Musikstücke, zu denen sich auch in Würselen bald die Tanzpaare vor der Bühne mit leidenschaftlichem Vergnügen am Hüftschwung bewegen.</p>
<p>Sierra Maestra, das sind virtuose Könner, bei denen sich einer auf den anderen verlassen kann. Locker, fast beiläufig spulen sie ein Programm ab, das mit Soloeinsätzen von Trompeter Yelfris Valdes Espinosa und den Gitarristen Emilio Ramos und Jesus Bello Diaz schöne Höhepunkte erlebt. Auch wenn man nur wenig von der fröhlichen Moderation versteht, eines ist sicher: Sie bleiben stets locker, selbst dann, wenn Yelfris mitten im Solo mal seine Trompete absetzt, sie ausschüttelt und dann kraftvoll weiterspielt.</p>
<p>Auf Bongos und Congas (Eduardo Rico Menendez) entwickelt sich ein glühendes Percussionsfeuerwerk. Claves, die unscheinbaren Klangstöcke, wirbeln in den Händen von Bandleader Alejandro Suarez, am Bass ist Eduardo Himley ein sicherer, stiller Mann, mit dem klingenden Flaschenkürbis «Güiro» und den «Maracas», den Rumbakugeln, würzen Carlos Puisseaux und Alberto Valdes die heiße Musikmischung, bei der Luis Barzaga und seine Kollegen innig und eindringlich von ihrem heißen Land und den uralten Sehnsüchten singen.</p>
<p>Irgendwann packt der weiche schwingende Rhythmus dann selbst diejenigen im Publikum, die zunächst auf ihren Plätzen geblieben sind. Ein Abend für alle: die Genussmenschen, die das Sinnliche in dieser Musik lieben, die Globetrotter, die von Kuba träumen, und die Experten, die für weltmusikalische Entdeckungen schwärmen. Begeisterter Applaus. </p>
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		<title>Midge Ure: Gekonntes Spiel mit Nostalgie</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 09:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Stefan Schaum, Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten
Würselen. Böse Zungen mögen behaupten, dass der Mann nur zwei Arten von Songs im Angebot hat: alte und noch etwas ältere. Midge Ure würde es ihnen nicht verübeln. Schließlich kokettiert der Sänger beim Auftritt auf Burg Wilhelmstein selbst ganz offenherzig mit der Nostalgie. Er kann sich das leisten. Immerhin sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Stefan Schaum, Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten</p>
<p>Würselen. Böse Zungen mögen behaupten, dass der Mann nur zwei Arten von Songs im Angebot hat: alte und noch etwas ältere. Midge Ure würde es ihnen nicht verübeln. Schließlich kokettiert der Sänger beim Auftritt auf Burg Wilhelmstein selbst ganz offenherzig mit der Nostalgie. Er kann sich das leisten. Immerhin sind es einige Welthits, die er in teils behutsam modernisierten Versionen präsentiert. <a href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/midge-ure-gekonntes-spiel-mit-nostalgie/re_ku_4sp_midge4/" rel="attachment wp-att-1394"><img src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/RE_Ku_4sp_midge4-300x201.jpg" alt="" title="RE_Ku_4sp_midge4" width="300" height="201" class="alignright size-medium wp-image-1394" /></a>Thin Lizzy, Visage und natürlich Ultravox, deren Songs am Abend besonders oft zu hören sind &#8211; viele Bands hat der heute 56-Jährige als Sänger, Komponist und Gitarrist begleitet. Er selbst sieht richtig frisch aus. Gerade erst sei er aus dem Urlaub zurückgekehrt, eröffnet er dem Publikum mit breitem Lächeln und ebenso breitem schottischen Akzent.</p>
<p>Die Band habe deshalb nicht so oft proben können, man möge die Fehler verzeihen. Das wird nicht nötig sein, denn seine drei Musiker spielen prima. Ure selbst greift zur Gitarre, die die Songs live deutlich prägt.</p>
<p>Knackige Rockriffs</p>
<p>So weicht der einstmals dicke Keyboardteppich des Songs «Fade To Grey» auf der Bühne einigen knackigen Rockriffs. Auch seinen Solo-Hit aus den 80er Jahren, «If I Was», würzt Ure mit zwei Soli, die die Ballade eine ganze Spur knackiger machen.</p>
<p>So gefühlvoll wie seine Gitarrenarbeit ist auch die Stimme. Warm ist sie noch und kräftig. Wobei die langen, hohen Töne &#8211; sein Markenzeichen &#8211; heute schon mal eine Spur außer Reichweite zu liegen scheinen. Hier und da verkürzt er die Melodienbögen daher ein wenig. Dem Genuss tut es keinen Abbruch. Zumal das Publikum bei Songs wie «Hymn», den es als umjubelte erste Zugabe gibt, ohnehin als gewaltiger Chor fungiert.</p>
<p>Kaum einer ist hier unter 30, viele sind mit der Musik von Midge Ure aufgewachsen und entsprechend textsicher. Und nach 90 Minuten stehen alle und klatschen euphorisch mit. Denn dann gibt es «Dancing With Tears In My Eyes», den größten Hit von Ultravox. Gut 25 Jahre alt.</p>
<p>Aber so spielfreudig, wie Ure ihn auf Burg Wilhelmstein präsentiert, ist er kein bisschen angestaubt. Wenn böse Zungen mal ehrlich sind, könnten sie auch behaupten, dass Ure eigentlich nur eine Art von Songs im Angebot hat: zeitlose. </p>
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		<title>Salsa, Son &amp; Rock&#8217;n&#039;Roll</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/salsa-son-rocknroll/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 09:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor 30 Jahren retteten neun Studenten in Havanna den Son vor dem Aussterben. Sie gründeten die Band Sierra Maestra, benannt nach jener Bergkette im Osten Kubas, in deren Hügellandschaft der Son, die Wurzel weltweit populärer Musikstile wie Mambo, Cha-Cha oder Salsa entstand, und sie reanimierten die alte akustische Musik aus der Provinz.
Bläser, die dreisaitige Gitarre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 30 Jahren retteten neun Studenten in Havanna den Son vor dem Aussterben. Sie gründeten die Band Sierra Maestra, benannt nach jener Bergkette im Osten Kubas, in deren Hügellandschaft der Son, die Wurzel weltweit populärer Musikstile wie Mambo, Cha-Cha oder Salsa entstand, und sie reanimierten die alte akustische Musik aus der Provinz.</p>
<p>Bläser, die dreisaitige Gitarre Tres, Bongos und Claves standen plötzlich wieder im Mittelpunkt einer unverwüstlichen erotisierenden Tanzmusik, die von schneidenden Trompetensoli, ausgefeilten Vokalsätzen und einer ebenso selbstverständlich wie vertrackt wirkenden Rhythmik lebt. Konzerte von Sierra Maestra waren und sind immer ein Fest, das dem Son gewidmet ist und rootslastige Guajiras, Afro-Cuban-Jazz mit knackigen Riffs, gefühlvolle Boleros und feurige Son-Montunos präsentiert.</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/l746a6DdeLs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/l746a6DdeLs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Gleichzeitig ist die 9-köpfige Band eine der Quellen des weltweiten Siegeszuges der kubanischen Musik in den letzten Jahren, wofür auch ihr langjähriger Bandleader und Tres-Virtuose Juan de Marcos Gonzales gesorgt hat, der inzwischen mit den Afro Cuban Allstars um die Welt tourt und Arrangeur und Generalbevollmächtigter des Buena Vista Social Club ist. Auch Cachaito Lopez gehörte lange zur Besetzung, ebenso wie der Cubanismo-Trompeter Jesus Alemany. Die Musik der Insel, hier ist sie in all ihren Stimmungen präsent mit wunderbaren Harmoniegesängen, Solostimmen, im Duett mit den Bläsern und Gruppen-Feuerwerken der Son-Montunos, die zu den weltweit gefeierten Höhepunkten eines jeden Sierra Maestra-Konzerts zählen. Eine virtuose und temperamentvolle musikalische Demonstration kubanischer Mentalität und Lebensfreude: Salsa, Son &#038; Rock’n’Roll. Die Tickets zu diesem Konzert am Mittwoch, dem 28. Juli gibt es <a href="http://tickets.burg-wilhelmstein.com/single.php?cid=329">hier</a>.</p>
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		<title>Midge Ure &amp; Band</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 07:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pop-Fans schnalzen beim Namen Midge Ure mit der Zunge: Nicht nur führte der in Glasgow geborene Sänger und Gitarrist Feder bei der New Wave-Band Ultravox, auch mit den New Romantics von Visage errang der Schotte Weltruhm. Es gibt schließlich keine amtliche 80er-Jahre Party auf der Welt ohne mindestens Fade To Grey, Dancing With Tears In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pop-Fans schnalzen beim Namen Midge Ure mit der Zunge: Nicht nur führte der in Glasgow geborene Sänger und Gitarrist Feder bei der New Wave-Band Ultravox, auch mit den New Romantics von Visage errang der Schotte Weltruhm. Es gibt schließlich keine amtliche 80er-Jahre Party auf der Welt ohne mindestens Fade To Grey, Dancing With Tears In My Eyes und Vienna.<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/f5L9GCksSs0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/f5L9GCksSs0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object><br />
Dabei übersieht man gerne, dass Midge Ure da durchaus schon eine rockige Vergangenheit besaß, nicht nur durch seine Liebe zu den Small Faces und als Gitarrist bei Thin Lizzy. Diese Wurzeln transportierte er auch immens erfolgreich in seine Zukunft, wie seine zahlreichen Hits beweisen. Aber noch größer als der Welt-Erfolg mit u.a. If I Was, Breathe und Cold Cold Heart geriet ihm etwas Anderes.</p>
<p>Und das war das zusammen mit Bob Geldof in 1985 erstmals initiierte gigantische Hilfs-Konzert-Projekt Live Aid, das 2005 unter dem Motto &#8220;Make Poverty History&#8221; gleichzeitig an zehn Orten der G8-Mitgliedstaaten sowie in Südafrika eine Wiederauflage erfuhr. Sinn und Zweck des Ganzen ist beim zweiten Mal vor allem die politische Demonstration an die Adresse der G8-Staaten, die in insgesamt mehr als 24 Millionen Unterschriften bzw. Namen ihre Stimme findet. Midge Ure gehört zum engen Mitarbeiterkreis des Komitees um Geldof und Bono und trifft im selben Jahr die britische Königin, die ihm im Buckingham Palast die Auszeichnung &#8220;Officer In The Most Excellent Order Of The British Empire&#8221; (OBE) überreicht.</p>
<p>Zu uns kommt er aber ganz einfach als exzellenter Musiker mit einer natürlich schwer kompetenten Band und einem Streifzug durch alle Stationen seiner eigenen Musikgeschichte. Tickets zu diesem Konzert gibt es <a href="http://tickets.burg-wilhelmstein.com/single.php?cid=317">hier</a>.</p>
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		<title>Volkston und Rock-Röhre &#8211; Rebekka Bakken auf Wilhelmstein</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 16:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Sabine Rother &#8211; Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten
Würselen. Wie schön. Spätestens, als Rebekka Bakken bei ihrem Auftritt auf der Freilichtbühne von Burg Wilhelmstein zusätzlich zu englischsprachigen und norwegischen Songs ein Lied des österreichischen Liedermachers Ludwig Hirsch in erstaunlich einwandfreier Mundart singt, fliegen ihr die Herzen des begeisterten Publikums zu. Oder war das in den Momenten, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Sabine Rother &#8211; Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten</p>
<p>Würselen. Wie schön. Spätestens, als Rebekka Bakken bei ihrem Auftritt auf der Freilichtbühne von Burg Wilhelmstein zusätzlich zu englischsprachigen und norwegischen Songs ein Lied des österreichischen Liedermachers Ludwig Hirsch in erstaunlich einwandfreier Mundart singt, fliegen ihr die Herzen des begeisterten Publikums zu. <a href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/volkston-und-rock-rohre-rebekka-bakken-auf-wilhelmstein/re_ku_2sp_bakkens4c/" rel="attachment wp-att-1373"><img src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/RE_Ku_2sp_bakkens4c-300x253.jpg" alt="" title="RE_Ku_2sp_bakkens4c" width="300" height="253" class="alignright size-medium wp-image-1373" /></a>Oder war das in den Momenten, als sie wild, frech rockig und jazzig an Janis Joplin erinnerte? Oder in den meditativen Szenen, bei denen sie in der Sprache ihrer Heimat Songs so interpretierte, dass aus dem volksnahen schlichten Lied große, starke Klanggebilde wurden?</p>
<p>Sie liebt Bühne und Publikum</p>
<p>Die norwegische Sängerin ist eine besondere Frau, unkompliziert und sympathisch. Sie liebt die Bühne, sie liebt ihr Publikum, und die Wechselwirkung bleibt nicht aus. Rund zwei Stunden gibt sie zusammen mit ausgezeichneten Musikern ohne Pause, was sie hat. Und das ist eine Menge.</p>
<p>Die Frau, die zur neuen Generation der skandinavischen Jazzvokalistinnen gehört, hat ihre Erfahrungen mit Folklore- und Kirchenliedern, Pop und Jazz zu einer eigenwilligen, facettenreichen Stilistik entwickelt. Welches Genre sie auch wählt &#8211; sie bestimmt es neu.</p>
<p>Und so berührt den Zuhörer die Hinwendung zum innigen volksnahen Song, gibt es Momente, da genießt sie es, von der Rolle einer beschwörenden Priesterin in die der frechen, kessen Chansonette oder Rockröhre zu wechseln. Das geht nur mit einer fabelhaften Sound-Technik und ausgezeichneten Musikern. Die stehen Bakken nicht nur zur Seite, sie haben bei Auftritten wie denen auf Burg Wilhelmstein ihr Eigenleben: Jesper Nordenström ist ein Pianist mit klassisch-intuitivem Talent, Staffan Astner ein grandioser Mann an der E-Gitarre mit atemberaubenden Soli, Sven Linvall ein einfühlsamer Bassist und Per Lindvall am Schlagzeug ein Mann, der sich immer wieder neu einbringt.</p>
<p>Schon nach dem ersten Song hat Rebekka Bakken ihre Sandaletten ausgezogen. Danach ist sie ganz frei, breitet die schlanken Arme aus und nimmt alle mit hinein in ihre hochmusikalische Welt der Balladen, die meist in Kummer und in Erinnerung an romantische Lieben entstanden sind. Ihre guten Texte erzählen vom Leben einer vitalen, kritischen, selbstironischen Frau, die ihre Stärken gefunden und ihre Träume nie verraten hat.</p>
<p>Eine Sängerin voller Überraschungen, die ihr Herz mit kraftvoller, schöner Stimme sprechen lässt. Euphorischer Beifall aus der vollbesetzten Arena. «Time after time» &#8211; alle singen mit, hingebungsvoll und sogar tonschön, ein kleines Geschenk für die große Sängerin.</p>
<p>«Und der Schnee draußen schmilzt», würde Ludwig Hirsch den sommerlich gestimmten Menschen in die Nacht mitgeben.</p>
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		<title>Rebekka Bakken kommt zu uns</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 08:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über drei Jahre nach ihrem letzten Studioalbum hat die &#8220;norwegische Wunderstimme&#8221; (FAZ) gemeinsam mit Craig Street, der auch schon Norah Jones oder Lizz Wright produziert hat, ihr bisher persönlichstes Album aufgenommen.

Es entstand in einer zum Studio umgebauten Kirche in der Nähe von Woodstock und erfüllt alle Versprechen, die ihre berührenden Live-Shows je gegeben haben. Nie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über drei Jahre nach ihrem letzten Studioalbum hat die &#8220;norwegische Wunderstimme&#8221; (FAZ) gemeinsam mit Craig Street, der auch schon Norah Jones oder Lizz Wright produziert hat, ihr bisher persönlichstes Album aufgenommen.</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AryDVdfP-NY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/AryDVdfP-NY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>Es entstand in einer zum Studio umgebauten Kirche in der Nähe von Woodstock und erfüllt alle Versprechen, die ihre berührenden Live-Shows je gegeben haben. Nie klang die Sängerin überzeugender als auf den emotionalen und feinsinnig instrumentierten Songs von Morning Hours. Bis auf eine Ausnahme stammen alle Lieder aus ihrer eigenen Feder und es sind allesamt romantische Ohrwürmer im besten Wortsinn. Für das Singer/Songwriter-Genre ist dieses Album bereits jetzt ein zeitlos moderner Klassiker und ein Beweis dafür, dass selbst in Zeiten musikalischen Überflusses hin und wieder ein Juwel entsteht. Am kommenden Samstag, dem 17 Juli ist sie live bei uns. Mehr Info und die Tickets gibt es <a href="http://tickets.burg-wilhelmstein.com/single.php?cid=315">hier.</a></p>
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		<title>Nightwash in Würselen: Rasant, manchmal derbe und sehr lustig</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 09:36:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Lars Odenkirchen/Aachener Nachrichten-Aachener Zeitung
Würselen. Es ist ein simples Konzept, das aber zu begeistern weiß. Man nehme einen Waschsalon, einen wortgewandten Moderator, junge Kabarettisten und Comedians sowie ein begeisterungsfähiges Publikum. Das, was dabei raus kommt, nennt sich «Nightwash» und läuft als Fernsehsendung seit 10 Jahren erfolgreich im öffentlich rechtlichen Programm.
Noch mehr als auf der Mattscheibe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Lars Odenkirchen/Aachener Nachrichten-Aachener Zeitung</p>
<p>Würselen. Es ist ein simples Konzept, das aber zu begeistern weiß. Man nehme einen Waschsalon, einen wortgewandten Moderator, junge Kabarettisten und Comedians sowie ein begeisterungsfähiges Publikum. Das, was dabei raus kommt, nennt sich «Nightwash» und läuft als Fernsehsendung seit 10 Jahren erfolgreich im öffentlich rechtlichen Programm.</p>
<p>Noch mehr als auf der Mattscheibe weiß Nightwash allerdings live zu gefallen, und das nicht nur im Waschsalon: Zum mittlerweile dritten Mal gastierte das Erfolgsmodell um Moderator Klaus-Jürgen «Knacki» Deuser nun auf der Burg Wilhelmstein zum «Nightwash Summer Club.»<a href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/nightwash-in-wurselen-rasant-manchmal-derbe-und-sehr-lustig/re_b1_5_sp_nigthwash/" rel="attachment wp-att-1359"><img src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/RE_B1_5_sp_nigthwash-300x138.jpg" alt="" title="RE_B1_5_sp_nigthwash" width="300" height="138" class="alignright size-medium wp-image-1359" /></a></p>
<p>Dabei zeigte sich ein weiteres Mal, dass das Konzept der eigentlich intimen Show auch im großen Rahmen funktioniert, nicht zuletzt wegen des sowohl begeisterten als auch begeisternden Würselener Publikums, das den Nightwash-Künstlern einen tollen Empfang bereitete. So erlebten die Zuschauer in der ausverkauften Burg Wilhelmstein einen Abend, an dem auch den Künstlern die Spielfreude wirklich anzumerken war.</p>
<p>Dabei boten Deuser, sein Musikerkollege Alex Flucht und fünf weitere Künstler ein Programm, wie man es von Nightwash gewohnt ist: Rasant, manchmal derbe, nicht immer politisch korrekt und vor allem überaus belustigend. Dabei hätte der Moderator alleine wohl schon abendfüllende Unterhaltung bieten können, denn seine Sprüche und Witze zündeten ausnahmslos. Dass dabei eine gesunde Portion schwarzer Humor dazu gehört, versteht sich beinahe von selbst. Dabei blieben weder die Ölkatastrophe («BP hat gesagt, sie kommen für alle Schäden auf. Da frage ich mich doch: Warum konnte diese Insel nicht vor Griechenland stehen.»), noch die FDP («FDP heißt: Fernreisen durch Parteispenden») oder die katholische Kirche («Das beliebteste Geschenk zur Kommunion: Pfefferspray») verschont.</p>
<p>Zum Running Gag des Abends entwickelte sich schnell das kleinstädtische Erscheinungsbild Bardenbergs, denn als Carolin Kebekus über das Kölner Ghetto philosophierte, fiel ihr schnell auf: «Ghetto kennt ihr nicht. Ihr habt doch alle euren schönen Vorgärten hier, oder?» So wurde der Vorgarten schnell zum geflügelten Wort, dessen sich auch die übrigen Künstler, das Duo «Onkel Fisch», Serhat Dogan und David Werker mit einigen Sticheleien bedienten.</p>
<p>Erfrischend war dabei auch die Abwechslung, die die verschiedenen Künstler ins Programm brachten: Onkel Fisch überzeugten mit kleinen Kabarettnummern und musikalischen Einlagen, wobei eine Hälfte des Duos zwischenzeitlich von der guten Stimmung des Publikums so angesteckt wurde, dass er selbst das Lachen kaum unterdrücken konnte. David Werker vergnügte hingegen mit Anekdoten aus dem Leben eines Siegener Germanistikstudenten, während Serhat Dogan, der 2005 nach Deutschland kam, sowohl manche deutsche Sitte als auch seine türkischen Landsleute aufs Korn nahm. Ein wenig derber ging es bei Carolin Kebekus zu: Hier blieb nicht jede Pointe über der Gürtellinie, zu gefallen wusste die Kölnerin vielen Zuschauern aber trotzdem.</p>
<p>Nachdem Deuser zwischenzeitlich schon einmal Männlichkeitsideale («Wir sind Männer. Wir essen keinen Honig, wir lutschen Bienen.») thematisiert hatte, genoss das Publikum zum Abschluss noch einmal den Auftritt einer Herrengruppe der besonderen Art: Die Pink Poms, Europas erste männliche Cheerleader-Gruppe, beendete traditionsgemäß die knapp dreistündige Veranstaltung ebenso unterhaltsam, wie sie sie auch schon eingeleitet hatten. Was blieb, war ein Versprechen, welches das Publikum und die Künstler gleichermaßen begeistern dürfte: «Nächstes Jahr kommen wir wieder.»</p>
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		<title>Oje, ojeojeoje&#8230;.</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 09:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tja, das war wohl nix, gegen die Spanier. Wie ein Torero kam Puyol angeflogen und zerstörte den Traum vom Finale. Wirklich? Nicht wirklich: wir hätten da eine Alternative anzubieten&#8230;&#8230;

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, das war wohl nix, gegen die Spanier. Wie ein Torero kam Puyol angeflogen und zerstörte den Traum vom Finale. Wirklich? Nicht wirklich: wir hätten da eine Alternative anzubieten&#8230;&#8230;</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2XgmI-FS_4I&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2XgmI-FS_4I&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Lesenacht, die zweite Klappe&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 10:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein kurzer Nachtrag zur WDR-Lesenacht: der WDR hat eine kleine wunderbare Fotogalerie von dem Abend online gestellt, die wir allen, die dabei waren, im Gegensatz zu den Temperaturen der Nacht wärmstens empfehlen, und allen anderen auch. Zur Galerie:
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzer Nachtrag zur WDR-Lesenacht: der WDR hat eine kleine wunderbare Fotogalerie von dem Abend<a rel="attachment wp-att-1331" href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/lesenacht-die-zweite-klappe/1_26_10_detail2/"><img class="alignright size-medium wp-image-1331" title="1_26_10_detail2" src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/1_26_10_detail2-300x232.jpg" alt="" width="300" height="232" /></a> online gestellt, die wir allen, die dabei waren, im Gegensatz zu den Temperaturen der Nacht wärmstens empfehlen, und allen anderen auch. <a href="http://www.wdr5.de/bildergalerie.html?gal=2292" target="_blank">Zur Galerie:</a></p>
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		<title>Gute Sprachkultur und warme Socken auf Burg Wilhelmstein</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 19:23:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Sebastian Dreher (Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten)
Würselen. Jeder kennt die Plagen der modernen Zeit, die mit der technischen und gesellschaftlichen Entwicklung einhergehenden Zwänge &#8211; sei es die immer währende Erreichbarkeit, der Zwang zur Beschleunigung oder die allgegenwärtige Berieselung von Musik und Werbejingles. 
Zeitlose menschliche Schwächen wie Leidenschaft und Gier tun ihr Übriges, um moderne Individuen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Sebastian Dreher (Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten)</p>
<p>Würselen. Jeder kennt die Plagen der modernen Zeit, die mit der technischen und gesellschaftlichen Entwicklung einhergehenden Zwänge &#8211; sei es die immer währende Erreichbarkeit, der Zwang zur Beschleunigung oder die allgegenwärtige Berieselung von Musik und Werbejingles. <a href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/gute-sprachkultur-und-warme-socken-auf-burg-wilhelmstein/re_b1_4sp_willemsen/" rel="attachment wp-att-1290"><img src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/RE_B1_4sp_willemsen-300x158.jpg" alt="" title="RE_B1_4sp_willemsen" width="300" height="158" class="alignright size-medium wp-image-1290" /></a><br />
Zeitlose menschliche Schwächen wie Leidenschaft und Gier tun ihr Übriges, um moderne Individuen in die Fallen der Zivilisation tappen zu lassen. «Die sieben Plagen der Neuzeit», so hieß das übergeordnete Motto der diesjährigen «Literarischen Sommernacht» auf Burg Wilhelmstein. Trotz der kühlen Witterung fanden sich Hunderte Zuschauer ein, um das ebenso unterhaltsame wie schlagfertige Moderatorenduo Roger Willemsen und Martin Stankowski bei dem auf sieben Stunden angesetzten Lesemarathon zu begleiten.</p>
<p>«Ich finde es untragbar, dass ich frieren muss, während Roger warme Socken gereicht bekommt», empörte sich Stankowski, nachdem eine gut vorbereitete Zuschauerin dem sichtlich frierenden Willemsen ein Paar Strümpfe geschenkt hatte. Tatsächlich sah es das Drehbuch des Abends vor, dass Willemsen und Stankowski über die gesamte Zeit hinweg auf einem Sofa sitzen bleiben müssen, während sich auf der Bühne hinter ihnen Musiker und Literaten abwechselten.</p>
<p>Neben Vorleserinnen und Vorlesern des WDR-Sprecherensembles traten nacheinander versierte Sprachkünstler wie Andreas Fröhlich, Gerd Köster oder Claudia Mischke ans Pult, um Werke von Anton Cechov, Jules Verne, Thomas Morus, ƒmile Zola, Daniel Kehlmann und vielen mehr zu rezitieren. Zu jedem der sieben Themenkomplexe, die von Geld, Überwachung, Lärm und Selbstsucht handelten, hatte der Dortmunder Allround-Poet Fritz Eckenga eine spritzige Einleitung in gedichtetem Ruhrdeutsch auf Lager. Dass ihm das Dichten im Blut liegt, bewies Eckenga im Backstagebereich. Als Reaktion auf den Sieg Dänemarks im WM-Spiel entfuhr ihm spontan: «Kamerun war anfangs stark, aber dann kam Dänemark.»</p>
<p>Ähnlich humorvoll ging es auf der Bühne weiter. Stankowskis Kausalkette, die eine direkte Verbindung vom fleischverzehrenden Steinzeitmenschen bis zu den «Sieben Plagen» aufzeigte, trieb den mit Picknickkörben und Thermoskannen bewaffneten Zuschauern die Kälte aus den Gliedern. Andreas Fröhlich, den man als Synchronsprecher aus den «Drei ???» und als die Stimme von Hollywoodstar John Cusack kennt, las einen Text von Benjamin von Stuckrad-Barre über die Unsinnigkeit der so genannten Outletcenter, in denen in vorgegaukelter Fachwerk-Gemütlichkeit «hässliche und unsinnige Markenklamotten» verkauft würden.</p>
<p>Musikalisch hervorragend begleitet wurden die Sprachathleten von Dirk Raulf und seinem «Club Trivial». Die Band brachte thematisch durchaus passende Cover-Versionen von Klassikern wie «Sex&#038;Drugs&#038;Rock´n´Roll» oder «Mach´ kaputt, was einen kaputt macht» zum Besten. «Das letzte Kapitel» von Erich Kästner beendete dann einen rundum gelungenen literarischen Abend. </p>
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		<title>Gimme Hope Joachim &#8211; der Jogi Löw a Cappella WM Song 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 12:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;&#62;
Ole, oleoleole&#8230;.Spanien kann kommen.  BASTA waren schon da. Mit ihrem schönen Programm und dem ultimativen WM-Song 2010, dem eleganten Gimme Hope Joachim, der mit der Kraft der fünf Herzen die Leidenschaft im Bein feiert. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="&lt;span class="><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YMAvAQ3FhgQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/YMAvAQ3FhgQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true"></embed></object>&#8220;&gt;</a></p>
<p><a href="&lt;span class="></a>Ole, oleoleole&#8230;.Spanien kann kommen.  BASTA waren schon da. Mit ihrem schönen Programm und dem ultimativen WM-Song 2010, dem eleganten Gimme Hope Joachim, der mit der Kraft der fünf Herzen die Leidenschaft im Bein feiert. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Den Abend mit viel lustigem Nichts gefüllt &#8211; Johann König bietet in seinem Programm „Total Bock auf Remmi-Demmi“ auf Burg Wilhemstein hintergründige Gesellschaftskritik</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 12:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Elisa Zander/Aachener Zeitung-Aachener Nachrichten
Würselen. Der Künstler der gepflegten Abendunterhaltung, der Wahl-Kölner, der von Beruf Kabarettist mit Schwerpunkt Humor ist, gab sich die Ehre in Würselen. Schick, in seinem extra angefertigten braunen Cordanzug, stand Johann König mit seinem Programm „Total Bock auf Remmi-Demmi“ auf der Bühne der Burg Wilhelmstein.
Wer den König unter den Kabarettisten bisher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Elisa Zander/Aachener Zeitung-Aachener Nachrichten</p>
<p>Würselen. Der Künstler der gepflegten Abendunterhaltung, der Wahl-Kölner, der von Beruf Kabarettist mit Schwerpunkt Humor ist, gab sich die Ehre in Würselen. Schick, in seinem extra angefertigten braunen Cordanzug, stand Johann König mit seinem Programm „Total Bock auf Remmi-Demmi“ auf der Bühne der Burg Wilhelmstein.<br />
Wer den König unter den Kabarettisten bisher nur von Kurzauftritten in den vielen TV-Comedy-Shows kennt, fragt sich vielleicht, was der über zwei Stunden alleine auf einer solchen Bühne machen will. Die Zuschauer in der ausverkauften Freilichtbühne der Burg Wilhelmstein kennen nun die Antwort: Johann König schafft es, als eine Ausnahme im deutschen Humorbereich, einen Abend mit ganz viel lustigem Nichts zu füllen. Es ist ein Sammelsurium an Pointen, die wie zufällig wirken und doch geplant und inszeniert sind.<br />
Wenn Johann König scheinbar triviale Alltagsgeschichten erzählt, steckt dahinter stets Gesellschaftskritik. Etwa bei seinem Erlebnis vom Kauf eines Mobiltelefons, bei dem er vom Verkäufer gefragt wurde, welcher Handytyp er sei und als Antwort bekam: „Du bist doch der Handytyp!“ Oder die in den alltäglichen Sprachgebrauch aufgenommenen Anglizismen, die den Sprachästhet und Lingualgourmet wie er sich nennt, „total aufregen“. „Coffee to go“, „Meeting“ oder „Sorry“, um nur ein paar zu nennen. „Oder ‚Team‘. Da kann man auch gleich ‚Haufen‘ sagen, da kann ich mir auch was darunter vorstellen.“<br />
Johann König macht Unterhaltung für Intellektuelle, wie er selbst sagt, auch wenn es ihm immer wieder gelingt, geistreiche Inhalte hinter abwesendem Gebrabbel zu verstecken und spitze Pointen in Nebensätzen unterzubringen. Es sind Stilmittel von Allegorie, Gleichnissen und Fabeln, denen er sich bedient. <a href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/den-abend-mit-viel-lustigem-nichts-gefullt-johann-konig-bietet-in-seinem-programm-%e2%80%9etotal-bock-auf-remmi-demmi%e2%80%9c-auf-burg-wilhemstein-hintergrundige-gesellschaftskritik/album_koenich_01/" rel="attachment wp-att-1278"><img src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/album_koenich_01-300x225.jpg" alt="" title="album_koenich_01" width="300" height="225" class="alignright size-medium wp-image-1278" /></a><br />
Natürlich finden sich die auch in seinen selbst verfassten literarischen Ergüssen, mit denen er sich „in der Zeit als Nachtschwestermann im Krankenhaus“ die Zeit vertrieben hat. „Kennt ihr das, wenn ihr vom eigenen Gelaber Kopfschmerzen bekommt?“, fragt König nach dem Vorlesen von „Liebesgedicht Nr. 1“ in die Runde. Er ist eben anders, unkonventionell, erfrischend. Bei Johann König gibt es kein großes Bühnenspektakel. Das, was hier zählt, ist seine Kunst, theatralisches Nichts mit ­(Un-)Sinn zu füllen. Er liest und singt, reimt und rappt – und das Publikum hängt an seinen Lippen. </p>
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		<title>JODYMOON beim Blind Date</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 19:11:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Normalerweise gucken wir immer aus dem Auditorium auf eine Bühne. Umso verblüffender ist ein Perspektivwechsel von der anderen Seite auf die Bühne mit Blick auf&#8217;s Publikum. Die wunderbaren JODYMOON haben uns zwei Videos geschickt, die sie genau so bei ihrem Auftritt bei unserem diesjährigen Blind Date zeigen. Und wir dürfen die Ihnen zeigen. Viel Spass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise gucken wir immer aus dem Auditorium auf eine Bühne. Umso verblüffender ist ein Perspektivwechsel von der anderen Seite auf die Bühne mit Blick auf&#8217;s Publikum. Die wunderbaren JODYMOON haben uns zwei Videos geschickt, die sie genau so bei ihrem Auftritt bei unserem diesjährigen Blind Date zeigen. Und wir dürfen die Ihnen zeigen. Viel Spass beim Gucken.</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/tdwF0shkow0&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/tdwF0shkow0&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object> </p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LxN-O1hnVFk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/LxN-O1hnVFk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Lebendiges Kontrastprogramm  Von Sarah Sillius/Aachener Zeitung-Aachener Nachrichten&#124; 30.05.2010, 17:38</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 21:44:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Würselen. Eine Burg, ein lauer Sommerabend und eine Bühne, auf der ein roter Teppich ausgebreitet ist. Der Schauplatz für ein Blind-Date könnte idealer nicht sein. Der Reiz liegt darin, dass man nicht weiß, was passiert. Doch die 950 Zuschauer, die bis auf den letzten Platz die Ränge der Burg Wilhelmstein füllten, wussten immerhin, dass sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Würselen. Eine Burg, ein lauer Sommerabend und eine Bühne, auf der ein roter Teppich ausgebreitet ist. Der Schauplatz für ein Blind-Date könnte idealer nicht sein. Der Reiz liegt darin, dass man nicht weiß, was passiert. Doch die 950 Zuschauer, die bis auf den letzten Platz die Ränge der Burg Wilhelmstein füllten, wussten immerhin, dass sie an diesem Abend nicht nur ein einzigartiges Programm geboten bekommen, sondern mit ihrem Erscheinen gleichzeitig etwas Gutes tun.<br />
Das Blind Date ist eine Veranstaltung zu Gunsten der Aktion «Menschen helfen Menschen», der Hilfsaktion der Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten. Welche Künstler für den guten Zweck, also ohne Gage, die märchenhafte Kulisse beleben, ist jedes Mal eine Überraschung.</p>
<p>AZ-Redakteur Robert Esser, der durch das Programm begleitete, und der stellvertretende Chefredakteur Erich Behrendt versprachen nicht zuviel, als sie in ihren Begrüßungsworten «Abwechslung pur» und «ein kulturell wertvolles und unterhaltendes Programm» ankündigten.<br />
Während so langsam die Sonne unterging, läutete die Band Jodymoon aus Maastricht mit einer Mischung aus Pop, Roots und einem Hauch Klassik den melancholisch-nachdenklichen Teil des Abends ein. Das Singer-Songwriter-Duo Digna Janssen am Piano und Johan Smeets an der Gitarre sowie Marie-JosŽ Didderen am Cello und Wim Spaepen an der Violine überzeugten mit berührend persönlichen Songs.</p>
<p>Mit der Ruhe war es vorbei, als Kabarettist Christoph Sieber, «der Mann mit den gelben Schuhen», die Bühne betrat. Bei ihm bekam das Publikum erst mal sein Fett weg. Für Sieber ist das tägliche Leben viel zu kompliziert geworden: Ob es nur darum geht, sich im Starbucks einen Kaffee zu bestellen oder zwischen «Hot Buttons» und «Promi-Würstchengrillen» ein vernünftiges Fernsehprogramm zu finden. Sieber verstand es, die Zuschauer für diese Absurditäten zu sensibilisieren. Er erklärte ihnen auch, worin das wahre Problem der Gesellschaft liegt («Wir haben keine Helden mehr!»).</p>
<p>Astrid North, ein Stern der deutschen Soulszene, und ihre Band North sorgten auf der letzten Station des Abends für Musik zum Mittanzen. <a href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/lebendiges-kontrastprogramm-von-sarah-silliusaachener-zeitung-aachener-nachrichten-30-05-2010-1738/astrid/" rel="attachment wp-att-1234"><img src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/astrid-300x199.jpg" alt="" title="astrid" width="300" height="199" class="alignright size-medium wp-image-1234" /></a>Soul und Rock? Ja, das funktioniert. Die soulig-funkige Stimme der Sängerin vermischte sich mit den rockigen Beats zu einem einzigartigen Genremix. Barfuß rockte die temperamentvolle North, die in diesem Jahr schon als Vorgruppe von Miss Platnum unterwegs war, mit einer unglaublichen Bühnenpräsenz auf dem roten Teppich ab, und ließ bei ruhigeren Stücken wieder Zeit zum Träumen aufkommen.</p>
<p>Ein Abend der gelungenen Kontraste und ein erfolgreicher Auftakt für die Open-Air-Saison auf der Burg.</p>
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		<title>Blind Date Bilder sind online</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/blind-date-bilder-sind-online/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 11:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Auftaktveranstaltung der diesjährigen Saison, das Blind Date, hat wieder großen Spass gemacht. Uns, den tollen Künstlern, und auch ganz offensichtlich Ihnen &#8211; unserem Publikum. 
Wir möchten uns bedanken und verbeugen vor Jodymoon aus Maastricht, die uns mit mit ihrer Mischung aus Pop, Roots und einem Hauch Klassik bezaubert haben, Christoph Sieber, der mal kurz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Auftaktveranstaltung der diesjährigen Saison, das Blind Date, hat wieder großen Spass gemacht. Uns, den tollen Künstlern, und auch ganz offensichtlich Ihnen &#8211; unserem Publikum. <a href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/blind-date-bilder-sind-online/bd/" rel="attachment wp-att-1189"><img src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/bd-300x199.jpg" alt="" title="bd" width="300" height="199" class="alignright size-medium wp-image-1189" /></a></p>
<p>Wir möchten uns bedanken und verbeugen vor Jodymoon aus Maastricht, die uns mit mit ihrer Mischung aus Pop, Roots und einem Hauch Klassik bezaubert haben, Christoph Sieber, der mal kurz klargemacht hat, daß er eines der allergrößten Talente der hiesigen Kabarettszene ist, und natürlich der einzigartigen Astrid &#8220;DIE STIMME&#8221; North und ihrer neuen Band NORTH.</p>
<p>Die ersten Bilder von gestern sind online. Ein ebenfalls Riesentalent auf dem Gebiet der Fotografie hat sie gemacht, unser Freund Luc Lodder aus Heerlen.<br />
Viel Spass beim Gucken!<a href="http://www.luclodder.net/"> www.luclodder.net </a></p>
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		<title>Staff Benda Bilili  triumphiert auf dem Cannes-Filmfestival!</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/1165/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 15:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gute alte TIMES berichtet in ihrer Online Ausgabe über den Staff Benda Bilili-Film auf den Filmfestspielen in Cannes wie folgt:
Staff Benda Bilili triumph at the Cannes Film Festival ! The full-length film about the band is set to become a worldwide sensation.
&#8220;Benda Bilili !&#8221;, the film about the story of Staff Benda Bilili, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die gute alte TIMES berichtet in ihrer Online Ausgabe über den Staff Benda Bilili-Film auf den Filmfestspielen in Cannes wie folgt:<br />
Staff Benda Bilili triumph at the Cannes Film Festival ! The full-length film about the band is set to become a worldwide sensation.<br />
&#8220;Benda Bilili !&#8221;, the film about the story of Staff Benda Bilili, was welcomed with a standing ovation on the opening night of the Cannes Film Festival. The internet is buzzing with tweets and posts&#8230;</p>
<p>&#8220;An extraordinary film &#8230; it will do what Ry Cooder &#038; Wim Wenders did for the Buena Vista Club and make them (Staff Benda Bilili) world famous&#8230;&#8221;, says BBC Radio<br />
&#8220;a remarkable documentary and an amazing music film&#8221; (The Telegraph)</p>
<p><a href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/1165/staffbendabilili_2-300x110/" rel="attachment wp-att-1166"><img src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/staffbendabilili_2-300x1101.jpg" alt="" title="staffbendabilili_2-300x110" width="300" height="110" class="alignright size-full wp-image-1166" /></a></p>
<p>Devoted to the band&#8217;s extraordinary story, this is the film on which French directors Renaud Barret and Florent de la Tullaye (aka Belle Kinoise) have been working on for the past 5 years, ever since they encountered the band in Kinshasa.<br />
The film shows the band&#8217;s journey from the sidewalks of Kinshasa to the stages of large European concert halls and festivals, and features performances of many songs from Staff&#8217;s popular &#8220;Très Très Fort&#8221; cd album, which came out last year on Crammed Discs (and has just won Staff Benda Bilili the Songlines Award for &#8220;Best Group of 2010&#8243;).<br />
Staff Benda Bilili attended the premiere (on the opening night of the prestigious Quinzaine des Réalisateurs (Directors&#8217; Fortnight) at Cannes), and performed a show at the Quinzaine party after the screening. The band will be staying in Cannes for several days, and worldwide media are already conducting dozens of interviews with them.</p>
<p>Staff Benda Bilili will be performing over 50 dates around Europe this summer. (Soweit Die TIMES).</p>
<p>Wir möchten hinzufügen: AND ONE OF THEM bei uns auf Burg Wilhelmstein. Mehr Info zum Benda Bilili-Film und Cannes: <a href="http://bit.ly/dB3PzR">http://bit.ly/dB3PzR</a></p>
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		<title>Unser Programmheft ist da</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 11:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen und Freunde der Burg Wilhelmstein,
Sie haben natürlich längst unser Programm für 2010 gecheckt und viele von ihnen haben sich auch schon Tickets gesichert. Trotzdem wissen wir, dass unser Programm auch und gerade in gedruckter Form von Ihnen immer erwartet wird. Es gibt ja Orte, an und auf denen man gerne liest, aber zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freundinnen und Freunde der Burg Wilhelmstein,</p>
<p>Sie haben natürlich längst unser Programm für 2010 gecheckt und viele von ihnen haben sich auch schon Tickets gesichert. Trotzdem wissen wir, dass unser Programm auch und gerade in gedruckter Form von Ihnen immer erwartet wird. Es gibt ja Orte, an und auf denen man gerne liest, aber zu denen man nicht unbedingt immer einen Bildschirm samt zugehörigen IT-Assecoires mitführt. Und das haptische Erlebnis ist ja auch ein anderes. Nundenn, es ist soweit. Das Heft ist fertig und liegt in unserer Region an zahlreichen Stellen zur kostenlosen Mitnahme aus. Für alle, die nicht hier beheimatet sind, gibt es das Heft auf dieser Seite auch zum kostenlosen Download. Viel Spass beim Blättern wünscht das Team der Burg Wilhelmstein, das sich auch wünscht, dass Sie dann zum Ticketbestellen wieder hierhin zu uns zurückkehren.</p>
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		<title>Fritten, Bier und Schokolade</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/fritten-bier-und-schockolade/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 08:46:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jari Wieschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Von der Burg nach Belgien ist es nicht weit. Aus diesem Grund ist es doch dringend geboten, mal einen Blick in das Nachbarland zu werfen. Wenn ich an Belgien denke, fallen mir viele Sachen ein: Fritten, Tim und Struppi, Starkbier, Schockolade und vor allem die tollen Flohmärkte. Doch auch musikalisch hat das kleine Königreich einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von der Burg nach Belgien ist es nicht weit. Aus diesem Grund ist es doch dringend geboten, mal einen Blick in das Nachbarland zu werfen. Wenn ich an Belgien denke, fallen mir viele Sachen ein: Fritten, Tim und Struppi, Starkbier, Schockolade und vor allem die tollen Flohmärkte. Doch auch musikalisch hat das kleine Königreich einer Musikrichtung seinen Stempel aufgedrückt; gemeint ist der Chanson. Ich habe in meinem letzten Beitrag über den finnischen Tango und Olavi Virta geschrieben. Das belgische Äquivalent des finnischen Tangokönigs ist Jacques Brel. Der im Jahr 1929 geborene Chansonnier hat überwiegend in Französisch, aber auch in flämischer Sprache gesungen. Die Lieder sind umwerfend gut und ebenso wehmütig, wie die finnischen Stücke. Jacques Brel ist vor 32 Jahren gestorben, aber seine Musik ist immer noch präsent. Der deutsche Liedermacher Klaus Hoffmann hat einiges davon ins Deutsche übertragen, wie z.B. den erfolgreichen Chanson Amsterdam (Dans le port d&#8217;Amsterdam); vielleicht schaut er &#8211; also Klaus Hoffmann &#8211; ja mal auf der Burg vorbei.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/U2kn0Q3UHOc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/U2kn0Q3UHOc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Finnischer Tango</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/finnischer-tango/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 10:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jari Wieschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Finnicher Tango]]></category>
		<category><![CDATA[Olavi Virta]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=1132</guid>
		<description><![CDATA[Was viele gar nicht wissen: Finnland gehört zu den größten Tango-Nationen der Welt. Alle, die den sympathischen Tanz bisher in Argentinien verortet haben, muss ich eines Besseren belehren. Nein, auch die wortkargen Nordländer sind für die Musik im 4/8-Takt berühmt. In Finnland wird in jedem Jahr der König des Tangos (im Original Kuningas) ausgetanzt. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was viele gar nicht wissen: Finnland gehört zu den größten Tango-Nationen der Welt. Alle, die den sympathischen Tanz bisher in Argentinien verortet haben, muss ich eines Besseren belehren. Nein, auch die wortkargen Nordländer sind für die Musik im 4/8-Takt berühmt. In Finnland wird in jedem Jahr der König des Tangos (im Original Kuningas) ausgetanzt. Das Epizentrum des sanften Wiegeschritts liegt dann für eine Woche im finnischen <a href="http://www.festivals.fi/festivaalit/monitaidefestivaalit/91/?/deu/">Seinäjoki</a>. Der wohl berühmteste Musiker dieses wehmütigen Genres ist Olavi Virta. In den 1950er Jahren hat der Finne die Tangomusik populär gemacht; und sie ist es noch heute. Der Klangteppich ist der perfekte Tröster für die Seele. Die Enkelgeneration des finnischen Tangos würde ich gerne mal live auf der Burg erleben. Bis es soweit ist, gibt&#8217;s an dieser Stelle das Original.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fw-SmBBwELo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/fw-SmBBwELo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
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		<title>Staff Benda Bilili beim Filmfestival in Cannes</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 13:52:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Bahnt sich hier ein ähnlicher Erfolg an wie beim Buena Vista Social Club? Der langerwartete Dokumentarfilm über die kongolesische Band STAFF BENDA BILILI  mit dem Titel &#8220;Benda Bilili&#8221; ist neben der neuen Doku über die Rolling Stones gesetzt bei der  &#8220;Director&#8217;s Fortnight&#8221; im Rahmen  der Filmfestspiele in Cannes. Genauso begann auch der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/staff-benda-bilili-beim-filmfestival-in-cannes/staffbendabilili_2/" rel="attachment wp-att-1057"><img src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/staffbendabilili_2-300x110.jpg" alt="" width="300" height="110" class="alignright size-medium wp-image-1057" /></a>Bahnt sich hier ein ähnlicher Erfolg an wie beim Buena Vista Social Club? Der langerwartete Dokumentarfilm über die kongolesische Band STAFF BENDA BILILI  mit dem Titel &#8220;Benda Bilili&#8221; ist neben der neuen Doku über die Rolling Stones gesetzt bei der  &#8220;Director&#8217;s Fortnight&#8221; im Rahmen  der Filmfestspiele in Cannes. Genauso begann auch der Wim Wenders’ Siegeszug mit seinem Film über die Legenden der kubanischen Musik.</p>
<p>Die französischen Filmer Renaud Barret and Florent de la Tullaye beobachteten das einzigartige Bandprojekt polioversehrter Musiker von ihren Anfängen im Zoo von Kinshasa vor einigen Jahren bis zu ihren umjubelten Auftritten auf europäischen Bühnen und dem Gewinn der Artist Of The Year-Trophäe auf der letztjährigen WOMAD und haben daraus einen bewegenden Film gemacht.</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QHWRWcyhbfQ&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/QHWRWcyhbfQ&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Staff Benda Bilili gastieren im Rahmen des diesjährigen Burg-Wilhelmstein Programms am 13. August hier auf Burg Wilhelmstein. <a href="http://tickets.burg-wilhelmstein.com/single.php?cid=312"></a></p>
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		<title>Staff Benda Bilili &#8211; keine Probleme, nur Lösungen. Am 13. August bei uns.</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 20:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Da waren wir im April im Dortmunder Domicil, einem feinen Club in der Innenstadt der ehemaligen Stahl-, Kohle- und Biermetropole, an einem trüben Vormittag, um Staff Benda Bilili zu treffen. Die Band, die der WDR zu einem Funkhaus Europa Radio-Live-Konzert eingeflogen hatte, und von der wir Sagenhaftes gehört hatten. Sie, die noch vor nicht allzu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da waren wir im April im Dortmunder Domicil, einem feinen Club in der Innenstadt der ehemaligen Stahl-, Kohle- und Biermetropole, an einem trüben Vormittag, um Staff Benda Bilili zu treffen. Die Band, die der WDR zu einem Funkhaus Europa Radio-Live-Konzert eingeflogen hatte, und von der wir Sagenhaftes gehört hatten. Sie, die noch vor nicht allzu langer Zeit kein festes Dach in Kinshasa, ihrer Heimatstadt, über dem Kopf hatten, haben den Womex-Award gewonnen, sie haben Venues zunächst in Frankreich und England und dann im restlichen Europa schwindlig gespielt, und sie gelten als die afrikanische Sensation derzeit im internationalen Musikbiz. Unser Eindruck: Ja, sie sind es! Nicht zu beschreiben, wie die 4 polioversehrten Frontleute (der 8-köpfigen Band) ihre Rollstühle, in denen sie sitzen müssen, förmlich und in einem Fall sogar tatsächlich sprengen, welches Temperament, welche Musikalität, welche Lebensfreude sie in den Saal beamen. Nach den ersten Songs waren tatsächlich auch nur die 4 Sänger es, die (nun ja: gezwungenermassen) noch saßen, alle anderen dort auf der Bühne und im Publikum hüpften, tanzten, klatschten, sprangen.</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ViEOotO2GMA&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ViEOotO2GMA&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Nach der formidablen Show wollten wir mit ihnen besprechen, wie wir sie denn im August rein praktisch auf unsere Bühne kriegen, in die alte und deswegen im Künstlerbereich keineswegs behindertengerechte Burg, keine leichte Aufgabe, wie es uns schien. Ihre Antwort: da gibt’s keine Probleme, nur Lösungen. Na dann. Wir freuen uns auf diese wunderbaren Künstler und das Konzert mit ihnen. Mehr Info und die Tickets zum Konzert gibt es <a href="http://tickets.burg-wilhelmstein.com/single.php?cid=312">hier</a>.</p>
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		<title>Der magische Moment</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 07:28:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jari Wieschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Herbolzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt sie, diese magischen Momente: auf der großen Bühne, aber auch auf dem kleinen Bildschirm. Der Anlass ist eigentlich ein trauriger. Die Jazz-Legende Peter Herbolzheimer ist am Samstag im Alter von 74 Jahren in Köln verstorben. Eine Generation lang hat der gebürtige Rumäne die Geschicke des Big-Band-Sounds maßgeblich geprägt und den Nachwuchs als Leiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt sie, diese magischen Momente: auf der großen Bühne, aber auch auf dem kleinen Bildschirm. Der Anlass ist eigentlich ein trauriger. Die Jazz-Legende Peter Herbolzheimer ist am Samstag im Alter von 74 Jahren in Köln verstorben. Eine Generation lang hat der gebürtige Rumäne die Geschicke des Big-Band-Sounds maßgeblich geprägt und den Nachwuchs als Leiter des Bundesjazzorchesters gefördert. Unvergessen die Auftritte mit der von ihm gegründeten Rhythm Combination &amp; Brass in der Sendung Bio&#8217;s Bahnhof. In Gedenken an einen großen Musiker hat der WDR in der Nacht auf Dienstag eine 90-minütige Dokumentation in sein Programm genommen; zur nachtschlafenden Zeit fand die Würdigung sicherlich ohne das große Publikum statt, das Herbolzheimer verdient hätte. Dennoch: Ich habe selten einen Musiker gesehen, der seine Leidenschaft mit soviel Verve vertreten hat; Gänsehaut am Bildschirm inklusive. Das war ein Live-Moment, den man auf der Burg erleben kann, aber manchmal auch mitten in der Nacht vor dem Empfangsgerät.</p>
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		<title>Kuba ist zurück auf der Burg</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 10:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde und Freundinnen der Burg Wilhelmstein,
wir waren vor Jahren in unserer Region  die ersten Veranstalter, die auf die neue alte Musik Kubas aufmerksam wurden und die die Recken des Buena Vista Social Club in unterschiedlichen Besetzungen zu Gast haben durften. Es waren legendäre Konzerte darunter, vor allem tragischerweise jenes, als Ibrahim Ferrer einenTag vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde und Freundinnen der Burg Wilhelmstein,</p>
<p>wir waren vor Jahren in unserer Region  die ersten Veranstalter, die auf die neue alte Musik Kubas aufmerksam wurden und die die Recken des Buena Vista Social Club in unterschiedlichen Besetzungen zu Gast haben durften. Es waren legendäre Konzerte darunter, vor allem tragischerweise jenes, als Ibrahim Ferrer einenTag vor „unserem“ Konzert „seiner Band“ in einem kubanischen Krankenhaus starb und wir und die Band nicht wussten, ob ein Auftritt überhaupt möglich war. Es wurde dann ein Konzert, dass niemand, der dabei war, je vergessen dürfte.</p>
<p>Eine Zeit danach starb Cachaito Lopez, und unser Respekt vor dem BVSC, der ja so ohne Ruben Gonzalez, Ibrahim  Ferrer, Cachaito Lopez und Compay Segundo nicht mehr existierte, sowie die Reihe der durch die Lande ziehenden Fakes und Fälscher, die alle irgendwie mit dem Begriff Buena Vista hantierten,  ließen uns erstmal Abstand von dieser Baustelle nehmen, obwohl wir stets gefragt wurden, wann die Kubaner wiederkommen.</p>
<p>Nun aber haben wir die Gelegenheit, ein Konzert mit SIERRA MAESTRA zu veranstalten. Wenn es eine kubanische Band gibt, die in Anspruch nehmen kann, eine  der besten und authentischsten der Insel zu sein, dann diese. Und nicht nur das: Sierra Maestra ist ja eine der Quellen des zur Legende gewordenen Buena Vista Social Club. Am 28. Juli live auf der Burg Wilhelmstein. Wir dürfen Ihnen jetzt schon viel Vergnügen und gut gelockerte Tanzbeine wünschen. Mehr Info gibt es hier: <a href="http://bit.ly/cJqpAY">http://bit.ly/cJqpAY</a></p>
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		<title>Das Burg-Blog als RSS-Feed abonnieren</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 13:34:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Thiel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>
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		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
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		<description><![CDATA[Wußten Sie schon, dass Sie unser Blog auch zu sich nach Hause holen können? Sie müssen, um neue Blog-Artikel zu lesen, nicht jedesmal auf unsere Internetseite kommen. Zugegeben: Wir freuen uns natürlich, wenn Sie uns online besuchen. Sie müssen aber nicht, wenn Sie nicht wollen. Zu unserem Blog stellen wir einen sog. RSS-Feed zur Verfügung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wußten Sie schon, dass Sie unser Blog auch zu sich nach Hause holen können? Sie müssen, um neue Blog-Artikel zu lesen, nicht jedesmal auf unsere Internetseite kommen. Zugegeben: Wir freuen uns natürlich, wenn Sie uns online besuchen. Sie müssen aber nicht, wenn Sie nicht wollen. Zu unserem Blog stellen wir einen sog. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RSS" target="_blank">RSS-Feed</a> zur Verfügung. Und diesen Feed können Sie mit einem Feed-Reader, mit Ihrem Mobiltelefon oder einfach mit Ihrem Browser anzapfen. Und jedes mal, wenn wir einen Beitrag schreiben, informiert Ihr Browser oder Telefon Sie automatisch, dass es etwas neues zu lesen gibt.</p>
<p>In der folgenden Kurzanleitung zeigen wir, wie Sie den Feed zum Beispiel in Ihrem Firefox-Browser anzapfen können.</p>
<p><!-- #post-902 ul li { padding: 10px 0; } --></p>
<ul>
<li><strong>Schritt 1: </strong>Öffnen Sie unsere Internetseite <a href="http://www.burg-wilhelmstein.com">http://www.burg-wilhelmstein.com</a> ganz normal in Ihrem Browser.</li>
<li><strong><br />
<img class="keinRand right" title="Schritt 1" src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/1-300x29.png" alt="" width="300" height="29" />Schritt 2: </strong>In der Adressleiste erscheint rechts ein ein kleines, orange-weißes Symbol.</li>
<li><strong><br />
<img class="keinRand right" title="Schritt 2" src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/2.png" alt="" width="279" height="39" />Schritt 3: </strong>Wenn Sie nun auf dieses Symbol klicken, dann erscheint ein Dialogfeld, in dem Sie unseren RSS-Feed auswählen können. Klicken Sie auf den Punkt ‘<strong>Burg Wilhelmstein Würselen bei Aachen » Feed abonnieren</strong>‘.</li>
<li><strong><br />
<img class="keinRand alignright size-full wp-image-912" title="Schritt 3" src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/3.png" alt="" width="275" height="60" />Schritt 4: </strong>Auf der nun erscheinenden Seite finden Sie den hier abgebildeten Dialog, in dem Sie auswählen können, mit welchem Programm Sie den Feed verwalten möchten. Neben den Lesezeichen im Firefox stehen beispielsweise auch externe, kostenlose Dienste wie Google oder Yahoo! zur Verfügung.Wählen Sie einfach <strong>Dynamische Lesezeichen</strong> aus.</li>
<li><strong><br />
<img class="keinRand alignright size-full wp-image-913" title="Schritt 4" src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/4.png" alt="" width="281" height="108" />Schritt 5:</strong> Wenn Sie nun auf die Schaltfläche <strong>Jetzt abonnieren</strong> klicken, erscheint ein weiterer Dialog. Trotz der vielen Dialogfelder: es geht viel schneller, als es hier aussieht.</p>
<p>Geben Sie für den Feed einfach einen Titel an (wird später im Browser angezeigt) oder belassen Sie den vorgeschlagenen. Im Feld <strong>Ordner</strong> geben Sie an, in welchem Pull-Down-Menü des Browsers der Feed abgelegt werden soll.Hier kann man nun einen Titel für den RSS Feed eingeben unter dem dieser im Browser später angezeigt werden soll. Danach klicken Sie einfach auf <strong>Abonnieren</strong>.</li>
<li><strong><br />
<img class="alignright keinRand size-full wp-image-914" title="Schritt 5" src="http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-content/uploads/5.png" alt="" width="168" height="162" /></strong><strong>Schritt 6: Fertig!</strong> Der Feed taucht nun in Ihren Lesezeichen oder in der Lesezeichen-Adressleiste auf. Je nachdem, wie Sie Ihren Browser eingestellt haben. Klicken Sie nun auf diese Schaltfläche, werden die jeweils aktuellsten Blogposts anzeigt.</p>
<p>Abonnieren können Sie natürlich nicht nur unser Blog, sondern auch viele andere. Oder unseren Kommentar-Feed. Dann bekommen Sie immer aktuell alle <a href="http://blog.burg-wilhelmstein.com/location/reviews/">Kommentare aus unserem Blog</a> frei Browser geliefert. Starten Sie hierfür einfach bei Schritt 3.</li>
</ul>
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		<title>Echo auf Echo</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 21:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Pesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Echo]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Preisverleihung]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen und Freunde der Burg Wihelmstein,
hat vielleicht jemand gerade die Echo-„Verleihung“ gesehen? Und auch bei vollem Bewusstsein überstanden? Ich habe mich dabei gefragt, welchen Grad der Debilität die Moderatoren bei der Zulassungsprüfung zu dieser Veranstaltung erreichen mussten, es muss auf jeden Fall irgendwo oberhalb des Messbereiches der Richter-Skala gewesen sein. Dort hat dann aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freundinnen und Freunde der Burg Wihelmstein,</p>
<p>hat vielleicht jemand gerade die Echo-„Verleihung“ gesehen? Und auch bei vollem Bewusstsein überstanden? Ich habe mich dabei gefragt, welchen Grad der Debilität die Moderatoren bei der Zulassungsprüfung zu dieser Veranstaltung erreichen mussten, es muss auf jeden Fall irgendwo oberhalb des Messbereiches der Richter-Skala gewesen sein. Dort hat dann aber die Bemessungsgrenze für diejenigen, die das konzeptioniert und produziert haben, gerade erst angefangen. Soll damit das kulturelle Geschehen in Sachen Musik in Deutschland repräsentativ repräsentiert gewesen sein? Dann war das die  Bankrotterklärung.</p>
<p>Nichts gegen die anwesenden Künstlerinnen und Künstler, die sind ja eigentlich eh Randfiguren bei so was. Aber die Niveaulosigkeit der Präsentation &#8211; ausserhalb jeder Messbarkeit. Und das war nicht Bohlen-TV, das war das Öffentlich-Rechtliche Fernsehen. Schweineteure Produktion. Bezahlt von Gebühren. Und in diesem Sinne dekadent sogar jenseits des Verständnisses von Wellen aller Himmelsrichtungen.</p>
<p>Das kann Ihnen auf der Burg Wilhelmstein nicht passieren. Wenn da ein Echo erschallt,  dann auch relevant veranlasst. Versprochen.</p>
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		<title>Wir bloggen, wir twittern, wir facebooken!</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 14:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Thiel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burggeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Burg]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach vielen Jahren, gefühlt Jahrzehnten, sind wir mit der mittelalterlichen Burg im Internetzeitalter angekommen: Wir bloggen! Und twittern! Und facebooken!.
Zusammen mit unserer Internetagentur und unserem Freund Marc Bosch haben wir die neue Website auf die Beine gestellt und hoffen, Ihnen und Euch damit noch mehr Lust auf die neue Saison auf der Burg Wilhelmstein zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach vielen Jahren, gefühlt Jahrzehnten, sind wir mit der mittelalterlichen Burg im Internetzeitalter angekommen: Wir bloggen! Und twittern! Und facebooken!.</p>
<p>Zusammen mit unserer Internetagentur und unserem Freund Marc Bosch haben wir die neue Website auf die Beine gestellt und hoffen, Ihnen und Euch damit noch mehr Lust auf die neue Saison auf der Burg Wilhelmstein zu machen.</p>
<p>Alle Blogposts, zu allen Konzerten und Events können, dürfen und sollen Sie kommentieren. Wir freuen uns auf den direkten und echten Dialog mit Ihnen. Ehrlich. Ungeschminkt.</p>
<p><strong>Bloggen für die Burg</strong><br />
Und für alle echten Fans der Burg und Hobbyblogger haben wir in den nächsten Tagen jahreszeitgemäß ein paar nette Kamellen. Gespannt? Schauen Sie (bald) hier wieder vorbei. Wir wollen jetzt natürlich niemanden absichtlich und unnötig auf die Folter spannen. Wir müssen aber noch ein kleines bisschen feilen, drehen und falten.</p>
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