Gunter Gabriel: der Countrybarde servierte den Fans im Laufe seiner jahrzehntelangen Karriere so manchen Kracher. So hat der Schlagersänger beispielsweise oft über die Notwendigkeit des Geldes gesungen (“Hey Boss, ich brauch mehr Geld”) oder aber dem kleinen Mann in seinen Liedern ein Denkmal gesetzt (“Er fährt nen 30-Tonner Diesel”). Oftmals wurde das in Deutsch vorgetragene Liedgut allerdings als platt oder oberflächlich verspottet. Doch aufgepasst: So mancher Popsong aus der englischsprachigen Welt ist nicht gleich intelligent, nur weil er in einer anderen Sprache geträllert wird. Was die Boygroups á la “Take That” so alles in den Äther säuselten, hätte ein Howard Carpendale keinen Deut schlechter auf die Bühne gebracht; nur mit dem Unterschied, dass die Jungs aus England ihre Herzensschwüre über das Jugendradio verbreiten, Howard Carpendale hingegen auf WDR 4 läuft. Es gab im WDR übrigens mal eine Sendung, in der internationale Hits 1:1 in die deutsche Sprache übersetzt wurden. Da gehen dem Hörer oftmals die Ohren auf.
In diesem blog ist ja schon über die neue Platte von Gunter Gabriel geschrieben worden: Mit den German Recordings setzt er seinem großen Vorbild Johnny Cash ein musikalisches Denkmal; aber auch eine Neuinterpretation von Peter Fox ist dabei (“Haus am See ist ein Knaller”). Hierzu gibt es ein schönes Video, in dem Gabriel über sich, sein Leben und die Musik philosophiert. Klasse!; und ein guter Grund, sich das Konzert auf der Burg anzuschauen.
Gunter Gabriel & Band sind am 6. August auf der Burg zu Gast. Tickets gibt’s hier
Vor 18 Jahren wurde Maria Serrano von André Heller für seine Show “Magneten”entdeckt. Schnell wuchs die junge Flamencotänzerin zu einem der Stars des Heller-Ensembles heran. Seither begeisterte das “vulkanische Ereignis” (André Heller) auf Bühnen rund um den Erdball, unter anderem auch bei uns. Damals kam ihre Schwester Alba Serrano zur Welt und entdeckte schon früh die Bretter, die die Welt bedeuten. Die Eltern mussten arbeiten, also nahm Maria Serrano ihre kleine Schwester schon als Baby mit auf Tournee. So kam es schon mal vor, dass die Kleine während der Proben im Gitarrenkoffer schlief. Bereits mit 3 Jahren bestand die Alba darauf, mit ihrer Schwester bei den Zugaben auf der Bühne zu tanzen.
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