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	<title>Kommentare für Burg Wilhelmstein Würselen bei Aachen</title>
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	<description>Kabarett, Konzerte und OpenAir-Kino</description>
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		<title>Kommentar zu Liebe &#8211; Hagen Rether von Würselen - Blog - 07 Mar 2010</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/liebe/comment-page-1/#comment-89</link>
		<dc:creator>Würselen - Blog - 07 Mar 2010</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 19:35:06 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Liebe – Hagen Rether « Burg Wilhelmstein Würselen bei Aachen [...]</description>
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		<title>Kommentar zu Lauscher Lounge von Würselen - Blog - 03 Mar 2010</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/lauscher-lounge/comment-page-1/#comment-87</link>
		<dc:creator>Würselen - Blog - 03 Mar 2010</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 09:29:14 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Lauscher Lounge [...]</description>
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		<title>Kommentar zu Konzert-Tipp: Get Well Soon den 7. Im Nieuwe Nor Heerlen/NL (bei Aachen) von Würselen - Blog - 01 Mar 2010</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/konzert-tipp-get-well-soon-den-7-im-nieuwe-nor-heerlennl-bei-aachen/comment-page-1/#comment-83</link>
		<dc:creator>Würselen - Blog - 01 Mar 2010</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 09:43:01 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Konzert-Tipp: Get Well Soon den 7. Im Nieuwe Nor Heerlen/NL (bei ... [...]</description>
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		<title>Kommentar zu Staff Benda Bilili &#8211; Tres Tres Fort von Würselen - Blog - 27 Feb 2010</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/staff-benda-bilili-tres-tres-fort/comment-page-1/#comment-81</link>
		<dc:creator>Würselen - Blog - 27 Feb 2010</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 09:24:34 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Staff Benda Bilili – Tres Tres Fort « Burg Wilhelmstein Würselen ... [...]</description>
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		<title>Kommentar zu Literarische Sommernacht von Jari Wieschmann</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/roger-willemsen-literarische-sommernacht/comment-page-1/#comment-80</link>
		<dc:creator>Jari Wieschmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 14:20:22 +0000</pubDate>
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		<description>roger willemsen: war das nicht der moderator mit der telefonnummer? nicht nur, aber auch, möchte ich allen mattscheiben-novizen dort draußen zurufen. in der frühzeit des bezahlfernsehens, als sky noch premiere hieß und sich nicht auf gedeih und verderb einem australischen medienzar ausgeliefert hatte, flimmerte eine talkshow über den äther, die eine telefonnummer im titel trug. Und weil die meisten Zuschauer vor der 0190er-abzocke zurückschreckten, zogen die sendemacher einfach eine alternative zahlenkombination aus dem hut. genau, die &quot;0173&quot; nämlich. in einem nur spärlich eingerichteten studio machte willemsen den domian und begründete damit - und das weit vor dem wdr - das genre des sozialtalks mit eingebauter call-in-funktion (ohne das den begriff zu der zeit überhaupt jemand kannte). Ob krisen, krieg oder hiv: willemsen umschiffte die klippen des kitsches und führte seine per telefon zugeschalteten gäste niemals vor. doch eines - und diese kritik sei mir erlaubt - hatten!
  die macher des formats auch schon damals bedacht. für die wahl der 0173 wurden die redebedürftigen quotenbringer genauso zur kasse gebeten, wie im 0190er-fall; nur mit dem kleinen unterschied, dass das niemand wusste.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>roger willemsen: war das nicht der moderator mit der telefonnummer? nicht nur, aber auch, möchte ich allen mattscheiben-novizen dort draußen zurufen. in der frühzeit des bezahlfernsehens, als sky noch premiere hieß und sich nicht auf gedeih und verderb einem australischen medienzar ausgeliefert hatte, flimmerte eine talkshow über den äther, die eine telefonnummer im titel trug. Und weil die meisten Zuschauer vor der 0190er-abzocke zurückschreckten, zogen die sendemacher einfach eine alternative zahlenkombination aus dem hut. genau, die &#8220;0173&#8243; nämlich. in einem nur spärlich eingerichteten studio machte willemsen den domian und begründete damit &#8211; und das weit vor dem wdr &#8211; das genre des sozialtalks mit eingebauter call-in-funktion (ohne das den begriff zu der zeit überhaupt jemand kannte). Ob krisen, krieg oder hiv: willemsen umschiffte die klippen des kitsches und führte seine per telefon zugeschalteten gäste niemals vor. doch eines &#8211; und diese kritik sei mir erlaubt &#8211; hatten!<br />
  die macher des formats auch schon damals bedacht. für die wahl der 0173 wurden die redebedürftigen quotenbringer genauso zur kasse gebeten, wie im 0190er-fall; nur mit dem kleinen unterschied, dass das niemand wusste.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Literarische Sommernacht von Würselen - Blog - 26 Feb 2010</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/roger-willemsen-literarische-sommernacht/comment-page-1/#comment-78</link>
		<dc:creator>Würselen - Blog - 26 Feb 2010</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 09:13:00 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Literarische Sommernacht « Burg Wilhelmstein Würselen bei Aachen [...]</description>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Rebekka Bakken &#8211; Morning Hours von Würselen - Blog - 23 Feb 2010</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/rebekka-bakken-morning-hours/comment-page-1/#comment-76</link>
		<dc:creator>Würselen - Blog - 23 Feb 2010</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 09:16:00 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Rebekka Bakken – Morning Hours « Burg Wilhelmstein Würselen bei Aachen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Rebekka Bakken – Morning Hours « Burg Wilhelmstein Würselen bei Aachen [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Abends im Schleudergang 2010 von Würselen - Blog - 15 Feb 2010</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/abends-im-schleudergang-2010/comment-page-1/#comment-66</link>
		<dc:creator>Würselen - Blog - 15 Feb 2010</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 19:31:22 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Abends im Schleudergang 2010 [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Abends im Schleudergang 2010 [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Neuer Chor Würselen &#8211; Joy von Würselen - Blog - 10 Feb 2010</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/neuer-chor-wurselen-joy/comment-page-1/#comment-65</link>
		<dc:creator>Würselen - Blog - 10 Feb 2010</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 09:53:49 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Neuer Chor Würselen – Joy « Burg-Wilhelmstein.com [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Neuer Chor Würselen – Joy « Burg-Wilhelmstein.com [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wir bloggen, wir twittern, wir facebooken! von Ein Freund</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2010/wir-bloggen-wir-twittern-wir-facebooken/comment-page-1/#comment-64</link>
		<dc:creator>Ein Freund</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 21:12:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=626#comment-64</guid>
		<description>Hallo Surfpeople! 
Gestern, myspace, zu Hause also. Als ich so durch die Wohnung twitterte, hätte ich mir am digg fast mein facebook gestoßen, aber ein blitzartiger brainify hat das gerade noch mal abgeblogt. Ich stumblete upon den stuffpit. Das hätte wohl ganz schön ping gemacht. Warte, youmob!, dich mach ich gleich zum propeller! Welcher windy citizen hatte den da liegenlassen? Yammer! Bei der Aktion hatte ich eine pusha verloren und mir war worio geworden. Ich googelte mit Osmosus und beförderte alles in den orkut. Nujij aber nix wie stumpedia, bevor ich noch ‚nen wykop mit bleetbox kriege. Viele Grüße an alle WireFans. PimpThisBlog!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Surfpeople!<br />
Gestern, myspace, zu Hause also. Als ich so durch die Wohnung twitterte, hätte ich mir am digg fast mein facebook gestoßen, aber ein blitzartiger brainify hat das gerade noch mal abgeblogt. Ich stumblete upon den stuffpit. Das hätte wohl ganz schön ping gemacht. Warte, youmob!, dich mach ich gleich zum propeller! Welcher windy citizen hatte den da liegenlassen? Yammer! Bei der Aktion hatte ich eine pusha verloren und mir war worio geworden. Ich googelte mit Osmosus und beförderte alles in den orkut. Nujij aber nix wie stumpedia, bevor ich noch ‚nen wykop mit bleetbox kriege. Viele Grüße an alle WireFans. PimpThisBlog!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu S Nix von Monika Schröder</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/s-nix/comment-page-1/#comment-34</link>
		<dc:creator>Monika Schröder</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 08:54:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=451#comment-34</guid>
		<description>Wir besuchten am 1.6.09 erstmals eine Veranstaltung auf Burg Wilhelmstein. Das Ambiente hat uns direkt sehr gut gefallen.
Noch besser aber war das Konzert von Hubert von Goisern und seinen phantastischen Musikern. Obwohl es abends ein wenig kühl war, wurde uns bei diesem mitreißenden Konzert ganz heiß. 
Viele Stücke bescherten uns eine Gänsehaut und die Zeit verflog leider viel zu schnell.
Wir hoffen, dass Hubert von Goisern bald wieder auf der Burg Wilhelnstein Bühne steht. Wir freuen uns schon jetzt darauf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir besuchten am 1.6.09 erstmals eine Veranstaltung auf Burg Wilhelmstein. Das Ambiente hat uns direkt sehr gut gefallen.<br />
Noch besser aber war das Konzert von Hubert von Goisern und seinen phantastischen Musikern. Obwohl es abends ein wenig kühl war, wurde uns bei diesem mitreißenden Konzert ganz heiß.<br />
Viele Stücke bescherten uns eine Gänsehaut und die Zeit verflog leider viel zu schnell.<br />
Wir hoffen, dass Hubert von Goisern bald wieder auf der Burg Wilhelnstein Bühne steht. Wir freuen uns schon jetzt darauf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu „WULLEWUPP KARTOFFELSUPP?“ von Stefan Schaum-AZ/AN-Kultur</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/%e2%80%9ewullewupp-kartoffelsupp%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-4</link>
		<dc:creator>Stefan Schaum-AZ/AN-Kultur</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 12:42:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=496#comment-4</guid>
		<description>Würselen. Erlaubt ist, was gefällt. Das war noch nie anders bei Helge Schneider. Von großartig bis grenzdebil ist alles drin, wenn das vielleicht vollkommenste Gesamtkunstwerk der deutschen Spaßlandschaft eine Bühne betritt. Wie jetzt in Würselen, bei zwei ausverkauften Abenden auf der Burg Wilhelmstein.
Auf hölzernen Krücken humpelt und hampelt Schneider zu Beginn vor seiner mittlerweile fünfköpfigen Begleitband herum. Dann wirft er die Gehhilfen mit breitem Grinsen beiseite. Die Menge lacht, applaudiert, johlt - und hört während der folgenden zwei Stunden kaum mehr auf damit. Denn Schneider steht längst im Generalverdacht, auf Schritt und Tritt witzig zu sein.

Dabei gibt es in der Show durchaus stille Momente. Darunter romantische Songs, die von versierten Musikern dargeboten werden. Doch sobald Helge ulkig mit den Armen schlackert oder neckisch den Kopf mit dem markanten Toupet verrenkt, kippt alles gleich wieder ins Alberne.

Am Klavier sitzt er übrigens nicht mehr selbst. «Da habe ich jetzt jemanden für. Ich muss meine Hände schonen - ich bin ja Pianist!» Viele Versatzstücke im Programm namens «Wullewupp Kartoffelsupp!» sind altbekannt. Teekoch Bodo Oesterling im quietschgelben Hemd etwa, der Schneider des öfteren ein dampfendes Tässchen anreicht. Oder Sergej Gleitmann, der Bart und Mähne beim Ausdruckstanz wild flattern lässt.

Es ist auch dieser Wiedererkennungswert, der einen Teil des Reizes von Helge Schneider ausmacht. Auf der anderen Seite steht seine Unberechenbarkeit. Denn einen roten Faden hat die Show nicht, dieser Faden ist der Künstler selbst, der fleißig improvisiert. Wenn er am alten Gemäuer entlangschlendert und «die ganz herrlichen Fugen hier auf der Burg Würstchen» lobt, wenn er über Vegetarier und «Faunarier» schwadroniert oder von seiner «Zeit in der Raumstation Mich. Oder Mir.» Gelacht wird heftig bei beinahe jedem Satz.

Musik gibt es auch. Die großen Hits. Von «Fitze Fatze» bis zum «Telefonmann». Teils sogar auf Englisch, denn: «Ich finde, dass englische Lieder auf Englisch gesungen einfach besser klingen.» Clownerie, pure Albernheit und etliche Kalauer gehören zu dem Auftritt von Helge Schneider, der auch den eigenen Abtritt schon geplant hat. «Ich will auf dem Friedhof ganz vorne beerdigt werden. Damit keiner so weit laufen muss.»</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Würselen. Erlaubt ist, was gefällt. Das war noch nie anders bei Helge Schneider. Von großartig bis grenzdebil ist alles drin, wenn das vielleicht vollkommenste Gesamtkunstwerk der deutschen Spaßlandschaft eine Bühne betritt. Wie jetzt in Würselen, bei zwei ausverkauften Abenden auf der Burg Wilhelmstein.<br />
Auf hölzernen Krücken humpelt und hampelt Schneider zu Beginn vor seiner mittlerweile fünfköpfigen Begleitband herum. Dann wirft er die Gehhilfen mit breitem Grinsen beiseite. Die Menge lacht, applaudiert, johlt &#8211; und hört während der folgenden zwei Stunden kaum mehr auf damit. Denn Schneider steht längst im Generalverdacht, auf Schritt und Tritt witzig zu sein.</p>
<p>Dabei gibt es in der Show durchaus stille Momente. Darunter romantische Songs, die von versierten Musikern dargeboten werden. Doch sobald Helge ulkig mit den Armen schlackert oder neckisch den Kopf mit dem markanten Toupet verrenkt, kippt alles gleich wieder ins Alberne.</p>
<p>Am Klavier sitzt er übrigens nicht mehr selbst. «Da habe ich jetzt jemanden für. Ich muss meine Hände schonen &#8211; ich bin ja Pianist!» Viele Versatzstücke im Programm namens «Wullewupp Kartoffelsupp!» sind altbekannt. Teekoch Bodo Oesterling im quietschgelben Hemd etwa, der Schneider des öfteren ein dampfendes Tässchen anreicht. Oder Sergej Gleitmann, der Bart und Mähne beim Ausdruckstanz wild flattern lässt.</p>
<p>Es ist auch dieser Wiedererkennungswert, der einen Teil des Reizes von Helge Schneider ausmacht. Auf der anderen Seite steht seine Unberechenbarkeit. Denn einen roten Faden hat die Show nicht, dieser Faden ist der Künstler selbst, der fleißig improvisiert. Wenn er am alten Gemäuer entlangschlendert und «die ganz herrlichen Fugen hier auf der Burg Würstchen» lobt, wenn er über Vegetarier und «Faunarier» schwadroniert oder von seiner «Zeit in der Raumstation Mich. Oder Mir.» Gelacht wird heftig bei beinahe jedem Satz.</p>
<p>Musik gibt es auch. Die großen Hits. Von «Fitze Fatze» bis zum «Telefonmann». Teils sogar auf Englisch, denn: «Ich finde, dass englische Lieder auf Englisch gesungen einfach besser klingen.» Clownerie, pure Albernheit und etliche Kalauer gehören zu dem Auftritt von Helge Schneider, der auch den eigenen Abtritt schon geplant hat. «Ich will auf dem Friedhof ganz vorne beerdigt werden. Damit keiner so weit laufen muss.»</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Götz Alsmann &amp; Band von Stefan Schaum-AZ/AN-Kultur</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/gotz-alsmann-band/comment-page-1/#comment-5</link>
		<dc:creator>Stefan Schaum-AZ/AN-Kultur</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 12:58:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=490#comment-5</guid>
		<description>Würselen. Götz Alsmann hat Großes mit uns vor. Die ganze Welt will er ein Stück besser machen. Mit Schlagerjazz. Mit Cha-Cha-Cha, Bossa nova und Mambo. «Mit all dieser himmlischen Musik.» Die präsentiert er höllisch gut, wie jetzt beim Auftritt auf Burg Wilhelmstein zu hören war.

Der Mann mit der alles überragenden Haartolle und seine swingende Herrenreisegruppe sind längst Stammgäste auf der Freilichtbühne, die jüngst einmal mehr ausverkauft war. Dort gab es zwar ein neues Programm, doch war es eines mit altbekannten Klängen. Denn Experimente macht Alsmann nicht. Er hat eine feine Nische erobert und füllt sie konsequent.

Deutsche Schlagerschätzchen der 50er und 60er Jahre kramt er dazu aus Opas Musiktruhe hervor und peppt sie mit jazzigen Arrangements auf. Diesen nostalgischen Wirtschaftswundersound schüttelt er so lässig aus dem Ärmel wie kaum ein zweiter. Seine Eigenkompositionen fügen sich mittlerweile ins Bild. Elf Stücke des aktuellen Albums und Bühnenprogramms «Engel oder Teufel» hat er frisch angerührt, doch tönen auch sie hemmungslos nostalgisch.

«Oh, du mein Würselen!»

«Oh, du mein Würselen!» Solch eine charmante Eröffnung konnte das Publikum gar nicht anders erwidern als mit einem gewaltigem Applaus. Und der Mann am Klavier wurde den Vorschusslorbeeren gerecht. Unterstützt von Altfrid Sickings (Vibraphon), Michael Müllers (Bass), Rudi Marholds (Schlagzeug) und Markus Paßlicks (Percussion) zauberte Alsmann zwei Stunden lang ein Lächeln auf die Gesicher.

Mit anmutig dahinperlenden Klavierläufen, mit humorvollen Texten und richtig viel Remmidemmi zwischendurch. Denn obwohl die Musik das Kerngeschäft dieser Combo ist, gehörten in Würselen vor allem solche Momente zu den Höhepunkten, wenn Alsmann allein mit dem Mikrofon vor das Publikum trat und wahnwitzige Wortgewitter entlud. Von seiner wilden Zeit im fahrenden Pony-Zirkus schwadronierte er und von einer Hölle für Jazzmusiker, in der Virtuosen dazu verdonnert sind, tagaus, tagein «Schnappi, das kleine Krokodil» zu intonieren.

Gut zwei Stunden füllte Alsmann mit schrulligen Anekdoten und feinster Musik. «Engel oder Teufel»? Diese Frage blieb allerdings unbeantwortet. Alsmann ist wohl beides. Oder, wie er selbst sagt: «Ich bin ein Mann mit mephistophelischem Dauergrinsen und der Figur eines italienischen Putto!»</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Würselen. Götz Alsmann hat Großes mit uns vor. Die ganze Welt will er ein Stück besser machen. Mit Schlagerjazz. Mit Cha-Cha-Cha, Bossa nova und Mambo. «Mit all dieser himmlischen Musik.» Die präsentiert er höllisch gut, wie jetzt beim Auftritt auf Burg Wilhelmstein zu hören war.</p>
<p>Der Mann mit der alles überragenden Haartolle und seine swingende Herrenreisegruppe sind längst Stammgäste auf der Freilichtbühne, die jüngst einmal mehr ausverkauft war. Dort gab es zwar ein neues Programm, doch war es eines mit altbekannten Klängen. Denn Experimente macht Alsmann nicht. Er hat eine feine Nische erobert und füllt sie konsequent.</p>
<p>Deutsche Schlagerschätzchen der 50er und 60er Jahre kramt er dazu aus Opas Musiktruhe hervor und peppt sie mit jazzigen Arrangements auf. Diesen nostalgischen Wirtschaftswundersound schüttelt er so lässig aus dem Ärmel wie kaum ein zweiter. Seine Eigenkompositionen fügen sich mittlerweile ins Bild. Elf Stücke des aktuellen Albums und Bühnenprogramms «Engel oder Teufel» hat er frisch angerührt, doch tönen auch sie hemmungslos nostalgisch.</p>
<p>«Oh, du mein Würselen!»</p>
<p>«Oh, du mein Würselen!» Solch eine charmante Eröffnung konnte das Publikum gar nicht anders erwidern als mit einem gewaltigem Applaus. Und der Mann am Klavier wurde den Vorschusslorbeeren gerecht. Unterstützt von Altfrid Sickings (Vibraphon), Michael Müllers (Bass), Rudi Marholds (Schlagzeug) und Markus Paßlicks (Percussion) zauberte Alsmann zwei Stunden lang ein Lächeln auf die Gesicher.</p>
<p>Mit anmutig dahinperlenden Klavierläufen, mit humorvollen Texten und richtig viel Remmidemmi zwischendurch. Denn obwohl die Musik das Kerngeschäft dieser Combo ist, gehörten in Würselen vor allem solche Momente zu den Höhepunkten, wenn Alsmann allein mit dem Mikrofon vor das Publikum trat und wahnwitzige Wortgewitter entlud. Von seiner wilden Zeit im fahrenden Pony-Zirkus schwadronierte er und von einer Hölle für Jazzmusiker, in der Virtuosen dazu verdonnert sind, tagaus, tagein «Schnappi, das kleine Krokodil» zu intonieren.</p>
<p>Gut zwei Stunden füllte Alsmann mit schrulligen Anekdoten und feinster Musik. «Engel oder Teufel»? Diese Frage blieb allerdings unbeantwortet. Alsmann ist wohl beides. Oder, wie er selbst sagt: «Ich bin ein Mann mit mephistophelischem Dauergrinsen und der Figur eines italienischen Putto!»</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Darum leben wir von Stefan Schaum-AZ/AN-Kultur</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/darum-leben-wir/comment-page-1/#comment-9</link>
		<dc:creator>Stefan Schaum-AZ/AN-Kultur</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 13:07:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=484#comment-9</guid>
		<description>Würselen. Ein furioses Finale: Cassandra Steen entließ ihr Publikum auf Burg Wilhelmstein mit ihrem aktuellen Charterfolg «Stadt». Dafür gab es Ovationen. Doch zuvor gibt es auch Momente im Konzert, die nicht so zwingend waren.
Es mangelt Cassandra Steens noch ein wenig an Bühnenpräsenz. Zu lieb, zu nett ist das alles auf Dauer. Beinahe schüchtern steht die Sängerin auf der Bühne, recht kurz sind die Sätze, mit denen sie die einzelnen Songs ankündigt. Und sie lächelt von 90 Konzertminuten gefühlte 80.

Das hat einen gewissen Charme. Doch der Soul fehlt dabei ein wenig. Denn diese Musik der Liebe und des Schmerzes, die die 29-Jährige präsentieren will, braucht noch etwas mehr Reife. Etwas Raues, Gebrochenes. Daran fehlt es hier und da.

Kristallklar ist sie, die Stimme. Doch klingt es bisweilen ein wenig zu glatt. Ohrenfällig wird das vor allem bei ihrer Version der Ballade «Ohne Dich» der Band Selig. Hörenswert ist ihr Auftritt dennoch. Besonders in den stillen Momenten, wenn Cassandra Steen sich nur von einer akustischen Gitarre begleiten lässt.

Die Zartheit ihrer Stimme hat mitunter etwas Erhabenes. Flankiert von der vierköpfigen Band und zwei Backgroundsängern, muss sie sich beizeiten mühen, um ebenso wirkungsvoll hervorzustechen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Würselen. Ein furioses Finale: Cassandra Steen entließ ihr Publikum auf Burg Wilhelmstein mit ihrem aktuellen Charterfolg «Stadt». Dafür gab es Ovationen. Doch zuvor gibt es auch Momente im Konzert, die nicht so zwingend waren.<br />
Es mangelt Cassandra Steens noch ein wenig an Bühnenpräsenz. Zu lieb, zu nett ist das alles auf Dauer. Beinahe schüchtern steht die Sängerin auf der Bühne, recht kurz sind die Sätze, mit denen sie die einzelnen Songs ankündigt. Und sie lächelt von 90 Konzertminuten gefühlte 80.</p>
<p>Das hat einen gewissen Charme. Doch der Soul fehlt dabei ein wenig. Denn diese Musik der Liebe und des Schmerzes, die die 29-Jährige präsentieren will, braucht noch etwas mehr Reife. Etwas Raues, Gebrochenes. Daran fehlt es hier und da.</p>
<p>Kristallklar ist sie, die Stimme. Doch klingt es bisweilen ein wenig zu glatt. Ohrenfällig wird das vor allem bei ihrer Version der Ballade «Ohne Dich» der Band Selig. Hörenswert ist ihr Auftritt dennoch. Besonders in den stillen Momenten, wenn Cassandra Steen sich nur von einer akustischen Gitarre begleiten lässt.</p>
<p>Die Zartheit ihrer Stimme hat mitunter etwas Erhabenes. Flankiert von der vierköpfigen Band und zwei Backgroundsängern, muss sie sich beizeiten mühen, um ebenso wirkungsvoll hervorzustechen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Darum leben wir von H. H.</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/darum-leben-wir/comment-page-1/#comment-8</link>
		<dc:creator>H. H.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 13:06:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=484#comment-8</guid>
		<description>Am 25.07.2009 waren wir auf der Burg zum Konzert von Naturally 7 - es war eine SUPER TOLLE VERANSTALLTUNG - Wir und unsere Kinder waren einfach total begeistert!!!!
Nach einem so tollen Abend wurde schnell entschieden....Cassandra Steen...Meine Stadt...tolle Stimme...die wollen wir auch hören...war ein Fehler....und den Eintrittspreis nicht wert!!!!! Auch wir können uns hier der Kritik in vollem Umfang anschliessen. Wir saßen in der 2 Reihe und wir haben uns zum Teil die Ohren zugehalten... es war einfach nur SCHLECHT!!! Aber es geht eben auch anders.... Samstag 15.08.09 BASTA....die Burg im Begeisterungsrausch...es war ein wunderschöner Abend eine professionelle Vorstellung mit Herz, Witz und Freude nicht nur für die Zuschauer...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25.07.2009 waren wir auf der Burg zum Konzert von Naturally 7 &#8211; es war eine SUPER TOLLE VERANSTALLTUNG &#8211; Wir und unsere Kinder waren einfach total begeistert!!!!<br />
Nach einem so tollen Abend wurde schnell entschieden&#8230;.Cassandra Steen&#8230;Meine Stadt&#8230;tolle Stimme&#8230;die wollen wir auch hören&#8230;war ein Fehler&#8230;.und den Eintrittspreis nicht wert!!!!! Auch wir können uns hier der Kritik in vollem Umfang anschliessen. Wir saßen in der 2 Reihe und wir haben uns zum Teil die Ohren zugehalten&#8230; es war einfach nur SCHLECHT!!! Aber es geht eben auch anders&#8230;. Samstag 15.08.09 BASTA&#8230;.die Burg im Begeisterungsrausch&#8230;es war ein wunderschöner Abend eine professionelle Vorstellung mit Herz, Witz und Freude nicht nur für die Zuschauer&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Darum leben wir von I. S.</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/darum-leben-wir/comment-page-1/#comment-7</link>
		<dc:creator>I. S.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 13:04:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=484#comment-7</guid>
		<description>Voellig unvoreingenommen sind wir in dieses Konzert gegangen. Wir kannten nur Cassandra Steens aktuelle Hit-Singel &quot;Stadt&quot;! In Erwartung eines schoenen Abends wurden wir leider entaeuscht. Wir koennen uns nur der Kritik in vollem Umfang anschliessen, die Akustik war so schlecht, dass mir der Bass bis in den Magen schlug, die Musik zu laut, die Stimme so schwach, das weder ein Text noch ein Kommentar zu verstehen war. Die Buehne wurde nicht als solche genutzt. Weder Outfit, noch Gestik der Saengerin stimmten.
Einziger Lichtblick war die Gesangseinlage der weiblichen! Backround Saengerin, deren Namen ich leider nicht mehr weiss! Wir haben das Konzert vorzeitig verlassen, um uns aus der &quot;depressiven&quot; Stimmung zu loesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Voellig unvoreingenommen sind wir in dieses Konzert gegangen. Wir kannten nur Cassandra Steens aktuelle Hit-Singel &#8220;Stadt&#8221;! In Erwartung eines schoenen Abends wurden wir leider entaeuscht. Wir koennen uns nur der Kritik in vollem Umfang anschliessen, die Akustik war so schlecht, dass mir der Bass bis in den Magen schlug, die Musik zu laut, die Stimme so schwach, das weder ein Text noch ein Kommentar zu verstehen war. Die Buehne wurde nicht als solche genutzt. Weder Outfit, noch Gestik der Saengerin stimmten.<br />
Einziger Lichtblick war die Gesangseinlage der weiblichen! Backround Saengerin, deren Namen ich leider nicht mehr weiss! Wir haben das Konzert vorzeitig verlassen, um uns aus der &#8220;depressiven&#8221; Stimmung zu loesen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Darum leben wir von D.N.</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/darum-leben-wir/comment-page-1/#comment-6</link>
		<dc:creator>D.N.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 13:02:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=484#comment-6</guid>
		<description>Voller Hoffnung auf einen schönen Abend saß ich im Publikum.
Bei Betreten der Burg, kam der Hinweis: &quot;Die Vorstellung beginnt 10 Minuten nach 20 Uhr&quot;. Nicht weiter schlimm! Der Abend war angenehm mild. Ich freuete mich auf das Konzert.
Das Auftreten und die Leistung der Sängerin Cassandra Steen waren sehr enttäuschend und den Eintrittspreis nicht wert.
Eine große Person, die stocksteif auf der Bühne stand, sich an Ihr Mikro klammerte, nicht wußte wie sie ihre freie Hand bewegen sollte.
In einem total unpassenden Outfit, die sie noch größer erscheinen ließ, irgendwie fehl am Platz.
Besonders ärgerlich war, dass der Text nicht zu verstehen und ihre wenigen Worte der Moderation ebenso undeutlich gesprochen wurden. Sie hat weder sich noch ihre Band vorgestellt. Ich habe ein neues deutsches Wort gelernt, dass in jedem zweiten Satz vorkam: performancen.
Die Musik war zu laut besonders das Schlagzeug war sehr dominant. Eigentlich passte die Lautstärke des Schlagzeugs nicht zum Gesang.
Angekündigt als &quot;Wahnsinnsstimme&quot; ging ihre Stimme in der Musik unter. Selbst bei Balladen war ihre Stimme (hat sie eine?) kaum zu hören.
Es war eine Erlösung, dass das Konzert nach 90 Minuten vorüber war.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Voller Hoffnung auf einen schönen Abend saß ich im Publikum.<br />
Bei Betreten der Burg, kam der Hinweis: &#8220;Die Vorstellung beginnt 10 Minuten nach 20 Uhr&#8221;. Nicht weiter schlimm! Der Abend war angenehm mild. Ich freuete mich auf das Konzert.<br />
Das Auftreten und die Leistung der Sängerin Cassandra Steen waren sehr enttäuschend und den Eintrittspreis nicht wert.<br />
Eine große Person, die stocksteif auf der Bühne stand, sich an Ihr Mikro klammerte, nicht wußte wie sie ihre freie Hand bewegen sollte.<br />
In einem total unpassenden Outfit, die sie noch größer erscheinen ließ, irgendwie fehl am Platz.<br />
Besonders ärgerlich war, dass der Text nicht zu verstehen und ihre wenigen Worte der Moderation ebenso undeutlich gesprochen wurden. Sie hat weder sich noch ihre Band vorgestellt. Ich habe ein neues deutsches Wort gelernt, dass in jedem zweiten Satz vorkam: performancen.<br />
Die Musik war zu laut besonders das Schlagzeug war sehr dominant. Eigentlich passte die Lautstärke des Schlagzeugs nicht zum Gesang.<br />
Angekündigt als &#8220;Wahnsinnsstimme&#8221; ging ihre Stimme in der Musik unter. Selbst bei Balladen war ihre Stimme (hat sie eine?) kaum zu hören.<br />
Es war eine Erlösung, dass das Konzert nach 90 Minuten vorüber war.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 17 Hippies von Ralph Allgaier/AZ/AN-Kultur</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/17-hippies/comment-page-1/#comment-10</link>
		<dc:creator>Ralph Allgaier/AZ/AN-Kultur</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 13:25:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=482#comment-10</guid>
		<description>Würselen-Bardenberg. Blitz, Donner, Regentropfen: Auf Burg Wilhelmstein rückten die Menschen unterm Zeltdach dicht zusammen. Und hatten das miese Wetter flugs vergessen. Denn auf der Bühne intonierten die 17 Hippies eine vor Temperament und Spielfreude nur so sprühende Musik, die die Fantasie beflügelte und die Zuhörer sogleich mitriss in ganz andere Welten.
Mal wähnte man sich mittendrin auf einem fröhlichen osteuropäischen Dorffest. Dann in einem versonnen-romantischen Film. Oder im Zirkuszelt.

Die 17 Hippies, die in Wahrheit nur zu 13 auftreten, obwohl es irgendwann im Laufe ihrer Karriere auch mehr (bis zu 20) waren, kennen stilistisch keine Grenzen. Es fasziniert sie, aus den unterschiedlichsten musikalischen Strömungen immer neue, manchmal wilde bis leicht anarchische Mischungen zu kreieren. Da verschmelzen orientalische Motive mit Balkanpop, trifft Jiddisches auf Country-Music, Bigband- Sound auf irischen Folk, bedient man sich munter bei lateinamerikanischen oder afrikanischen Ideengebern und kehrt immer wieder zum französischen Chanson zurück.

Virtuose Arrangements

Ein feingewobenes Gesamtkunstwerk mit erstaunlich virtuosen Arrangements. Und der Beobachter ist schlicht verblüfft, wie diese seit 15 Jahren bestehende Berliner Multikulti-Truppe es vermag, so punktgenau - und das nicht selten in rasendem Tempo - miteinander zu harmonieren. Wie sie kunterbunt und in häufig wechselnden Formationen über die Bühne tänzelt und sich immer wieder auf scheinbar wundersame Weise neu sortiert.

Keiner der 17 Hippies steht dabei wirklich im Mittelpunkt, entscheidend ist die Leistung des Gesamtensembles.

Die weitgereiste Band, die in Frankreich weit mehr Fans hat als hierzulande und selbst in Algerien, Japan und China Aufsehen erregte, kommt übrigens ohne Schlagzeug oder sonstige Percussion aus und trotzdem in den meisten Stücken extrem tanzbar daher. Auch auf jegliche elektronische Finessen können die Hippies locker verzichten, statt dessen packen sie lieber Akkordeon und Posaune, Kontrabass und Klarinette oder auch so seltene Instrumente wie Nasenflöte oder Ukulele aus.

Auf Burg Wilhelmstein kam diese mit viel Humor vorgetragene Musik bestens an, der stimmungsvolle Abend war auch optisch ein Hochgenuss. Und ein schönes Beispiel dafür, wie spannend es ist, sich auf fremde Kulturen einzulassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Würselen-Bardenberg. Blitz, Donner, Regentropfen: Auf Burg Wilhelmstein rückten die Menschen unterm Zeltdach dicht zusammen. Und hatten das miese Wetter flugs vergessen. Denn auf der Bühne intonierten die 17 Hippies eine vor Temperament und Spielfreude nur so sprühende Musik, die die Fantasie beflügelte und die Zuhörer sogleich mitriss in ganz andere Welten.<br />
Mal wähnte man sich mittendrin auf einem fröhlichen osteuropäischen Dorffest. Dann in einem versonnen-romantischen Film. Oder im Zirkuszelt.</p>
<p>Die 17 Hippies, die in Wahrheit nur zu 13 auftreten, obwohl es irgendwann im Laufe ihrer Karriere auch mehr (bis zu 20) waren, kennen stilistisch keine Grenzen. Es fasziniert sie, aus den unterschiedlichsten musikalischen Strömungen immer neue, manchmal wilde bis leicht anarchische Mischungen zu kreieren. Da verschmelzen orientalische Motive mit Balkanpop, trifft Jiddisches auf Country-Music, Bigband- Sound auf irischen Folk, bedient man sich munter bei lateinamerikanischen oder afrikanischen Ideengebern und kehrt immer wieder zum französischen Chanson zurück.</p>
<p>Virtuose Arrangements</p>
<p>Ein feingewobenes Gesamtkunstwerk mit erstaunlich virtuosen Arrangements. Und der Beobachter ist schlicht verblüfft, wie diese seit 15 Jahren bestehende Berliner Multikulti-Truppe es vermag, so punktgenau &#8211; und das nicht selten in rasendem Tempo &#8211; miteinander zu harmonieren. Wie sie kunterbunt und in häufig wechselnden Formationen über die Bühne tänzelt und sich immer wieder auf scheinbar wundersame Weise neu sortiert.</p>
<p>Keiner der 17 Hippies steht dabei wirklich im Mittelpunkt, entscheidend ist die Leistung des Gesamtensembles.</p>
<p>Die weitgereiste Band, die in Frankreich weit mehr Fans hat als hierzulande und selbst in Algerien, Japan und China Aufsehen erregte, kommt übrigens ohne Schlagzeug oder sonstige Percussion aus und trotzdem in den meisten Stücken extrem tanzbar daher. Auch auf jegliche elektronische Finessen können die Hippies locker verzichten, statt dessen packen sie lieber Akkordeon und Posaune, Kontrabass und Klarinette oder auch so seltene Instrumente wie Nasenflöte oder Ukulele aus.</p>
<p>Auf Burg Wilhelmstein kam diese mit viel Humor vorgetragene Musik bestens an, der stimmungsvolle Abend war auch optisch ein Hochgenuss. Und ein schönes Beispiel dafür, wie spannend es ist, sich auf fremde Kulturen einzulassen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Real Emotional von tefan Schaum-AZ/AN-Kultur</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/real-emotional/comment-page-1/#comment-11</link>
		<dc:creator>tefan Schaum-AZ/AN-Kultur</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 13:26:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=480#comment-11</guid>
		<description>Würselen. Der Anzug sitzt nicht so richtig. Mindestens eine Nummer zu groß scheint er zu sein, geradezu schmächtig wirkt Curtis Stigers darin. Des Öfteren erinnert der 44-Jährige an einen kleinen Jungen, wenn er im schlackernden Jackett fingerschnippend über die Bühne von Burg Wilhelmstein tänzelt. Doch hat das durchaus seinen Charme.
Und alles andere passt wie angegossen an einem Abend, an dem sich Stigers als ein ganz Großer im Jazz präsentiert.

Der Hit: «I wonder why»

«Ich war eigentlich schon immer nur ein Jazzsänger», sagt er gleich zu Beginn des Konzertes. Dieser Typ mit der langen dunkelblonden Mähne, der Anfang der 90er Jahre mit der Ballade «I wonder why» die Pop-Charts gestürmt hat, sei «ein ganz, ganz anderer gewesen». Den gibt es längst nicht mehr.

Nicht nur sind Stigers´ Haare sind jetzt stoppelkurz und grau. Auch die glamouröse Welt der Popstars war nie sein Ding. Er liebt es viel mehr, mit Freunden jazzend auf der Bühne zu stehen.

In Würselen sind es Pianist Matthew Fries, Bassist Cliff Schmidt und Schlagzeuger Keith Hall, die für einen brillanten, klaren Klang sorgen und als Combo glänzend funktionieren. Zwar bleibt jedem der Musiker Platz für Soli, doch ufern diese niemals aus, sondern dienen stets dem Song.

Und den bestimmt die markante Stimme von Stigers.
Die klingt noch immer sehr viel älter, als es der Sänger tatsächlich ist. Dieses raue Timbre, dieser tiefe Klang - kein Wunder, dass der Mann zu Beginn seiner Karriere vornehmlich geschmeidig produzierte Schmachtfetzen sang.

Die hören sich heute live ganz anders an. Als Stigers etwa «I wonder why» anstimmt, ist da zunächst allein seine Stimme. Erst nach und nach kommen die Instrumente hinzu, doch akzentuieren sie bloß hier und da. So wird das oft gehörte Stück zu einem intimen Highlight eines Abends, der nicht arm an Höhepunkten ist.

Clever umarrangiert

Ob Eigenkompositionen oder clever umarrangierte und so zu eigenen gemachte Songs von John Lennon («Jealous Guy»), Joe Jackson («Fools In Love») und Annie Lennox («Cold») - jeder Vortrag erntet kräftigen Applaus der gut 900 Zuhörer.

Zum Saxophon, das er meisterlich spielt, greift Stigers selten. Meist steht er mit geschlossenen Augen am Mikrofon und singt. Gefühlvoll. Packend. Als er nach gut eineinhalb Stunden und zwei Zugaben von der Bühne verschwindet, steht das Publikum noch lange applaudierend davor. Nur ein Jazzsänger? Mehr muss es doch eigentlich auch gar nicht sein...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Würselen. Der Anzug sitzt nicht so richtig. Mindestens eine Nummer zu groß scheint er zu sein, geradezu schmächtig wirkt Curtis Stigers darin. Des Öfteren erinnert der 44-Jährige an einen kleinen Jungen, wenn er im schlackernden Jackett fingerschnippend über die Bühne von Burg Wilhelmstein tänzelt. Doch hat das durchaus seinen Charme.<br />
Und alles andere passt wie angegossen an einem Abend, an dem sich Stigers als ein ganz Großer im Jazz präsentiert.</p>
<p>Der Hit: «I wonder why»</p>
<p>«Ich war eigentlich schon immer nur ein Jazzsänger», sagt er gleich zu Beginn des Konzertes. Dieser Typ mit der langen dunkelblonden Mähne, der Anfang der 90er Jahre mit der Ballade «I wonder why» die Pop-Charts gestürmt hat, sei «ein ganz, ganz anderer gewesen». Den gibt es längst nicht mehr.</p>
<p>Nicht nur sind Stigers´ Haare sind jetzt stoppelkurz und grau. Auch die glamouröse Welt der Popstars war nie sein Ding. Er liebt es viel mehr, mit Freunden jazzend auf der Bühne zu stehen.</p>
<p>In Würselen sind es Pianist Matthew Fries, Bassist Cliff Schmidt und Schlagzeuger Keith Hall, die für einen brillanten, klaren Klang sorgen und als Combo glänzend funktionieren. Zwar bleibt jedem der Musiker Platz für Soli, doch ufern diese niemals aus, sondern dienen stets dem Song.</p>
<p>Und den bestimmt die markante Stimme von Stigers.<br />
Die klingt noch immer sehr viel älter, als es der Sänger tatsächlich ist. Dieses raue Timbre, dieser tiefe Klang &#8211; kein Wunder, dass der Mann zu Beginn seiner Karriere vornehmlich geschmeidig produzierte Schmachtfetzen sang.</p>
<p>Die hören sich heute live ganz anders an. Als Stigers etwa «I wonder why» anstimmt, ist da zunächst allein seine Stimme. Erst nach und nach kommen die Instrumente hinzu, doch akzentuieren sie bloß hier und da. So wird das oft gehörte Stück zu einem intimen Highlight eines Abends, der nicht arm an Höhepunkten ist.</p>
<p>Clever umarrangiert</p>
<p>Ob Eigenkompositionen oder clever umarrangierte und so zu eigenen gemachte Songs von John Lennon («Jealous Guy»), Joe Jackson («Fools In Love») und Annie Lennox («Cold») &#8211; jeder Vortrag erntet kräftigen Applaus der gut 900 Zuhörer.</p>
<p>Zum Saxophon, das er meisterlich spielt, greift Stigers selten. Meist steht er mit geschlossenen Augen am Mikrofon und singt. Gefühlvoll. Packend. Als er nach gut eineinhalb Stunden und zwei Zugaben von der Bühne verschwindet, steht das Publikum noch lange applaudierend davor. Nur ein Jazzsänger? Mehr muss es doch eigentlich auch gar nicht sein&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wall Of Sound von Lars Odenkirchen-Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/wall-of-sound/comment-page-1/#comment-13</link>
		<dc:creator>Lars Odenkirchen-Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 13:36:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=478#comment-13</guid>
		<description>Würselen. Die Klischees durfte man vor den Burgtoren lassen: Während so mancher mit sieben farbigen Musikern aus der New Yorker Bronx wohl spontan provokante Gangster-Rapper verbunden hätte, gab es auf Burg Wilhelmstein eine Band zu bestaunen, die mit dieser Assoziation so gar nichts zu tun hat.
«Naturally 7» kommen zwar aus New Yorks vielleicht verrufenstem Stadtteil, im Gegensatz zu manch rappendem Kollegen präsentierten sie sich aber charmant, sympathisch und erfrischend herzlich.

Als «Band ohne Band» bezeichnen sich die Musiker selbst, und eigentlich weiß dieser alltägliche Begriff der Kombo so gar nicht gerecht zu werden: Naturally 7 sind eigentlich keine Band, sondern viel mehr ein Ereignis.

«Vocalplay» nennen die US-Amerikaner ihren Musikstil und verbinden darin A-Capella mit Soul, R´n´B, Gospel und Hip-Hop. Besonders an der Musik ist aber vor allem das, was fehlt: die Instrumente. Alle Töne, die zu hören sind, machen die Musiker mit ihrer Stimme. Für staunende Gesichter und bewundernden Beifall sorgen die Sieben dabei immer wieder.

Zwischen den Liedern geben die Künstler kurze Solo-Einlagen zum Besten. So spielt etwa Warren auf seinem imaginären Schlagzeug und ahmt dabei nicht nur Bass- und Snaredrum, sondern auch die Becken täuschend echt nach. Für Begeisterung sorgt aber Jamal, der ein Gitarrensolo hinlegt, dem wohl auch Großmeister Hendrix seine Anerkennung gezollt hätte - nur dass Jamal dabei kein Instrument, sondern eben nur seine Stimme benutzt.

Eigentlich nur am Rande zu erwähnen bleibt da, dass die Musiker nicht nur Instrumente imitieren, sondern natürlich vor allem auch das können, wozu die Stimme eigentlich gedacht ist: vortrefflich singen.

Schlagzeugersatz als Auslöser

Die musikalischen Qualitäten der Band hatten sich nach dem letztjährigen Auftritt, auf Burg Wilhelmstein offensichtlich herumgesprochen. Fast bis zum letzten Platz sind die Reihen gefüllt. Das Klientel ist dabei wild gemischt: Ob 6 oder 60 Jahre alt, die Amerikaner faszinierten generationsübergreifend.

Erfrischend ist dabei auch, wie sympathisch und ehrlich die Band wirkt. Da erzählt etwa Frontmann N´glish davon, dass das viele Reisen gleichzeitig das Schönste und Schlimmste am Musikerleben sei, wie sehr er sich darüber freue, wenn seine Tochter ihm «Daddy, I love you» am Telefon sage oder dass die Idee, Instrumente mit der Stimme nachzuahmen nur deswegen aufgekommen sei, weil seine Mutter seinem jüngeren Bruder und Bandmitglied Warren nie ein Schlagzeug gekauft habe, so dass dieser sich irgendwie behelfen musste.

Eines war bei all dem schnell klar: Naturally 7 funktionieren vor allem live. Ihre Lieder für sich alleine haben sicherlich schon Qualität, doch es sind vor allem die kleinen Einlagen, die flotten Sprüche und die Momente, in denen es menschelt, die den Abend zu etwas besonderem machen. Schön ist es etwa zu sehen, wie die Musiker nach dem ersten Beifall des Abends ins Rund des Amphitheaters schauen und dabei ein Lächeln auf den Lippen haben - man merkt, die Herren sind mit dem Herzen dabei.

Ein bisschen schwer fällt der Abschied dann schon, als Naturally 7 nach gut zwei Stunden, die vor allem mit eigenen Songs wie «Let it rain» oder «Wall of Sound» gefüllt waren, mit dem Phil Collins Klassiker «In the air tonight» das Konzert beenden.

An Sitzen ist da endgültig nicht mehr zu denken: Das Publikum steht auf, klatscht und singt lauthals mit, so dass die Sieben um eine Zugabe nicht herumkommen. Das ist der Moment, in dem man an N´glish und Warrens Mutter denkt und ihr vom ganzen Herzen danken mag, dass sie kein Schlagzeug gekauft hat. Andernfalls wäre einem dieser Abend womöglich vorenthalten worden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Würselen. Die Klischees durfte man vor den Burgtoren lassen: Während so mancher mit sieben farbigen Musikern aus der New Yorker Bronx wohl spontan provokante Gangster-Rapper verbunden hätte, gab es auf Burg Wilhelmstein eine Band zu bestaunen, die mit dieser Assoziation so gar nichts zu tun hat.<br />
«Naturally 7» kommen zwar aus New Yorks vielleicht verrufenstem Stadtteil, im Gegensatz zu manch rappendem Kollegen präsentierten sie sich aber charmant, sympathisch und erfrischend herzlich.</p>
<p>Als «Band ohne Band» bezeichnen sich die Musiker selbst, und eigentlich weiß dieser alltägliche Begriff der Kombo so gar nicht gerecht zu werden: Naturally 7 sind eigentlich keine Band, sondern viel mehr ein Ereignis.</p>
<p>«Vocalplay» nennen die US-Amerikaner ihren Musikstil und verbinden darin A-Capella mit Soul, R´n´B, Gospel und Hip-Hop. Besonders an der Musik ist aber vor allem das, was fehlt: die Instrumente. Alle Töne, die zu hören sind, machen die Musiker mit ihrer Stimme. Für staunende Gesichter und bewundernden Beifall sorgen die Sieben dabei immer wieder.</p>
<p>Zwischen den Liedern geben die Künstler kurze Solo-Einlagen zum Besten. So spielt etwa Warren auf seinem imaginären Schlagzeug und ahmt dabei nicht nur Bass- und Snaredrum, sondern auch die Becken täuschend echt nach. Für Begeisterung sorgt aber Jamal, der ein Gitarrensolo hinlegt, dem wohl auch Großmeister Hendrix seine Anerkennung gezollt hätte &#8211; nur dass Jamal dabei kein Instrument, sondern eben nur seine Stimme benutzt.</p>
<p>Eigentlich nur am Rande zu erwähnen bleibt da, dass die Musiker nicht nur Instrumente imitieren, sondern natürlich vor allem auch das können, wozu die Stimme eigentlich gedacht ist: vortrefflich singen.</p>
<p>Schlagzeugersatz als Auslöser</p>
<p>Die musikalischen Qualitäten der Band hatten sich nach dem letztjährigen Auftritt, auf Burg Wilhelmstein offensichtlich herumgesprochen. Fast bis zum letzten Platz sind die Reihen gefüllt. Das Klientel ist dabei wild gemischt: Ob 6 oder 60 Jahre alt, die Amerikaner faszinierten generationsübergreifend.</p>
<p>Erfrischend ist dabei auch, wie sympathisch und ehrlich die Band wirkt. Da erzählt etwa Frontmann N´glish davon, dass das viele Reisen gleichzeitig das Schönste und Schlimmste am Musikerleben sei, wie sehr er sich darüber freue, wenn seine Tochter ihm «Daddy, I love you» am Telefon sage oder dass die Idee, Instrumente mit der Stimme nachzuahmen nur deswegen aufgekommen sei, weil seine Mutter seinem jüngeren Bruder und Bandmitglied Warren nie ein Schlagzeug gekauft habe, so dass dieser sich irgendwie behelfen musste.</p>
<p>Eines war bei all dem schnell klar: Naturally 7 funktionieren vor allem live. Ihre Lieder für sich alleine haben sicherlich schon Qualität, doch es sind vor allem die kleinen Einlagen, die flotten Sprüche und die Momente, in denen es menschelt, die den Abend zu etwas besonderem machen. Schön ist es etwa zu sehen, wie die Musiker nach dem ersten Beifall des Abends ins Rund des Amphitheaters schauen und dabei ein Lächeln auf den Lippen haben &#8211; man merkt, die Herren sind mit dem Herzen dabei.</p>
<p>Ein bisschen schwer fällt der Abschied dann schon, als Naturally 7 nach gut zwei Stunden, die vor allem mit eigenen Songs wie «Let it rain» oder «Wall of Sound» gefüllt waren, mit dem Phil Collins Klassiker «In the air tonight» das Konzert beenden.</p>
<p>An Sitzen ist da endgültig nicht mehr zu denken: Das Publikum steht auf, klatscht und singt lauthals mit, so dass die Sieben um eine Zugabe nicht herumkommen. Das ist der Moment, in dem man an N´glish und Warrens Mutter denkt und ihr vom ganzen Herzen danken mag, dass sie kein Schlagzeug gekauft hat. Andernfalls wäre einem dieser Abend womöglich vorenthalten worden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wall Of Sound von Heike</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/wall-of-sound/comment-page-1/#comment-12</link>
		<dc:creator>Heike</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 13:32:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=478#comment-12</guid>
		<description>Ich kann nur sagen spitze besser geht nicht,war das beste Konzret auf dem ich je war,ich hoffe sehr das die Jungs noch mal wider kommen.Sie sind live besser als auf jeder CD oder DVD.Die Stimmung bei den Zuschauern war übrigens auch der Hammer.Bitte bringt Sie nochmal auf die Burg!!!!!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann nur sagen spitze besser geht nicht,war das beste Konzret auf dem ich je war,ich hoffe sehr das die Jungs noch mal wider kommen.Sie sind live besser als auf jeder CD oder DVD.Die Stimmung bei den Zuschauern war übrigens auch der Hammer.Bitte bringt Sie nochmal auf die Burg!!!!!!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Max Mutzke &#8211; Black Forest Tour 2009 von Ingrid Förster</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/max-mutzke-black-forest-tour-2009/comment-page-1/#comment-16</link>
		<dc:creator>Ingrid Förster</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 14:44:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=475#comment-16</guid>
		<description>Das war ein Tag in meinem Leben, den ich bestimmt niemals vergessen werde!
Das mir dort auf der Bühne ein Heiratsantrag gemacht wurde, habe ich erst Tage später realisiert!
Was Schöneres hätte mir nicht passieren können!
Vielen lieben Dank an alle Menschen,die sich mit uns gefreut haben an diesem ganz besonderen Abend, mit dieser ganz besonderen Musik und einem Max Mutzke, wie er besser nicht sein konnte...authentisch, herzlich undd absolut berührend</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das war ein Tag in meinem Leben, den ich bestimmt niemals vergessen werde!<br />
Das mir dort auf der Bühne ein Heiratsantrag gemacht wurde, habe ich erst Tage später realisiert!<br />
Was Schöneres hätte mir nicht passieren können!<br />
Vielen lieben Dank an alle Menschen,die sich mit uns gefreut haben an diesem ganz besonderen Abend, mit dieser ganz besonderen Musik und einem Max Mutzke, wie er besser nicht sein konnte&#8230;authentisch, herzlich undd absolut berührend</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Max Mutzke &#8211; Black Forest Tour 2009 von Stefan Schaum-AZ/AN-Kultur</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/max-mutzke-black-forest-tour-2009/comment-page-1/#comment-15</link>
		<dc:creator>Stefan Schaum-AZ/AN-Kultur</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 14:32:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=475#comment-15</guid>
		<description>Würselen. Nett sein. Max Mutzke kann nicht anders. Er hat nicht die Entrücktheit eines Stars, auch taugt er nicht zur Rampensau. Umso beeindruckender, wie schnell der 28-Jährige sein Publikum auf Burg Wilhelmstein um den Finger wickelt, wie fest er es zwei Stunden lang im Griff hat.

Dass dieser Sänger eine der stärksten, markantesten, souligsten, faszinierendsten Stimmen Deutschlands hat, dürfte der Grund sein. Als Mutzke 2004 eine Casting-Show von TV-Moderator Stefan Raab gewann, mit dem Siegertitel «Can´t Wait Until Tonight» auf Platz Eins der Charts schoss und Deutschland respektabel beim Eurovision Song Contest vertrat, war fraglich, ob er einen eigenen Weg finden würde. Doch genau das hat er getan.

Spätestens mit dem dritten, aktuellen Album «Black Forest», auf dessen Songs beim Konzert der Schwerpunkt liegt. Die bieten zwar etwas weniger Pop, dafür aber mehr Soul und hier und da einen angenehmen Hauch von Jazz. Es ist eine reife, eigenständige Musik, die Mutzke seinem Publikum präsentiert.

Seine junge, fünfköpfige Band liefert dazu einen dichten und druckvollen Sound ab. Wabernde Retro-Keyboard-Klänge und funky Gitarren treiben die zumeist flotten Songs an. Balladen gibt es seltener, eine Ausnahme ist die Hymne «Can´t Wait Until Tonight», die vom Publikum geschlossen mitgesungen wird. Der Rest des Materials fällt qualitativ keinesfalls ab: Ob das intime «Schwarz auf Weiß» - bei dem ein Fan seiner Auserwählten auf der Bühne erfolgreich einen Heiratsantrag macht - oder das Stück «Sommerregen», eine aufregende Coverversion der Fantastischen Vier, bei der außer dem Text nichts mehr an das Original erinnert. Auch die Bearbeitung des Style-Council-Klassikers «Shout To The Top» zeigt, dass Mutzke guten Geschmack hat.

Die Augen behält er während seines Vortrags nur selten geschlossen. Dieses Markenzeichen ist einem Bewegungsdrang gewichen, der Mutzke beizeiten quer über die Bühne flitzen lässt. Auf große Gesten verzichtet er dabei. Er lässt die Musik sprechen und die Zuhörer quittieren die Songs mit etlichen Ovationen. So wird es ein Abend, der wie der Sänger ist: richtig gut - und mehr als bloß nett.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Würselen. Nett sein. Max Mutzke kann nicht anders. Er hat nicht die Entrücktheit eines Stars, auch taugt er nicht zur Rampensau. Umso beeindruckender, wie schnell der 28-Jährige sein Publikum auf Burg Wilhelmstein um den Finger wickelt, wie fest er es zwei Stunden lang im Griff hat.</p>
<p>Dass dieser Sänger eine der stärksten, markantesten, souligsten, faszinierendsten Stimmen Deutschlands hat, dürfte der Grund sein. Als Mutzke 2004 eine Casting-Show von TV-Moderator Stefan Raab gewann, mit dem Siegertitel «Can´t Wait Until Tonight» auf Platz Eins der Charts schoss und Deutschland respektabel beim Eurovision Song Contest vertrat, war fraglich, ob er einen eigenen Weg finden würde. Doch genau das hat er getan.</p>
<p>Spätestens mit dem dritten, aktuellen Album «Black Forest», auf dessen Songs beim Konzert der Schwerpunkt liegt. Die bieten zwar etwas weniger Pop, dafür aber mehr Soul und hier und da einen angenehmen Hauch von Jazz. Es ist eine reife, eigenständige Musik, die Mutzke seinem Publikum präsentiert.</p>
<p>Seine junge, fünfköpfige Band liefert dazu einen dichten und druckvollen Sound ab. Wabernde Retro-Keyboard-Klänge und funky Gitarren treiben die zumeist flotten Songs an. Balladen gibt es seltener, eine Ausnahme ist die Hymne «Can´t Wait Until Tonight», die vom Publikum geschlossen mitgesungen wird. Der Rest des Materials fällt qualitativ keinesfalls ab: Ob das intime «Schwarz auf Weiß» &#8211; bei dem ein Fan seiner Auserwählten auf der Bühne erfolgreich einen Heiratsantrag macht &#8211; oder das Stück «Sommerregen», eine aufregende Coverversion der Fantastischen Vier, bei der außer dem Text nichts mehr an das Original erinnert. Auch die Bearbeitung des Style-Council-Klassikers «Shout To The Top» zeigt, dass Mutzke guten Geschmack hat.</p>
<p>Die Augen behält er während seines Vortrags nur selten geschlossen. Dieses Markenzeichen ist einem Bewegungsdrang gewichen, der Mutzke beizeiten quer über die Bühne flitzen lässt. Auf große Gesten verzichtet er dabei. Er lässt die Musik sprechen und die Zuhörer quittieren die Songs mit etlichen Ovationen. So wird es ein Abend, der wie der Sänger ist: richtig gut &#8211; und mehr als bloß nett.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Max Mutzke &#8211; Black Forest Tour 2009 von Stephan Schlößer</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/max-mutzke-black-forest-tour-2009/comment-page-1/#comment-14</link>
		<dc:creator>Stephan Schlößer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 14:25:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=475#comment-14</guid>
		<description>Black-Forest-Tour....man kann der band um max mutzke nur viel glück wünschen, dass die gute stimmung anhält. tolle musik, toller live-akt, tolles publikum, viel spass und gute laune......insgesamt eine super veranstaltung......weiter so und toi für die blach forest tour....großartig und begeisternd.....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Black-Forest-Tour&#8230;.man kann der band um max mutzke nur viel glück wünschen, dass die gute stimmung anhält. tolle musik, toller live-akt, tolles publikum, viel spass und gute laune&#8230;&#8230;insgesamt eine super veranstaltung&#8230;&#8230;weiter so und toi für die blach forest tour&#8230;.großartig und begeisternd&#8230;..</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu A Beginning. A Detour. An Open Ending von manfred</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/a-beginning-a-detour-an-open-ending/comment-page-1/#comment-18</link>
		<dc:creator>manfred</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 14:52:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=472#comment-18</guid>
		<description>Lange drauf gefreut, dann war es so weit, kalt zwar das Wetter, aber dafür die Musik nicht, zu keinem Zeitpunkt!! Wunderschöne Stimmen, gerade auch im Duett mit Helgi, wundervolle Ergänzung und exzellent- für meine Ohren zumindest- abgemischt!! Ein Lob für die Technik, zeitweise konnte man die sprichwörtliche &quot;Stille&quot; hören, Spannung pur-- einfach schön!! Schade nur : zu wenig Besucher, aber vielleicht war das auch das gewisse etwas- gut auch die sparsame Instrumentierung, weniger ist eben manchmal doch mehr!! Danke für den gelungenen Abend und die schöne Stimmung!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lange drauf gefreut, dann war es so weit, kalt zwar das Wetter, aber dafür die Musik nicht, zu keinem Zeitpunkt!! Wunderschöne Stimmen, gerade auch im Duett mit Helgi, wundervolle Ergänzung und exzellent- für meine Ohren zumindest- abgemischt!! Ein Lob für die Technik, zeitweise konnte man die sprichwörtliche &#8220;Stille&#8221; hören, Spannung pur&#8211; einfach schön!! Schade nur : zu wenig Besucher, aber vielleicht war das auch das gewisse etwas- gut auch die sparsame Instrumentierung, weniger ist eben manchmal doch mehr!! Danke für den gelungenen Abend und die schöne Stimmung!!!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu A Beginning. A Detour. An Open Ending von Stefan Schaum-AZ/AN-Kultur</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/a-beginning-a-detour-an-open-ending/comment-page-1/#comment-17</link>
		<dc:creator>Stefan Schaum-AZ/AN-Kultur</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 14:51:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=472#comment-17</guid>
		<description>Würselen. Der Abend mit Tina Dico ist eine überzeugende Lektion in Sachen Sparsamkeit. Denn der Auftritt der dänischen Sängerin auf Burg Wilhelmstein ist pure Reduktion.
Die Besinnung auf große Melodien und gehaltvolle Texte. Kommt dazu noch eine starke Stimme. Was sich auf den jüngsten Alben der 31-Jährigen ankündigte, setzt sich beim Konzert in Würselen fort: Die Abkehr von der opulenten Produktion.

Bloß ein winziges Schlagzeug steht auf der Bühne, das noch nicht einmal bei der Hälfte der Songs zu hören sein wird. Auch das Keyboard erklingt nur selten, um die Lieder ein wenig zu verzieren. Zwar hat die zierliche Songwriterin mit Helgi Jonsson und Dennis Ahlgren zwei versierte Mitmusiker auf der Bühne, doch beschränkt sich deren Zutun auf Einsprengsel.

Auf ein minimalistisches E-Gitarrenriff hier und da, auf ein wenig Percussion oder ein paar hingehauchte Posaunenklänge. Im Mittelpunkt steht stets Tina Dico, die sanft zwischen Folk und Pop hin und her pendelt. Dass sie sich mit ihrer Musik als Erzählerin versteht, zeigt sich auch zwischen ihren Stücken. Wenn sie charmant deren Herkunft erläutert, über den Inhalt plaudert oder ganz allgemein über Zwischenmenschliches.

Es ist sehr intim, wie sie bisweilen allein auf der Bühne steht und mit klarer, dunkler Stimme singt. Solche Momente gibt es viele und das liegt auch am Auftrittsort. Denn die direkte Nähe des Publikums zur Künstlerin, wie sie die Burg Wilhelmstein ermöglicht, passt glänzend zu dieser Musik, die vor allem in den ruhigen Momenten punktet. Bisweilen sind selbst die Vögel in den Bäumen zwischen den Noten deutlich hörbar und Tina Dico genießt dieses Ambiente mit einem breiten Lächeln.

Ihren ersten Hit «Warm Sand» hebt sie sich für die Zugabe auf. Der stammt aus der Zeit, als ihre Stücke größer angelegt waren. Wie gut ihnen das neue Format tut, belegt der Applaus des Publikums. Der ist nach der vorangegangenen Ruhe vor allem eines: donnernd.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Würselen. Der Abend mit Tina Dico ist eine überzeugende Lektion in Sachen Sparsamkeit. Denn der Auftritt der dänischen Sängerin auf Burg Wilhelmstein ist pure Reduktion.<br />
Die Besinnung auf große Melodien und gehaltvolle Texte. Kommt dazu noch eine starke Stimme. Was sich auf den jüngsten Alben der 31-Jährigen ankündigte, setzt sich beim Konzert in Würselen fort: Die Abkehr von der opulenten Produktion.</p>
<p>Bloß ein winziges Schlagzeug steht auf der Bühne, das noch nicht einmal bei der Hälfte der Songs zu hören sein wird. Auch das Keyboard erklingt nur selten, um die Lieder ein wenig zu verzieren. Zwar hat die zierliche Songwriterin mit Helgi Jonsson und Dennis Ahlgren zwei versierte Mitmusiker auf der Bühne, doch beschränkt sich deren Zutun auf Einsprengsel.</p>
<p>Auf ein minimalistisches E-Gitarrenriff hier und da, auf ein wenig Percussion oder ein paar hingehauchte Posaunenklänge. Im Mittelpunkt steht stets Tina Dico, die sanft zwischen Folk und Pop hin und her pendelt. Dass sie sich mit ihrer Musik als Erzählerin versteht, zeigt sich auch zwischen ihren Stücken. Wenn sie charmant deren Herkunft erläutert, über den Inhalt plaudert oder ganz allgemein über Zwischenmenschliches.</p>
<p>Es ist sehr intim, wie sie bisweilen allein auf der Bühne steht und mit klarer, dunkler Stimme singt. Solche Momente gibt es viele und das liegt auch am Auftrittsort. Denn die direkte Nähe des Publikums zur Künstlerin, wie sie die Burg Wilhelmstein ermöglicht, passt glänzend zu dieser Musik, die vor allem in den ruhigen Momenten punktet. Bisweilen sind selbst die Vögel in den Bäumen zwischen den Noten deutlich hörbar und Tina Dico genießt dieses Ambiente mit einem breiten Lächeln.</p>
<p>Ihren ersten Hit «Warm Sand» hebt sie sich für die Zugabe auf. Der stammt aus der Zeit, als ihre Stücke größer angelegt waren. Wie gut ihnen das neue Format tut, belegt der Applaus des Publikums. Der ist nach der vorangegangenen Ruhe vor allem eines: donnernd.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Soundtrack meiner Kindheit von Stefan Schaum-AZ/AN-Kultur</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/soundtrack-meiner-kindheit/comment-page-1/#comment-19</link>
		<dc:creator>Stefan Schaum-AZ/AN-Kultur</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 14:54:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=470#comment-19</guid>
		<description>Würselen. Wenn Schauspieler zum Gesangsmikro greifen, ist Vorsicht geboten. Denn nicht selten ist der Selbstverwirklichungsdrang der Akteure weit größer als das musikalische Talent. Anders liegt der Fall bei Jan Josef Liefers.
Der lässt sein Publikum beim Auftritt auf Burg Wilhelmstein über weite Strecken glatt vergessen, dass die Rockbühne nur seine zweite Heimat ist.

Das Outfit stimmt schon mal, als der schlaksige Liefers die Bühne betritt, auf der seine fünfköpfige Begleitband «Oblivion» bereits losgelegt hat. Der Sänger trägt ein verwaschenes T-Shirt unterm Nadelstreifensakko, dazu enge Jeans. Auch der abgewetzte schwarze Hut auf dem Kopf mit Dreitagebart signalisiert den Rockstar. Doch die unter dem Titel «Soundtrack meiner Kindheit» zusammengefasste Songauswahl wirft Fragen auf: Kann der 1964 in Dresden Geborene mit Liedern von DDR-Bands wie den Puhdys, Lift und Silly punkten? Oder verwässert das Ganze zur viel zu oft aufgewärmten Ostalgie-Suppe?

Es wird kein dünnes Gemisch. Dank Liefers, der die Dinge trennt. Auf der einen Seite steht die Musik, die seine Band kraftvoll intoniert und dabei die Gitarren in den leicht modernisierten Arrangements in den Vordergrund rückt. Ein regelrechtes Gewitter gibt es gleich zu Beginn mit «Türen öffnen sich zur Stadt» der Puhdys, das ordentlich lärmt. Doch Liefers´ Stimme ist kräftig genug, um mitzuhalten. Dass der TV-Charmeur es auch sanft kann, belegt er kurz darauf bei «Mein Herz soll ein Wasser sein» von Lift.

Auf der anderen Seite plaudert er an diesem Abend aus seiner Jugendzeit. In einer DDR, die er nicht verklärt, sondern in zahlreichen Film- und Toneinspielungen der Lächerlichkeit preisgibt. Musik- und Wortbeiträge halten sich während des zweistündigen Auftritts die Waage. Und ihren Charme haben beide. So kann neben dem Sänger Liefers auch der Schauspieler punkten.

Und die Musik spricht ohnehin für sich. Wütend ist sie. Fordernd und wehmütig. Anrührend, gleich welchen Ursprungs. Am Ende bringt Liefers selbst es auf den Punkt: «Wenn es um Musik geht, ist es völlig egal, wo sie herkommt. Hauptsache, sie landet dort, wo sie hingehört!»</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Würselen. Wenn Schauspieler zum Gesangsmikro greifen, ist Vorsicht geboten. Denn nicht selten ist der Selbstverwirklichungsdrang der Akteure weit größer als das musikalische Talent. Anders liegt der Fall bei Jan Josef Liefers.<br />
Der lässt sein Publikum beim Auftritt auf Burg Wilhelmstein über weite Strecken glatt vergessen, dass die Rockbühne nur seine zweite Heimat ist.</p>
<p>Das Outfit stimmt schon mal, als der schlaksige Liefers die Bühne betritt, auf der seine fünfköpfige Begleitband «Oblivion» bereits losgelegt hat. Der Sänger trägt ein verwaschenes T-Shirt unterm Nadelstreifensakko, dazu enge Jeans. Auch der abgewetzte schwarze Hut auf dem Kopf mit Dreitagebart signalisiert den Rockstar. Doch die unter dem Titel «Soundtrack meiner Kindheit» zusammengefasste Songauswahl wirft Fragen auf: Kann der 1964 in Dresden Geborene mit Liedern von DDR-Bands wie den Puhdys, Lift und Silly punkten? Oder verwässert das Ganze zur viel zu oft aufgewärmten Ostalgie-Suppe?</p>
<p>Es wird kein dünnes Gemisch. Dank Liefers, der die Dinge trennt. Auf der einen Seite steht die Musik, die seine Band kraftvoll intoniert und dabei die Gitarren in den leicht modernisierten Arrangements in den Vordergrund rückt. Ein regelrechtes Gewitter gibt es gleich zu Beginn mit «Türen öffnen sich zur Stadt» der Puhdys, das ordentlich lärmt. Doch Liefers´ Stimme ist kräftig genug, um mitzuhalten. Dass der TV-Charmeur es auch sanft kann, belegt er kurz darauf bei «Mein Herz soll ein Wasser sein» von Lift.</p>
<p>Auf der anderen Seite plaudert er an diesem Abend aus seiner Jugendzeit. In einer DDR, die er nicht verklärt, sondern in zahlreichen Film- und Toneinspielungen der Lächerlichkeit preisgibt. Musik- und Wortbeiträge halten sich während des zweistündigen Auftritts die Waage. Und ihren Charme haben beide. So kann neben dem Sänger Liefers auch der Schauspieler punkten.</p>
<p>Und die Musik spricht ohnehin für sich. Wütend ist sie. Fordernd und wehmütig. Anrührend, gleich welchen Ursprungs. Am Ende bringt Liefers selbst es auf den Punkt: «Wenn es um Musik geht, ist es völlig egal, wo sie herkommt. Hauptsache, sie landet dort, wo sie hingehört!»</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu &#8220;Drummers Of Ghana&#8221; von (rüt) AZ/AN</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/drummers-of-ghana/comment-page-1/#comment-20</link>
		<dc:creator>(rüt) AZ/AN</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 14:59:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=466#comment-20</guid>
		<description>Die jungen Musiker von Ayekoo begeistern mit ihrem Trommel-Konzert auf Burg Wilhelmstein das Publikum. Erstaunliche Klangvielfalt.

Würselen. Rhythmus pur, manchmal gepaart mit Melodiösem, fast immer atemberaubend schnell und voller ansteckender Lebensfreude – die sieben jungen Musiker von Ayekoo faszinierten schlicht und ergreifend mit ihrem Auftritt auf der Freilichtbühne von Burg Wilhelmstein. Mit ihren Trommeln, Flöten, Xylophonen und anderen Instrumenten erzeugten sie eine solch erstaunliche Klangvielfalt, dass das knapp eineinhalbstündige Konzert wie im Flug vorbeiging. Nicht selten war im Publikum nach dem Ende eines Stückes ein angesichts der aufpeitschenden Trommelwirbel ungläubiges „Boah“ oder „Oh Mann“ zu hören. Füße und Körper waren es anfänglich, die im Sitzen zu den Klängen wippten und sich wiegten, später waren es Menschen, die standen und tanzten, den Takt der afrikanischen Musik ganz in sich aufnahmen.

Seit acht Jahren spielen die jungen Männer aus Ghana gemeinsam, gründeten ihre Gruppe Ayekoo, nachdem sie dem offiziellen Jugendensemble Ghanas, dem National-Theater „Indigenafrika“, in dem sie ausgebildet wurden, „entwachsen“ waren. Beim jüngsten Montreux-Festival begeisterten sie als Newcomer das Publikum und erhielten sofort wieder eine Einladung.

Ihre Kompositionen vermischen Traditionelles und Modernes auf eine schöne, mitreißende Art und Weise. Doch es ist nicht nur ihre Musik alleine, die einen unvergesslichen Eindruck hinterlässt, einfach nur Laune macht. Die lachenden Gesichter der Musiker, ihre Ausstrahlung, Freude an ihren eigenen Rhythmen, die sie ins Publikum transportieren – das gehört einfach dazu, um das Konzert zu einem Gesamterlebnis werden zu lassen.

Immer wieder kleine Showeinlagen, fliegende Wechsel an den Instrumenten, Soli, bei denen die Hände der Musiker nur so über die Trommel flogen oder die Stäbe über das Xylophon, trugen zu dem hervorragenden Gesamteindruck bei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die jungen Musiker von Ayekoo begeistern mit ihrem Trommel-Konzert auf Burg Wilhelmstein das Publikum. Erstaunliche Klangvielfalt.</p>
<p>Würselen. Rhythmus pur, manchmal gepaart mit Melodiösem, fast immer atemberaubend schnell und voller ansteckender Lebensfreude – die sieben jungen Musiker von Ayekoo faszinierten schlicht und ergreifend mit ihrem Auftritt auf der Freilichtbühne von Burg Wilhelmstein. Mit ihren Trommeln, Flöten, Xylophonen und anderen Instrumenten erzeugten sie eine solch erstaunliche Klangvielfalt, dass das knapp eineinhalbstündige Konzert wie im Flug vorbeiging. Nicht selten war im Publikum nach dem Ende eines Stückes ein angesichts der aufpeitschenden Trommelwirbel ungläubiges „Boah“ oder „Oh Mann“ zu hören. Füße und Körper waren es anfänglich, die im Sitzen zu den Klängen wippten und sich wiegten, später waren es Menschen, die standen und tanzten, den Takt der afrikanischen Musik ganz in sich aufnahmen.</p>
<p>Seit acht Jahren spielen die jungen Männer aus Ghana gemeinsam, gründeten ihre Gruppe Ayekoo, nachdem sie dem offiziellen Jugendensemble Ghanas, dem National-Theater „Indigenafrika“, in dem sie ausgebildet wurden, „entwachsen“ waren. Beim jüngsten Montreux-Festival begeisterten sie als Newcomer das Publikum und erhielten sofort wieder eine Einladung.</p>
<p>Ihre Kompositionen vermischen Traditionelles und Modernes auf eine schöne, mitreißende Art und Weise. Doch es ist nicht nur ihre Musik alleine, die einen unvergesslichen Eindruck hinterlässt, einfach nur Laune macht. Die lachenden Gesichter der Musiker, ihre Ausstrahlung, Freude an ihren eigenen Rhythmen, die sie ins Publikum transportieren – das gehört einfach dazu, um das Konzert zu einem Gesamterlebnis werden zu lassen.</p>
<p>Immer wieder kleine Showeinlagen, fliegende Wechsel an den Instrumenten, Soli, bei denen die Hände der Musiker nur so über die Trommel flogen oder die Stäbe über das Xylophon, trugen zu dem hervorragenden Gesamteindruck bei.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu NightWash Summer Club &#8211; Abends im Schleudergang von Lars Odenkirchen-Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/nightwash-summer-club-abends-im-schleudergang/comment-page-1/#comment-21</link>
		<dc:creator>Lars Odenkirchen-Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 15:02:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=463#comment-21</guid>
		<description>Würselen. Lachen im Schleudergang: Was Klaus-Jürgen Deuser und der Rest vom «Night Wash»-Team beim «Summer-Club» auf Burg Wilhelmstein auf die Bühne zauberten, verdient eine ganze Menge von Adjektiven. Turbulent war es, witzig, unterhaltsam und vor allem gekonnt.
Geradezu im Sturm eroberten die Künstler dabei die Zuschauer: Vom ersten Moment an, als die Pink Poms, nach eigener Aussage Europas erste schwule Cheerleadergruppe, die Bühne betraten, gab es für die rund 1000 Zuschauer kein Halten mehr.

Weit über die Mauern der ausverkauften Burg hinaus war das Publikum dann wohl schon zu hören, als Moderator Klaus-Jürgen Deuser die Bühne betrat. Der führte mit soviel Witz durch das Programm, dass man ihm alleine wohl schon zwei Stunden hätte zuhören können. Nur zum Freund möchte man ihn nach so manch bösem Spruch vielleicht nicht haben. «Sei nicht traurig» habe er zuletzt zu einem Freund gesagt, «deine Freundin ist ja nicht ganz aus deinem Leben verschwunden, sie ist ja jetzt mit mir zusammen.»

Schon bald räumte Deuser aber zum ersten Mal die Bühne und machte Platz für den ersten Künstler, Schauspieler und Comedian Thomas Nicolai. Der setzte sich zunächst mit amateurhaften Lokalwerbung im Kino auseinander, schoss danach als gebürtiger Leipziger ein paar politisch unkorrekte Witze über die neuen Bundesländer nach («Was sagt in Meck-Pomm der Vater wenn er ins Kinderzimmer geht? Ich schau mal nach dem Rechten.») und glänzte danach mit einer Persiflage auf Klaus Kinski und Dieter Hallervorden.

Ebenso gut kam aber auch der nächste Künstler an: Markus Barth wechselte zwar die Themen, blieb aber erfrischend frech, immer ein bisschen böse und war dabei ein ganzes Stück tiefsinniger als sein berühmter Namensvetter Mario aus Berlin.

Barth philosophierte nicht nur über twitternde Selbstmordattentäter und die kleinen Gemeinheiten unserer Nachbarn aus der Schweiz («Machen wir mal was böses, erfinden wir a Schoki die dreieckig ist, so dass man sich den Gaumen aufreißt»), sondern nahm auch Berlusconi und Sarkozy («eine Mischung aus James Bond und dem verliebten Stinktier aus Bugs Bunny») aufs Korn.

Musikalisch wurde es dann mit Michael Krebs: Der spielte vor und direkt nach der Pause an Stromgitarre und Keyboard groß auf, wobei die Texte weder jugendfrei noch zahm blieben. Wie einen Rockstar feierten ihn dann auch die begeisterten Zuschauer, so dass er Moderator Deuser nur zurief: «Das war&#039;s wert, selbst wenn du mich jetzt rauswirfst, nach Würselen kann eh nix besseres mehr kommen!»

Als vierter Künstler kam schließlich noch Johannes Flöck auf die Bühne. Bei ihm ging es zunächst um die Probleme eines Koblenzers in Köln, ehe er über die Gebrechen des Alters herzog («40 ist der Zeitpunkt, ab dem das «Happy» und das «Birthday» getrennte Wege gehen.»)

Den Schlusspunkt setzten dann noch einmal die «Pink Poms», bevor Deuser, Musiker Alex Flucht und die vier anderen Künstler zur kurzen Zugabe auf die Bühne kamen. Warum das Format es im Fernsehen und auf der Bühne zu Kultstatus gebracht hat, war am Ende des Abends wohl jedem klar: Night Wash ist rasant, ein bisschen böse, politisch nie zu korrekt, durchaus tiefgängig aber dabei nicht verkopft.

Gekonnt schafften es an diesem Abend jeder der Künstler, die Bälle aus dem Publikum nicht nur aufzunehmen, sondern auch zurückzuspielen. Künstler und Publikum brachten gemeinsam die vertraute Atmosphäre des sonst eigentlich eher auf der kleinen Bühne beheimateten «Night Wash» auch auf die großen Open-Air Bühne. Am Ende bleibt nur zu hoffen, dass das der zweite «Night Wash Summer Club» auf Burg Wilhelmstein nicht der letzte war.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Würselen. Lachen im Schleudergang: Was Klaus-Jürgen Deuser und der Rest vom «Night Wash»-Team beim «Summer-Club» auf Burg Wilhelmstein auf die Bühne zauberten, verdient eine ganze Menge von Adjektiven. Turbulent war es, witzig, unterhaltsam und vor allem gekonnt.<br />
Geradezu im Sturm eroberten die Künstler dabei die Zuschauer: Vom ersten Moment an, als die Pink Poms, nach eigener Aussage Europas erste schwule Cheerleadergruppe, die Bühne betraten, gab es für die rund 1000 Zuschauer kein Halten mehr.</p>
<p>Weit über die Mauern der ausverkauften Burg hinaus war das Publikum dann wohl schon zu hören, als Moderator Klaus-Jürgen Deuser die Bühne betrat. Der führte mit soviel Witz durch das Programm, dass man ihm alleine wohl schon zwei Stunden hätte zuhören können. Nur zum Freund möchte man ihn nach so manch bösem Spruch vielleicht nicht haben. «Sei nicht traurig» habe er zuletzt zu einem Freund gesagt, «deine Freundin ist ja nicht ganz aus deinem Leben verschwunden, sie ist ja jetzt mit mir zusammen.»</p>
<p>Schon bald räumte Deuser aber zum ersten Mal die Bühne und machte Platz für den ersten Künstler, Schauspieler und Comedian Thomas Nicolai. Der setzte sich zunächst mit amateurhaften Lokalwerbung im Kino auseinander, schoss danach als gebürtiger Leipziger ein paar politisch unkorrekte Witze über die neuen Bundesländer nach («Was sagt in Meck-Pomm der Vater wenn er ins Kinderzimmer geht? Ich schau mal nach dem Rechten.») und glänzte danach mit einer Persiflage auf Klaus Kinski und Dieter Hallervorden.</p>
<p>Ebenso gut kam aber auch der nächste Künstler an: Markus Barth wechselte zwar die Themen, blieb aber erfrischend frech, immer ein bisschen böse und war dabei ein ganzes Stück tiefsinniger als sein berühmter Namensvetter Mario aus Berlin.</p>
<p>Barth philosophierte nicht nur über twitternde Selbstmordattentäter und die kleinen Gemeinheiten unserer Nachbarn aus der Schweiz («Machen wir mal was böses, erfinden wir a Schoki die dreieckig ist, so dass man sich den Gaumen aufreißt»), sondern nahm auch Berlusconi und Sarkozy («eine Mischung aus James Bond und dem verliebten Stinktier aus Bugs Bunny») aufs Korn.</p>
<p>Musikalisch wurde es dann mit Michael Krebs: Der spielte vor und direkt nach der Pause an Stromgitarre und Keyboard groß auf, wobei die Texte weder jugendfrei noch zahm blieben. Wie einen Rockstar feierten ihn dann auch die begeisterten Zuschauer, so dass er Moderator Deuser nur zurief: «Das war&#8217;s wert, selbst wenn du mich jetzt rauswirfst, nach Würselen kann eh nix besseres mehr kommen!»</p>
<p>Als vierter Künstler kam schließlich noch Johannes Flöck auf die Bühne. Bei ihm ging es zunächst um die Probleme eines Koblenzers in Köln, ehe er über die Gebrechen des Alters herzog («40 ist der Zeitpunkt, ab dem das «Happy» und das «Birthday» getrennte Wege gehen.»)</p>
<p>Den Schlusspunkt setzten dann noch einmal die «Pink Poms», bevor Deuser, Musiker Alex Flucht und die vier anderen Künstler zur kurzen Zugabe auf die Bühne kamen. Warum das Format es im Fernsehen und auf der Bühne zu Kultstatus gebracht hat, war am Ende des Abends wohl jedem klar: Night Wash ist rasant, ein bisschen böse, politisch nie zu korrekt, durchaus tiefgängig aber dabei nicht verkopft.</p>
<p>Gekonnt schafften es an diesem Abend jeder der Künstler, die Bälle aus dem Publikum nicht nur aufzunehmen, sondern auch zurückzuspielen. Künstler und Publikum brachten gemeinsam die vertraute Atmosphäre des sonst eigentlich eher auf der kleinen Bühne beheimateten «Night Wash» auch auf die großen Open-Air Bühne. Am Ende bleibt nur zu hoffen, dass das der zweite «Night Wash Summer Club» auf Burg Wilhelmstein nicht der letzte war.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon von Stefan Schaum-AZ/AN-Kultur</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/rest-now-weary-head-you-will-get-well-soon/comment-page-1/#comment-23</link>
		<dc:creator>Stefan Schaum-AZ/AN-Kultur</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 15:46:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=460#comment-23</guid>
		<description>Würselen. Die Musik von Konstantin Gropper ist ein unerhört vielfältiges Ding. Immer in Richtung Pop unterwegs, aber stets mit sinfonischer Schlagseite. Mit ordentlich Pathos an Bord, aber niemals kitschig. Ganz schön schwermütig, doch euphorisierend zugleich.
Was der Multiinstrumentalist unter dem Pseudonym Get Well Soon im Alleingang auf sein erstes Album gepackt hat, wuchs auf der Bühne der Burg Wilhelmstein bei der Präsentation durch eine siebenköpfige Band samt Glockenspiel, Geige und Bratgitarren zu einem ganz großen Wurf.

Das Cellokind steckt immer noch in dem Wahlberliner mit umfassender klassischer Musikausbildung. Die Musik des Mittzwanzigers ist zu sperrig und schwelgerisch, zu voll und vielleicht auch zu unmodern für den reinen Pop. Doch gibt es da auch den Rocker Gropper. Im eleganten schwarzen Anzug lässt er es wahlweise mit der akustischen oder der elektrischen Gitarre krachen und türmt dicke Soundwände auf, die mit der zarten Geige flirten, die seine Schwester Verena spielt.

Hier und da mischen sich Trompeten oder ein Akkordeon in diesen Dialog. Deutlich roher kommen die Songs des Albums live rüber, druckvoller auch. Das steht ihnen gut. Zu einer Rockshow im klassischen Sinne gerät der Vortrag dennoch nicht. Eine Band für Stadien werden Get Well Soon wohl nie werden. In sich gekehrt spielen die Akteure, versunken in diese breitwandige Musik, die auch die Zuhörer umhüllt. In den Pausen zwischen den Songs erweist sich Gropper dann unerwartet plauderfreudig und bittet seine Zuhörer, Fragen zu seiner Musik zu stellen, die er charmant beantwortet.

Dass die Sonne während des gesamten Auftritts hinter Wolken verborgen bleibt, passt ins Bild. Denn luftige Sommerhits haben Get Well Soon nicht zu bieten. Eher kompakte Wintermusik. Doch eine, die richtig schön wärmt. Und wenn Gropper zum Abschluss allein mit einer akustischen Gitarre auf der Bühne steht und eine Ballade anstimmt, ist der Kreis geschlossen. Von ganz spärlich bis opulent instrumentiert - und jederzeit völlig eigenständig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Würselen. Die Musik von Konstantin Gropper ist ein unerhört vielfältiges Ding. Immer in Richtung Pop unterwegs, aber stets mit sinfonischer Schlagseite. Mit ordentlich Pathos an Bord, aber niemals kitschig. Ganz schön schwermütig, doch euphorisierend zugleich.<br />
Was der Multiinstrumentalist unter dem Pseudonym Get Well Soon im Alleingang auf sein erstes Album gepackt hat, wuchs auf der Bühne der Burg Wilhelmstein bei der Präsentation durch eine siebenköpfige Band samt Glockenspiel, Geige und Bratgitarren zu einem ganz großen Wurf.</p>
<p>Das Cellokind steckt immer noch in dem Wahlberliner mit umfassender klassischer Musikausbildung. Die Musik des Mittzwanzigers ist zu sperrig und schwelgerisch, zu voll und vielleicht auch zu unmodern für den reinen Pop. Doch gibt es da auch den Rocker Gropper. Im eleganten schwarzen Anzug lässt er es wahlweise mit der akustischen oder der elektrischen Gitarre krachen und türmt dicke Soundwände auf, die mit der zarten Geige flirten, die seine Schwester Verena spielt.</p>
<p>Hier und da mischen sich Trompeten oder ein Akkordeon in diesen Dialog. Deutlich roher kommen die Songs des Albums live rüber, druckvoller auch. Das steht ihnen gut. Zu einer Rockshow im klassischen Sinne gerät der Vortrag dennoch nicht. Eine Band für Stadien werden Get Well Soon wohl nie werden. In sich gekehrt spielen die Akteure, versunken in diese breitwandige Musik, die auch die Zuhörer umhüllt. In den Pausen zwischen den Songs erweist sich Gropper dann unerwartet plauderfreudig und bittet seine Zuhörer, Fragen zu seiner Musik zu stellen, die er charmant beantwortet.</p>
<p>Dass die Sonne während des gesamten Auftritts hinter Wolken verborgen bleibt, passt ins Bild. Denn luftige Sommerhits haben Get Well Soon nicht zu bieten. Eher kompakte Wintermusik. Doch eine, die richtig schön wärmt. Und wenn Gropper zum Abschluss allein mit einer akustischen Gitarre auf der Bühne steht und eine Ballade anstimmt, ist der Kreis geschlossen. Von ganz spärlich bis opulent instrumentiert &#8211; und jederzeit völlig eigenständig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon von Carsten Dieterich</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/rest-now-weary-head-you-will-get-well-soon/comment-page-1/#comment-22</link>
		<dc:creator>Carsten Dieterich</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 15:09:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=460#comment-22</guid>
		<description>Get Well Soon zum zweiten mal innerhalb von nur drei Wochen live zu hören ist die beste Bestätigung für Konstantin Gropper und Band!

Mit etwas gemischten Gefühlen bin ich gekommen, da ein &#039;volles Haus&#039; ja leider nicht zu erwarten war – es waren aber dann doch mehr da als von mir befürchtet.

The Jim-Jams als &#039;Opener&#039; waren gut ausgesucht. Da kann sich was draus entwickeln. Die abwechslungsreiche und dynamische (laut und leise, schnell und langsam) bereiteten gut auf den &#039;Main-Act&#039; vor.

Und dann Get Well Soon. Schon bei den ersten Tönen ist die Magie dieser Band zu spüren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Get Well Soon zum zweiten mal innerhalb von nur drei Wochen live zu hören ist die beste Bestätigung für Konstantin Gropper und Band!</p>
<p>Mit etwas gemischten Gefühlen bin ich gekommen, da ein &#8216;volles Haus&#8217; ja leider nicht zu erwarten war – es waren aber dann doch mehr da als von mir befürchtet.</p>
<p>The Jim-Jams als &#8216;Opener&#8217; waren gut ausgesucht. Da kann sich was draus entwickeln. Die abwechslungsreiche und dynamische (laut und leise, schnell und langsam) bereiteten gut auf den &#8216;Main-Act&#8217; vor.</p>
<p>Und dann Get Well Soon. Schon bei den ersten Tönen ist die Magie dieser Band zu spüren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ruby-Woo-Tour 2009 von Stefan Schaum/Aachener Zeitung-Aachener Nachrichten/Kultur</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/ruby-woo-tour-2009/comment-page-1/#comment-26</link>
		<dc:creator>Stefan Schaum/Aachener Zeitung-Aachener Nachrichten/Kultur</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 15:50:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=456#comment-26</guid>
		<description>Würselen. Alles schon mal da gewesen? Sicher. Künstlerische Innovation sieht anders aus? Geschenkt. Damit haben die Puppini Sisters nichts am zumeist federgeschmückten Hut. Die drei Damen zelebrieren den Sound der 30er und 40er Jahre und frischen ihr nostalgisches Remmidemmi gern mit ein paar Popsongs auf.

Eine muntere Mischung, die auf Burg Wilhelmstein glänzend unterhält.

Dass die legendären amerikanischen Andrew Sisters die Inspiration der Sängerinnen Marcella Puppini, Stephanie O´Brien und Kate Mullins sind, bleibt keine Sekunde lang verborgen. Von der Bühnengarderobe - Glitzerkleider, Federhütchen, knallig roter Lippenstift - bis hin zum markant-mehrstimmigen Gesang wird dem Vorbild gehuldigt.

Ohne jedoch - und das ist der Kunstgriff der Puppini Sisters - zur bloßen Kopie zu verkommen. Zu frisch wirkt bei aller Vertrautheit ihre Musik, zu spontan geraten die Showeinlagen, die trotz aller Choreographie immer wieder Platz zur Improvisation lassen.

Und wenn die Britinnen zum Einstieg den Song «Bei mir bist du schön» auf Deutsch anstimmen, ist der Charme-Bonus schon mal gewaltig. Bei aller vorgetragenen Leichtigkeit: Die stimmliche Leistung dahinter ist enorm.

Ob bei der kongenialen Interpretation von Kate Bushs «Wuthering Heights» oder Blondies «Heart Of Glass» - den Puppinis geht kein Ton durch die Lappen. Selbst wenn sie zum Tänzchen am Bühnenrand antreten oder beim Gang durch die Sitzreihen emsig mit den Herren im Publikum flirten.

Für Musiukgenuss sorgt auch die dreiköpfige Band. Taktsicher von Jazz bis Bossanova, von Swing bis Blues, arbeiten sich Gitarrist Martin Kolarides, Bassist Nick Pini und Schlagzeuger Henry Tyler durch die Songs. Hier und da bleibt jedem Luft für ein kurzes Solo, doch niemand traut sich ernsthaft, den Damen die Schau stehlen. Kurzweilig sind das Wiederhören von Klassikern und der Aha-Effekt, Aktuelles ganz neu zu entdecken. Allein die Gloria-Gaynor-Hymne «I Will Survive» wirkt ohne den prägenden Disco-Beat ein wenig blutleer. Doch dem Spaß tut das keinen Abbruch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Würselen. Alles schon mal da gewesen? Sicher. Künstlerische Innovation sieht anders aus? Geschenkt. Damit haben die Puppini Sisters nichts am zumeist federgeschmückten Hut. Die drei Damen zelebrieren den Sound der 30er und 40er Jahre und frischen ihr nostalgisches Remmidemmi gern mit ein paar Popsongs auf.</p>
<p>Eine muntere Mischung, die auf Burg Wilhelmstein glänzend unterhält.</p>
<p>Dass die legendären amerikanischen Andrew Sisters die Inspiration der Sängerinnen Marcella Puppini, Stephanie O´Brien und Kate Mullins sind, bleibt keine Sekunde lang verborgen. Von der Bühnengarderobe &#8211; Glitzerkleider, Federhütchen, knallig roter Lippenstift &#8211; bis hin zum markant-mehrstimmigen Gesang wird dem Vorbild gehuldigt.</p>
<p>Ohne jedoch &#8211; und das ist der Kunstgriff der Puppini Sisters &#8211; zur bloßen Kopie zu verkommen. Zu frisch wirkt bei aller Vertrautheit ihre Musik, zu spontan geraten die Showeinlagen, die trotz aller Choreographie immer wieder Platz zur Improvisation lassen.</p>
<p>Und wenn die Britinnen zum Einstieg den Song «Bei mir bist du schön» auf Deutsch anstimmen, ist der Charme-Bonus schon mal gewaltig. Bei aller vorgetragenen Leichtigkeit: Die stimmliche Leistung dahinter ist enorm.</p>
<p>Ob bei der kongenialen Interpretation von Kate Bushs «Wuthering Heights» oder Blondies «Heart Of Glass» &#8211; den Puppinis geht kein Ton durch die Lappen. Selbst wenn sie zum Tänzchen am Bühnenrand antreten oder beim Gang durch die Sitzreihen emsig mit den Herren im Publikum flirten.</p>
<p>Für Musiukgenuss sorgt auch die dreiköpfige Band. Taktsicher von Jazz bis Bossanova, von Swing bis Blues, arbeiten sich Gitarrist Martin Kolarides, Bassist Nick Pini und Schlagzeuger Henry Tyler durch die Songs. Hier und da bleibt jedem Luft für ein kurzes Solo, doch niemand traut sich ernsthaft, den Damen die Schau stehlen. Kurzweilig sind das Wiederhören von Klassikern und der Aha-Effekt, Aktuelles ganz neu zu entdecken. Allein die Gloria-Gaynor-Hymne «I Will Survive» wirkt ohne den prägenden Disco-Beat ein wenig blutleer. Doch dem Spaß tut das keinen Abbruch.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ruby-Woo-Tour 2009 von Horst Thomas</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/ruby-woo-tour-2009/comment-page-1/#comment-25</link>
		<dc:creator>Horst Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 15:49:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=456#comment-25</guid>
		<description>Unbeschwerlicher Swing in Zeiten der Krise?
Konnte das funktionieren? Ja, es kann.
Und so sind wohl alle zu bedauern,
die sich diese großartige Konzertereignis
entgehen ließen. Vor perfekt eingespielter
Band, eine wahrlich überzeugende Vorstellung
der drei „Puppini&quot;-Sisters.
Faszinierend die Interpretation von „Walk
Like An Egyptian&quot;, herrlich die oft skurillen
Tanzeinlagen von Marcella Puppini.
Schade, diese Band haette ein ausverkauftes Haus
verdient gehabt. Und so kann ich Uli Pesch
und sein Team nur darum bitten:
Holt die „Puppinis&quot; zurück. Lasst den Uhu
wieder fliegen und mal die Hühner im Stall.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unbeschwerlicher Swing in Zeiten der Krise?<br />
Konnte das funktionieren? Ja, es kann.<br />
Und so sind wohl alle zu bedauern,<br />
die sich diese großartige Konzertereignis<br />
entgehen ließen. Vor perfekt eingespielter<br />
Band, eine wahrlich überzeugende Vorstellung<br />
der drei „Puppini&#8221;-Sisters.<br />
Faszinierend die Interpretation von „Walk<br />
Like An Egyptian&#8221;, herrlich die oft skurillen<br />
Tanzeinlagen von Marcella Puppini.<br />
Schade, diese Band haette ein ausverkauftes Haus<br />
verdient gehabt. Und so kann ich Uli Pesch<br />
und sein Team nur darum bitten:<br />
Holt die „Puppinis&#8221; zurück. Lasst den Uhu<br />
wieder fliegen und mal die Hühner im Stall.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ruby-Woo-Tour 2009 von Inge Blume</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/ruby-woo-tour-2009/comment-page-1/#comment-24</link>
		<dc:creator>Inge Blume</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 15:48:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=456#comment-24</guid>
		<description>Die Puppini Sisters habe ich mir genau so vorgestellt, wie sie sich präsentiert haben, einfach grosse klasse! Aber sie haben meine Erwartungen noch übertroffen. Ihr Können, ihr Humor, ihre Tanzeinlagen und ihre Spontanität (man denke an die durchfliegende Eule) waren umwerfend!!
Dazu die supertollen Outfits, da hat alles gestimmt! Hoffentlich kommen sie wieder!
Mille Grazie Puppinis!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Puppini Sisters habe ich mir genau so vorgestellt, wie sie sich präsentiert haben, einfach grosse klasse! Aber sie haben meine Erwartungen noch übertroffen. Ihr Können, ihr Humor, ihre Tanzeinlagen und ihre Spontanität (man denke an die durchfliegende Eule) waren umwerfend!!<br />
Dazu die supertollen Outfits, da hat alles gestimmt! Hoffentlich kommen sie wieder!<br />
Mille Grazie Puppinis!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Klangcooltour-Bandcontest von Stefan Schaum/Aachener Zeitung</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/klangcooltour-bandcontest/comment-page-1/#comment-27</link>
		<dc:creator>Stefan Schaum/Aachener Zeitung</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 15:57:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=453#comment-27</guid>
		<description>Würselen. Couragiert rocken. Gegen die Fremdenfeindlichkeit, für die Demokratie. Das haben die drei Finalisten des Bandwettbewerbs «Klangcooltour» auf Burg Wilhelmstein eindrucksvoll getan. Mit teils brachialem Sound und deftiger Lautstärke.
Ein nicht zu überhörender Aufruf ans junge Publikum, sich politisch zu interessieren, sich zu orientieren. «Bunt statt braun» – diese Botschaft stand im Mittelpunkt des Abends.

Ursprünglich als Ansporn gedacht, Jungwähler für die Kommunalwahl zu interessieren, funktionierte der Termin auch am Tag vor der gestrigen Europawahl.

Drei junge Bands hatten sich bei dem Wettbewerb im Rahmen des Projektes «Generation Jugend – Du hast die Wahl» der Jugendämter der Aachener Region unter 29 Bewerbern durchgesetzt. Beim direkten Vergleich auf der Würselener Freilichtbühne machten Kids In The Riot das Rennen.

Ihr 20-minütiges Set punktete mit der Verbindung trockener E-Gitarren, dezent eingesetzter Elektronik und treibendem Disco-Beat. Stilistisch teils dicht dran an der britischen Band Bloc Party, fegten die fünf 19-jährigen Musiker durch eine energetische Performance. Bereits in der Vorrunde hatten sie die dreiköpfige Jury der Veranstalter überzeugt, die sich erneut für die Aachener entschied.

Auf dem zweiten Platz landeten Age Are. Die Band mit Herzogenrather Wurzeln feilt derzeit an der ersten CD und lieferte Kostproben ihres weitgehend schnörkellosen, modernen Rock-Sounds ab. Gewissermaßen als Veteranen der Screamo/Hardcore-Szene packten Longing For Tomorrow optimale Wucht in ihren Auftritt. Die derb geschrammelte Gitarre von Frontmann David Frings allein sorgte im Rund der Burg bereits in ein Soundgewitter.

Dem lautesten und bewegungsfreudigsten Act des Abends blieb dennoch bloß Platz drei. Zu hören sein werden alle Bands erneut in der Region. In den Kommunen der «Generation Jugend» sollen im Lauf des Jahres auf den Bühnen stehen. Trotz vergleichsweise geringer Zuschauerzahl – knapp 200 waren es im Lauf des Abends – zeigte sich der Stolberger Jugendpfleger Josef Offergeld im Bühnengespräch mit Rober Esser, Redakteur des Aachener Zeitungsverlages, zufrieden.

«Musik ist ein gutes Beispiel, Jugendlichen zu zeigen, dass es sich lohnt, aktiv zu sein und etwas auf die Beine zu stellen.» Der Applaus für die einzelnen Künstler des Abends belegte es. Das galt besonders für Pascal Finkenauer. Der Stargast der ersten «Klangcooltour» ist mit seinem melancholischen, deutschsprachigen Pop-Rock kein Unbekannter in den Charts. Vornehmlich Songs des aktuellen Albums «Untergrund» gab es im einstündigen Set des Songwriters, das den Abend eindrucksvoll abrundete.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Würselen. Couragiert rocken. Gegen die Fremdenfeindlichkeit, für die Demokratie. Das haben die drei Finalisten des Bandwettbewerbs «Klangcooltour» auf Burg Wilhelmstein eindrucksvoll getan. Mit teils brachialem Sound und deftiger Lautstärke.<br />
Ein nicht zu überhörender Aufruf ans junge Publikum, sich politisch zu interessieren, sich zu orientieren. «Bunt statt braun» – diese Botschaft stand im Mittelpunkt des Abends.</p>
<p>Ursprünglich als Ansporn gedacht, Jungwähler für die Kommunalwahl zu interessieren, funktionierte der Termin auch am Tag vor der gestrigen Europawahl.</p>
<p>Drei junge Bands hatten sich bei dem Wettbewerb im Rahmen des Projektes «Generation Jugend – Du hast die Wahl» der Jugendämter der Aachener Region unter 29 Bewerbern durchgesetzt. Beim direkten Vergleich auf der Würselener Freilichtbühne machten Kids In The Riot das Rennen.</p>
<p>Ihr 20-minütiges Set punktete mit der Verbindung trockener E-Gitarren, dezent eingesetzter Elektronik und treibendem Disco-Beat. Stilistisch teils dicht dran an der britischen Band Bloc Party, fegten die fünf 19-jährigen Musiker durch eine energetische Performance. Bereits in der Vorrunde hatten sie die dreiköpfige Jury der Veranstalter überzeugt, die sich erneut für die Aachener entschied.</p>
<p>Auf dem zweiten Platz landeten Age Are. Die Band mit Herzogenrather Wurzeln feilt derzeit an der ersten CD und lieferte Kostproben ihres weitgehend schnörkellosen, modernen Rock-Sounds ab. Gewissermaßen als Veteranen der Screamo/Hardcore-Szene packten Longing For Tomorrow optimale Wucht in ihren Auftritt. Die derb geschrammelte Gitarre von Frontmann David Frings allein sorgte im Rund der Burg bereits in ein Soundgewitter.</p>
<p>Dem lautesten und bewegungsfreudigsten Act des Abends blieb dennoch bloß Platz drei. Zu hören sein werden alle Bands erneut in der Region. In den Kommunen der «Generation Jugend» sollen im Lauf des Jahres auf den Bühnen stehen. Trotz vergleichsweise geringer Zuschauerzahl – knapp 200 waren es im Lauf des Abends – zeigte sich der Stolberger Jugendpfleger Josef Offergeld im Bühnengespräch mit Rober Esser, Redakteur des Aachener Zeitungsverlages, zufrieden.</p>
<p>«Musik ist ein gutes Beispiel, Jugendlichen zu zeigen, dass es sich lohnt, aktiv zu sein und etwas auf die Beine zu stellen.» Der Applaus für die einzelnen Künstler des Abends belegte es. Das galt besonders für Pascal Finkenauer. Der Stargast der ersten «Klangcooltour» ist mit seinem melancholischen, deutschsprachigen Pop-Rock kein Unbekannter in den Charts. Vornehmlich Songs des aktuellen Albums «Untergrund» gab es im einstündigen Set des Songwriters, das den Abend eindrucksvoll abrundete.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu S Nix von Brigitte Geschke-Faßbender</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/s-nix/comment-page-1/#comment-33</link>
		<dc:creator>Brigitte Geschke-Faßbender</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 08:52:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=451#comment-33</guid>
		<description>War bereits beim Konzert im E-Werk und total begeistert.
Aber diese Location -die ich erstmals besuchte- ist einfach grandios!!!
H.v.G. und seine Musiker (Sängerinnen) sind einfach perfekt aufeinander &quot;eingestimmt&quot; und erzeugen ein Feeling, das man kaum beschreiben kann.
Ich bin schon seit ewigen Zeiten H.v.G. Fan, aber ich glaube, dieser Mann wird immer besser!
Dieses Ensemble schafft es auf unglaubliche Art, einen zum Lachen, Weinen, Staunen und einfach nur zum Freuen zu bringen. Ein phantastisches Erlebnis :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>War bereits beim Konzert im E-Werk und total begeistert.<br />
Aber diese Location -die ich erstmals besuchte- ist einfach grandios!!!<br />
H.v.G. und seine Musiker (Sängerinnen) sind einfach perfekt aufeinander &#8220;eingestimmt&#8221; und erzeugen ein Feeling, das man kaum beschreiben kann.<br />
Ich bin schon seit ewigen Zeiten H.v.G. Fan, aber ich glaube, dieser Mann wird immer besser!<br />
Dieses Ensemble schafft es auf unglaubliche Art, einen zum Lachen, Weinen, Staunen und einfach nur zum Freuen zu bringen. Ein phantastisches Erlebnis <img src='http://blog.burg-wilhelmstein.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Blind Date von Hermann-Josef Delonge AZ/AN</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/blind-date-2/comment-page-1/#comment-36</link>
		<dc:creator>Hermann-Josef Delonge AZ/AN</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 08:56:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=449#comment-36</guid>
		<description>Würselen. Die Höflichkeit gebietet es, nicht zu spät zu einem Date zu kommen. Die Besucher des Blind Date auf Burg Wilhelmstein sind höfliche Menschen, und deshalb waren die Ränge im steilen Halbrund der imposanten Bühne in Würselen-Bardenberg an diesem Abend von Beginn an proppenvoll. 
Was den Vorteil hatte, dass man sich noch vor der Begrüßung durch Moderator Robert Esser, Redakteur unserer Zeitung, an den Sambarhythmen der Gruppe Apiku erwärmen konnte. Wobei: Notwendig war´s eigentlich nicht, denn es war ein wunderbar lauer Frühsommerabend.

Das Prinzip des Blind Date kennt man seit Jahren, aber was gut ist, hat halt Bestand. Also: Zu Beginn der Freiluftsaison gibt es fürs Publikum einen Abend voller Überraschungen und für die meist «frischen» Künstler und Künstlerinnen ein imposantes Forum vor rund 1000 Besuchern.

Und das alles für einen guten Zweck, denn der Erlös kommt «Menschen helfen Menschen» zugute, der Hilfsaktion unserer Zeitung. Wie wichtig das immer noch und immer wieder ist, das betonte Bernd Mathieu, Chefredakteur und Vorsitzender des Hilfswerks.

Traditionell endet das Blind Date nicht vor drei Stunden. Das ist kein Problem, denn das Programm, das Uli Pesch und sein Team auf die Beine zu stellen pflegen, ist aller Ehren wert.

Hi Hornz etwa, das Projekt des Trompeters Christian Winninghoff. Coole Jungs, die den Jazz und Funk zelebrieren, als hätten sie die Musik von James Brown oder Maceo Parker mit der Muttermilch aufgesogen. Pure Energie, groovig, vibrierend, schweißtreibend.

Was dann folgte, wird für jeden Gitarrenliebhaber eine Offenbarung gewesen sein. Völlig zu Recht trägt Björn Berge den Spitznamen «Stringmachine», denn was der Norweger auf seinen sechs- und zwölfsaitigen Instrumenten zaubert, ist an Präzision und Schnelligkeit schwerlich zu topen.

Man wird an Heroen wie Leo Kottke erinnert; ein größeres Lob kann es für einen Fingerpicking- und Slidegitarristen, der Folk, Jazz und Blues in einer aufregenden Mixtur zusammenbringt, schwerlich geben. Und hat man Motörheads «Ace of Spades» jemals so gehört?

Oldschool-Soul mit deutschen Texten: Kann das funktionieren? Es kann, Adwoa Hackman und ihre dreiköpfige Band beweisen es. Die Wahlberlinerin ghanaisch-deutscher Abstammung singt mit derart viel Gefühl und einer wunderbar samtigen Stimme, dass Musik und Texte die Seele berühren. Das erinnert an Joy Denalane, ohne sich in Epigonentum zu erschöpfen. Versteht sich von selbst, dass sich das Publikum am Ende mit Standing Ovations bedankte. Und das nicht aus Höflichkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Würselen. Die Höflichkeit gebietet es, nicht zu spät zu einem Date zu kommen. Die Besucher des Blind Date auf Burg Wilhelmstein sind höfliche Menschen, und deshalb waren die Ränge im steilen Halbrund der imposanten Bühne in Würselen-Bardenberg an diesem Abend von Beginn an proppenvoll.<br />
Was den Vorteil hatte, dass man sich noch vor der Begrüßung durch Moderator Robert Esser, Redakteur unserer Zeitung, an den Sambarhythmen der Gruppe Apiku erwärmen konnte. Wobei: Notwendig war´s eigentlich nicht, denn es war ein wunderbar lauer Frühsommerabend.</p>
<p>Das Prinzip des Blind Date kennt man seit Jahren, aber was gut ist, hat halt Bestand. Also: Zu Beginn der Freiluftsaison gibt es fürs Publikum einen Abend voller Überraschungen und für die meist «frischen» Künstler und Künstlerinnen ein imposantes Forum vor rund 1000 Besuchern.</p>
<p>Und das alles für einen guten Zweck, denn der Erlös kommt «Menschen helfen Menschen» zugute, der Hilfsaktion unserer Zeitung. Wie wichtig das immer noch und immer wieder ist, das betonte Bernd Mathieu, Chefredakteur und Vorsitzender des Hilfswerks.</p>
<p>Traditionell endet das Blind Date nicht vor drei Stunden. Das ist kein Problem, denn das Programm, das Uli Pesch und sein Team auf die Beine zu stellen pflegen, ist aller Ehren wert.</p>
<p>Hi Hornz etwa, das Projekt des Trompeters Christian Winninghoff. Coole Jungs, die den Jazz und Funk zelebrieren, als hätten sie die Musik von James Brown oder Maceo Parker mit der Muttermilch aufgesogen. Pure Energie, groovig, vibrierend, schweißtreibend.</p>
<p>Was dann folgte, wird für jeden Gitarrenliebhaber eine Offenbarung gewesen sein. Völlig zu Recht trägt Björn Berge den Spitznamen «Stringmachine», denn was der Norweger auf seinen sechs- und zwölfsaitigen Instrumenten zaubert, ist an Präzision und Schnelligkeit schwerlich zu topen.</p>
<p>Man wird an Heroen wie Leo Kottke erinnert; ein größeres Lob kann es für einen Fingerpicking- und Slidegitarristen, der Folk, Jazz und Blues in einer aufregenden Mixtur zusammenbringt, schwerlich geben. Und hat man Motörheads «Ace of Spades» jemals so gehört?</p>
<p>Oldschool-Soul mit deutschen Texten: Kann das funktionieren? Es kann, Adwoa Hackman und ihre dreiköpfige Band beweisen es. Die Wahlberlinerin ghanaisch-deutscher Abstammung singt mit derart viel Gefühl und einer wunderbar samtigen Stimme, dass Musik und Texte die Seele berühren. Das erinnert an Joy Denalane, ohne sich in Epigonentum zu erschöpfen. Versteht sich von selbst, dass sich das Publikum am Ende mit Standing Ovations bedankte. Und das nicht aus Höflichkeit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu S Nix von Ralph Allgaier/AZ/AN-Kultur</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/s-nix/comment-page-1/#comment-32</link>
		<dc:creator>Ralph Allgaier/AZ/AN-Kultur</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 08:51:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=451#comment-32</guid>
		<description>Würselen. «Ach, da kommt wieder dieser Jodler.» Abschätzige Bemerkungen solcher Art waren auf der ausverkauften Burg Wilhelm-stein vollkommen fehl am Platz. 
Denn zur Freude des Publikums wurde zwar tatsächlich gejodelt, mit irgendwelchen Musikantenstadln hatte Hubert von Goiserns begeisternder Auftritt aber rein gar nichts zu tun. Der österreichische Ausnahmekünstler und seine vorzügliche Band gaben zweieinhalb Stunden Vollgas, dass die Gitarren nur so schepperten und das Auditorium stehend applaudierte.

Der Goiserer 2009 kommt deutlich rockiger und fetziger daher als zuletzt; mit einem Sound, der so reif, rund und ausgefeilt wirkt wie selten zuvor. Und auf faszinierende Weise versteht es der 56-jährige Akkordeon-Virtuose, Gitarrist, Trompeter und Sänger, heimat- und traditionsverbunden zu bleiben und gleichzeitig offen zu sein für die unterschiedlichsten musikalischen Einflüsse.

So war es auch in Würselen ein Konzert voller überraschender Stilwechsel, vom ausgelassen krawalligen Hard-Rock über federleicht wippenden Reggae-Groove, orientalisch anmutenden Geigenspiel und leicht angejazzten Soul bis hin zu wunderschön-träumerischen Balladen. Und gerade bei jenen ruhigeren Momenten auf der Bühne wurden die Almschreie und Alpen-Juchzer zu einem echten Höhepunkt, gerade weil sie in völlig ungewohnter Weise erklingen.

Besonders eindrücklich gelang dies bei einer Soloeinlage von Maria Moling. Die 25-jährige Südtirolerin, die bereits mit fulminantem Percussionspiel in den Blickpunkt gerückt war, verzückte mit einer hingebungsvollen Jodeleinlage vor bombastischem Synthieklangteppich, der eher an Unterwassermusik als an Hüttengaudi erinnerte. Von Goisern, der sich schon in Tibet, auf den Philippinen und in Ägypten musikalisch inspirieren ließ, ist immer zu haben für reizvolle Experimente.

So auf der aktuellen CD «S´nix» im Duett mit Xavier Naidoo. Das Stück «Siagst as», das auch ohne den «Sohn Mannheims» in Würselen besonders hervorstach, ist eine monumentale Komposition mit außergewöhnlichen elektronischen Effekten und einem tiefsinnigen Text, der ans Herz geht.

Doch ehe es allzu melancholisch werden könnte, vollzieht der Goiserer auch schon den nächsten Stimmungswechsel und hüpft mit seinen jungen Musikern (besonders erwähnenswert die beiden Geigerinnen und Sängerinnen Marlene und Elisabeth Schuen) vergnügt über die Bühne. Die pure Lebensfreude. Der Hubert scheint mit seinen Ideen noch lange nicht am Ende zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Würselen. «Ach, da kommt wieder dieser Jodler.» Abschätzige Bemerkungen solcher Art waren auf der ausverkauften Burg Wilhelm-stein vollkommen fehl am Platz.<br />
Denn zur Freude des Publikums wurde zwar tatsächlich gejodelt, mit irgendwelchen Musikantenstadln hatte Hubert von Goiserns begeisternder Auftritt aber rein gar nichts zu tun. Der österreichische Ausnahmekünstler und seine vorzügliche Band gaben zweieinhalb Stunden Vollgas, dass die Gitarren nur so schepperten und das Auditorium stehend applaudierte.</p>
<p>Der Goiserer 2009 kommt deutlich rockiger und fetziger daher als zuletzt; mit einem Sound, der so reif, rund und ausgefeilt wirkt wie selten zuvor. Und auf faszinierende Weise versteht es der 56-jährige Akkordeon-Virtuose, Gitarrist, Trompeter und Sänger, heimat- und traditionsverbunden zu bleiben und gleichzeitig offen zu sein für die unterschiedlichsten musikalischen Einflüsse.</p>
<p>So war es auch in Würselen ein Konzert voller überraschender Stilwechsel, vom ausgelassen krawalligen Hard-Rock über federleicht wippenden Reggae-Groove, orientalisch anmutenden Geigenspiel und leicht angejazzten Soul bis hin zu wunderschön-träumerischen Balladen. Und gerade bei jenen ruhigeren Momenten auf der Bühne wurden die Almschreie und Alpen-Juchzer zu einem echten Höhepunkt, gerade weil sie in völlig ungewohnter Weise erklingen.</p>
<p>Besonders eindrücklich gelang dies bei einer Soloeinlage von Maria Moling. Die 25-jährige Südtirolerin, die bereits mit fulminantem Percussionspiel in den Blickpunkt gerückt war, verzückte mit einer hingebungsvollen Jodeleinlage vor bombastischem Synthieklangteppich, der eher an Unterwassermusik als an Hüttengaudi erinnerte. Von Goisern, der sich schon in Tibet, auf den Philippinen und in Ägypten musikalisch inspirieren ließ, ist immer zu haben für reizvolle Experimente.</p>
<p>So auf der aktuellen CD «S´nix» im Duett mit Xavier Naidoo. Das Stück «Siagst as», das auch ohne den «Sohn Mannheims» in Würselen besonders hervorstach, ist eine monumentale Komposition mit außergewöhnlichen elektronischen Effekten und einem tiefsinnigen Text, der ans Herz geht.</p>
<p>Doch ehe es allzu melancholisch werden könnte, vollzieht der Goiserer auch schon den nächsten Stimmungswechsel und hüpft mit seinen jungen Musikern (besonders erwähnenswert die beiden Geigerinnen und Sängerinnen Marlene und Elisabeth Schuen) vergnügt über die Bühne. Die pure Lebensfreude. Der Hubert scheint mit seinen Ideen noch lange nicht am Ende zu sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu S Nix von W.Frings</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/s-nix/comment-page-1/#comment-31</link>
		<dc:creator>W.Frings</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 08:50:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=451#comment-31</guid>
		<description>2,5 Stunden auf harter Betontreppe gesessen, teilweise feuchte Augen und kalte Schauern den Rücken rauf und runter (wegen der tollen Musik), aber genau das war es wert. Danke für die schöne Zeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>2,5 Stunden auf harter Betontreppe gesessen, teilweise feuchte Augen und kalte Schauern den Rücken rauf und runter (wegen der tollen Musik), aber genau das war es wert. Danke für die schöne Zeit.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Blind Date von christa</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2009/blind-date-2/comment-page-1/#comment-35</link>
		<dc:creator>christa</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2009 08:55:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=449#comment-35</guid>
		<description>Jedes Jahr ein Muss! Tolle Künstler, Kompliment an Pesch und die Macher von Burg Wilhelmstein. Dazu jede Menge nette Leute und ein witziger Moderator. Was will man mehr?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr ein Muss! Tolle Künstler, Kompliment an Pesch und die Macher von Burg Wilhelmstein. Dazu jede Menge nette Leute und ein witziger Moderator. Was will man mehr?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Club des Belugas &#8211; Swop von Horst Thomas</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2008/club-des-belugas-swop/comment-page-1/#comment-28</link>
		<dc:creator>Horst Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 16:06:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=404#comment-28</guid>
		<description>Ein wahrhaft mitreißender Auftritt
mit einer herausragenden Sängerin
Brenda Boykin. Für mich das
absolute Highlight des diesjährigen
September Specials. Auch dem Dank
der Band an das Burg Wilhelmstein-Team,
ob des gut abgemixten Sounds kann
ich mich nur anschließen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wahrhaft mitreißender Auftritt<br />
mit einer herausragenden Sängerin<br />
Brenda Boykin. Für mich das<br />
absolute Highlight des diesjährigen<br />
September Specials. Auch dem Dank<br />
der Band an das Burg Wilhelmstein-Team,<br />
ob des gut abgemixten Sounds kann<br />
ich mich nur anschließen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Tommy Emmanuel &amp; Endless Road String Quartett von Christiane</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2008/tommy-emmanuel-endless-road-string-quartett/comment-page-1/#comment-41</link>
		<dc:creator>Christiane</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 09:03:38 +0000</pubDate>
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		<description>Kollektive Fassungslosigkeit!!

Und keiner verließ an diesem Abend Burg Wilhelmstein ohne ein Lächeln im Gesicht. Der &quot;Hexenmeister&quot; hat es wieder mal geschafft, weitgereiste Fans zum Schweben zu bringen und ahnungslose Firsttimer in die kollektive Fassungslosigkeit zu stürzen. 
Toller Veranstaltungsort, fantastische Atmosphäre, supertolles Publikum - und der größte Virtuose aller Zeiten! Hoffentlich bald wieder!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kollektive Fassungslosigkeit!!</p>
<p>Und keiner verließ an diesem Abend Burg Wilhelmstein ohne ein Lächeln im Gesicht. Der &#8220;Hexenmeister&#8221; hat es wieder mal geschafft, weitgereiste Fans zum Schweben zu bringen und ahnungslose Firsttimer in die kollektive Fassungslosigkeit zu stürzen.<br />
Toller Veranstaltungsort, fantastische Atmosphäre, supertolles Publikum &#8211; und der größte Virtuose aller Zeiten! Hoffentlich bald wieder!!</p>
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	</item>
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		<title>Kommentar zu Tommy Emmanuel &amp; Endless Road String Quartett von Stefan Schaum-AZ/AN-Kultur</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2008/tommy-emmanuel-endless-road-string-quartett/comment-page-1/#comment-40</link>
		<dc:creator>Stefan Schaum-AZ/AN-Kultur</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 09:02:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=373#comment-40</guid>
		<description>Würselen. Sechs Saiten sind nicht genug. Nicht für Tommy Emmanuel. Der Australier tut mit einer Akustikgitarre, was nur wenige damit tun. Er verbiegt ihr den Hals, er drischt auf ihren Körper ein, er kratzt an ihrer hölzernen Haut. Er lässt sie stöhnen, seufzen, schreien. Sein Gitarrenspiel ist Leidenschaft.
Und es ist ein Hochgenuss fürs Publikum, wie jüngst bei einem frenetisch umjubelten Auftritt auf Burg Wilhelmstein.

Knapp 1000 Zuschauer sind beinahe ehrfürchtig still, als Tommy Emmanuel die Bühne betritt. Da kommt schließlich einer, den man gemeinhin einen Gitarrengott nennt. Dabei sieht Gott eher wie ein Versicherungsvertreter aus. Weißes Hemd unterm schwarzen Jacket, das graue Haar trägt er adrett kurz. Ein gewinnendes Lächeln hat er ebenfalls. Das schickt er ins Publikum, bevor er wortlos zur Gitarre greift und zwei Stunden lang zaubert.

Eine Flut von Obertönen lässt er sanft wie Regentropfen perlen, bevor er in eine intime Version von «Over the rainbow» eintaucht, die die gesamte Bandbreite zwischen laut und leise abdeckt. Immer wieder schließt Emmanuel die Augen, wenn er sanft mit den Fingern die Saiten zupft, bloß um gleich darauf mit dem Plektrum hart hineinzudreschen.

Es sind solche Kontraste, die jeden Vortrag des Abends ungemein spannend halten. Und da sind ja noch die vielen Tricks, die er beherrscht. Ob er die Gitarre zu einer Bongo-Trommel macht oder mit einer Art Staubwedel abwechselnd gegen das Instrument und das Mikrofon klopft, bis ein Techno-Beat entsteht - dem Klangspektrum scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Selten singt er auch ins Mikro, etwa beim «House of the rising sun», doch ist die Stimme letztlich nur Beiwerk zum expressiven Spiel.

Seinen abgewetzten Instrumenten sieht man an, dass sie seit langem derart intensiv bespielt werden. Doch ihr transparent-dynamischer Klang ist einzigartig. Ob bei einer betont bluesigen Version von Presleys «Heartbreak Hotel» oder einem Beatles-Medley, bei dem Emmanuel vom vierköpfigen «Endless Road String Quartett» aus Lexington/Kentucky mit Geigen und Cello unterstützt wird - er macht jeden Song zu seinem eigenen.

Und er tut es mit einer Lockerheit, die sein Spiel wie die einfachste Sache der Welt erscheinen lässt. Dass es hingegen Höchstleistung ist, weiß das Publikum zu schätzen, das den Künstler mit Ovationen auf die Bühne zurückfordert. Die Zugabe gewährt er gern. Denn an diesem Gitarrengott stimmt einfach alles.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Würselen. Sechs Saiten sind nicht genug. Nicht für Tommy Emmanuel. Der Australier tut mit einer Akustikgitarre, was nur wenige damit tun. Er verbiegt ihr den Hals, er drischt auf ihren Körper ein, er kratzt an ihrer hölzernen Haut. Er lässt sie stöhnen, seufzen, schreien. Sein Gitarrenspiel ist Leidenschaft.<br />
Und es ist ein Hochgenuss fürs Publikum, wie jüngst bei einem frenetisch umjubelten Auftritt auf Burg Wilhelmstein.</p>
<p>Knapp 1000 Zuschauer sind beinahe ehrfürchtig still, als Tommy Emmanuel die Bühne betritt. Da kommt schließlich einer, den man gemeinhin einen Gitarrengott nennt. Dabei sieht Gott eher wie ein Versicherungsvertreter aus. Weißes Hemd unterm schwarzen Jacket, das graue Haar trägt er adrett kurz. Ein gewinnendes Lächeln hat er ebenfalls. Das schickt er ins Publikum, bevor er wortlos zur Gitarre greift und zwei Stunden lang zaubert.</p>
<p>Eine Flut von Obertönen lässt er sanft wie Regentropfen perlen, bevor er in eine intime Version von «Over the rainbow» eintaucht, die die gesamte Bandbreite zwischen laut und leise abdeckt. Immer wieder schließt Emmanuel die Augen, wenn er sanft mit den Fingern die Saiten zupft, bloß um gleich darauf mit dem Plektrum hart hineinzudreschen.</p>
<p>Es sind solche Kontraste, die jeden Vortrag des Abends ungemein spannend halten. Und da sind ja noch die vielen Tricks, die er beherrscht. Ob er die Gitarre zu einer Bongo-Trommel macht oder mit einer Art Staubwedel abwechselnd gegen das Instrument und das Mikrofon klopft, bis ein Techno-Beat entsteht &#8211; dem Klangspektrum scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Selten singt er auch ins Mikro, etwa beim «House of the rising sun», doch ist die Stimme letztlich nur Beiwerk zum expressiven Spiel.</p>
<p>Seinen abgewetzten Instrumenten sieht man an, dass sie seit langem derart intensiv bespielt werden. Doch ihr transparent-dynamischer Klang ist einzigartig. Ob bei einer betont bluesigen Version von Presleys «Heartbreak Hotel» oder einem Beatles-Medley, bei dem Emmanuel vom vierköpfigen «Endless Road String Quartett» aus Lexington/Kentucky mit Geigen und Cello unterstützt wird &#8211; er macht jeden Song zu seinem eigenen.</p>
<p>Und er tut es mit einer Lockerheit, die sein Spiel wie die einfachste Sache der Welt erscheinen lässt. Dass es hingegen Höchstleistung ist, weiß das Publikum zu schätzen, das den Künstler mit Ovationen auf die Bühne zurückfordert. Die Zugabe gewährt er gern. Denn an diesem Gitarrengott stimmt einfach alles.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Tommy Emmanuel &amp; Endless Road String Quartett von Heinz Weidemann</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2008/tommy-emmanuel-endless-road-string-quartett/comment-page-1/#comment-39</link>
		<dc:creator>Heinz Weidemann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 09:01:40 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Simply The Best&quot; - eine Untertreibung!


Was für ein Erlebnis - Tommy Emmanuel, der Zauberer auf der Akustik-Gitarre! Dieses Konzert hat alle meine Erwartungen, die schon ziemlich hoch waren, bei weitem übertroffen. Was dieser Mensch aus 6 Saiten holt, ist einfach unglaublich. Und in der Kombination mit den 4 Damen vom Endless Road String Quartet und der speziellen Wilhelmsteiner Atmospäre wurde dies zu einem unvergesslichen Abend. 
Liebes BUWI-Team, damit ist Euch ein echter Knaller gelungen! Hoffentlich gastierte Tommy Emmanuel hier nicht zum letzten Mal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Simply The Best&#8221; &#8211; eine Untertreibung!</p>
<p>Was für ein Erlebnis &#8211; Tommy Emmanuel, der Zauberer auf der Akustik-Gitarre! Dieses Konzert hat alle meine Erwartungen, die schon ziemlich hoch waren, bei weitem übertroffen. Was dieser Mensch aus 6 Saiten holt, ist einfach unglaublich. Und in der Kombination mit den 4 Damen vom Endless Road String Quartet und der speziellen Wilhelmsteiner Atmospäre wurde dies zu einem unvergesslichen Abend.<br />
Liebes BUWI-Team, damit ist Euch ein echter Knaller gelungen! Hoffentlich gastierte Tommy Emmanuel hier nicht zum letzten Mal.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Tommy Emmanuel &amp; Endless Road String Quartett von Alexis</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2008/tommy-emmanuel-endless-road-string-quartett/comment-page-1/#comment-38</link>
		<dc:creator>Alexis</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 09:00:21 +0000</pubDate>
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		<description>Location und Music waren megagalaktisch!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Location und Music waren megagalaktisch!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Pohlmann &amp; Band &#8211; Fliegende Fische von Stefan Schaum/AN</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2008/pohlmann-band-fliegende-fische/comment-page-1/#comment-46</link>
		<dc:creator>Stefan Schaum/AN</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 09:16:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=369#comment-46</guid>
		<description>Würselen. Hoppla, der Junge kann ja rocken! Wer Ingo Pohlmann bislang als Akustikgitarrenstreichler und Produzent von melodieverliebter Mädchenmusik abgetan hat, konnte ihn auf Burg Wilhelmstein als vielseitigen Musiker erleben, der mit Begleitband richtig hinlangte.

«Der Junge ist verliebt» und «Wenn jetzt Sommer wär» - das sind die beiden Hits, die dem 36-Jährigen im vergangenen Jahr mit deutschen Texten Chartplätze neben Bands wie «Juli» und «Silbermond» beschert hatten. Beide Stücke klingen nach Strand: sanft instrumentiert, mit lässigem Rhythmus. Entspannte Musik mit Wohlfühlfaktor à la Jack Johnson.

Doch auf der Bühne macht Pohlmann nicht bloß daraus kleine Rockbiester. Da darf die E-Gitarre von Christian Neander gern mal kreischen und ein langes Solo hinlegen. Auch sonst gönnt Pohlmann sich Spielraum und füttert die Songs des aktuellen Albums «Fliegende Fische» mit Instrumentalparts an, die beizeiten zum lauten Feedbackgewitter werden.

Der Sonnyboy mit dem blonden Haar geht dabei nicht verloren. Wie Pohlmann so lässig auf seinem Hocker sitzt und mit geschlossenen Augen einfühlsame Texte singt, kleben vor allem die Mädchen - der überwiegende Teil des Publikums - an seinen Lippen. Doch nach den ersten Songs tanzen auch die Jungs vor der Bühne, auf der sonst vornehmlich Jazzmusiker zu Gast sind.

Spätestens nach dem Auftritt von «Kettcar» im vergangenen Jahr ist klar: Auf Wilhelmstein machen sich auch Rockbands prima. Da darf nach Pohlmann gern mehr kommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Würselen. Hoppla, der Junge kann ja rocken! Wer Ingo Pohlmann bislang als Akustikgitarrenstreichler und Produzent von melodieverliebter Mädchenmusik abgetan hat, konnte ihn auf Burg Wilhelmstein als vielseitigen Musiker erleben, der mit Begleitband richtig hinlangte.</p>
<p>«Der Junge ist verliebt» und «Wenn jetzt Sommer wär» &#8211; das sind die beiden Hits, die dem 36-Jährigen im vergangenen Jahr mit deutschen Texten Chartplätze neben Bands wie «Juli» und «Silbermond» beschert hatten. Beide Stücke klingen nach Strand: sanft instrumentiert, mit lässigem Rhythmus. Entspannte Musik mit Wohlfühlfaktor à la Jack Johnson.</p>
<p>Doch auf der Bühne macht Pohlmann nicht bloß daraus kleine Rockbiester. Da darf die E-Gitarre von Christian Neander gern mal kreischen und ein langes Solo hinlegen. Auch sonst gönnt Pohlmann sich Spielraum und füttert die Songs des aktuellen Albums «Fliegende Fische» mit Instrumentalparts an, die beizeiten zum lauten Feedbackgewitter werden.</p>
<p>Der Sonnyboy mit dem blonden Haar geht dabei nicht verloren. Wie Pohlmann so lässig auf seinem Hocker sitzt und mit geschlossenen Augen einfühlsame Texte singt, kleben vor allem die Mädchen &#8211; der überwiegende Teil des Publikums &#8211; an seinen Lippen. Doch nach den ersten Songs tanzen auch die Jungs vor der Bühne, auf der sonst vornehmlich Jazzmusiker zu Gast sind.</p>
<p>Spätestens nach dem Auftritt von «Kettcar» im vergangenen Jahr ist klar: Auf Wilhelmstein machen sich auch Rockbands prima. Da darf nach Pohlmann gern mehr kommen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Tommy Emmanuel &amp; Endless Road String Quartett von Patrick de Groot</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2008/tommy-emmanuel-endless-road-string-quartett/comment-page-1/#comment-37</link>
		<dc:creator>Patrick de Groot</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 08:59:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=373#comment-37</guid>
		<description>Ein super Konzert!!
Danke Tommy</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein super Konzert!!<br />
Danke Tommy</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Basta &#8211; Wir sind wie wir sind von Andreas Bongartz/AZ</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2008/basta-wir-sind-wie-wir-sind/comment-page-1/#comment-48</link>
		<dc:creator>Andreas Bongartz/AZ</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 09:19:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=362#comment-48</guid>
		<description>Bardenberg. Gummibärchen und Chips werden im Innenhof der Burg Wilhelmstein gereicht. Man hat es sich gemütlich gemacht, mit Kissen und Decken und allerlei Snacks. Das Konzert der Kölner A-Cappella-Gruppe Basta gleicht schon fast einem Familienausflug mit Picknick.

So ist etwa der sechsjährige Steven mit seinen Eltern nach Würselen gekommen, um endlich einmal Basta zu sehen. «Wir haben seit Ende Juni die neue Basta-DVD - und die läuft bei uns eigentlich jeden Tag», erzählt Mutter Melanie Obler. Seitdem löcherte der Dreikäsehoch seine Eltern mit der ständig wiederkehrenden Frage: «Wann können wir einmal zum Basta-Konzert gehen?»

Jetzt war es so weit: Als kleines Präsent zur Einschulung haben Mama Melanie und Papa Michael Steven den Konzertbesuch geschenkt, und der kleine Junge ist ganz aus dem Häuschen. Während es für ihn das erste Basta-Konzert ist, ist der Auftritt der A-Cappella Gruppe am Wochenende für viele ein Wiedersehen - auch deswegen ist es eine Art Familienausflug: So waren Basta selbst schon mehrmals in der Region zu sehen, am Wochenende gastierten sie zum fünften Mal auf der mit 1000 Zuschauern ausverkauften Burg.

Karin Josephs und Stefan Rattay sind - wie viele Zuhörer im Publikum - treue Fans. Die beiden haben Basta schon vier oder fünf Mal gesehen - so genau weiß das die 27-jährige Karin gar nicht mehr. «Die Lieder sind halt super lustig und das Programm ist nicht so starr, es wird viel improvisiert», begründet sie ihre Vorliebe für die Musik der Fünf.

Stimmt, beim Konzert der Vokalistengang wissen nicht nur die gekonnt vorgetragenen Musikstücke zu begeistern, auch das Zwerchfell des Publikums wird in Anspruch genommen. Bei Basta verschwinden die Grenzen zwischen Musik und Comedy.

Aus jedem Song und jeder Ansage - die Musiker zeigen sich zwischen ihren Stücken redselig und publikumsnah - trieft nur so der Wortwitz. Dieser ist zuweilen recht boshaft und klamaukig, aber stets niveau- und humorvoller als die Eskapaden einiger populärer deutscher Comedians.

Da werden etwa zwischenmenschliche Beziehungen hintergründig besungen, wenn es in dem Lied «Du tropfst» um Parkettschäden geht, oder man zeigt sich sozialkritisch, wenn man mit in die Luft gereckter Faust dem Publikum ein zungenbrecherisches «Wir sind gegen die Benachteiligung von Mitmenschen mit Hautproblemen am Arbeitsplatz» entgegenruft. Da bleibt beim Publikum kein Auge trocken.

Das Publikum dankt es nach gut zwei Stunden mit tosendem Applaus und lässt Basta folgerichtig nicht ohne Zugabe von der Bühne. Diese interpretieren kurzerhand Billy Joels «For the longest time». Ganz ohne Mikrofone füllen sie den Innenhof der Burg Wilhelmstein alleine mit ihren wandelbaren Stimmen aus - eine starke Vorstellung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bardenberg. Gummibärchen und Chips werden im Innenhof der Burg Wilhelmstein gereicht. Man hat es sich gemütlich gemacht, mit Kissen und Decken und allerlei Snacks. Das Konzert der Kölner A-Cappella-Gruppe Basta gleicht schon fast einem Familienausflug mit Picknick.</p>
<p>So ist etwa der sechsjährige Steven mit seinen Eltern nach Würselen gekommen, um endlich einmal Basta zu sehen. «Wir haben seit Ende Juni die neue Basta-DVD &#8211; und die läuft bei uns eigentlich jeden Tag», erzählt Mutter Melanie Obler. Seitdem löcherte der Dreikäsehoch seine Eltern mit der ständig wiederkehrenden Frage: «Wann können wir einmal zum Basta-Konzert gehen?»</p>
<p>Jetzt war es so weit: Als kleines Präsent zur Einschulung haben Mama Melanie und Papa Michael Steven den Konzertbesuch geschenkt, und der kleine Junge ist ganz aus dem Häuschen. Während es für ihn das erste Basta-Konzert ist, ist der Auftritt der A-Cappella Gruppe am Wochenende für viele ein Wiedersehen &#8211; auch deswegen ist es eine Art Familienausflug: So waren Basta selbst schon mehrmals in der Region zu sehen, am Wochenende gastierten sie zum fünften Mal auf der mit 1000 Zuschauern ausverkauften Burg.</p>
<p>Karin Josephs und Stefan Rattay sind &#8211; wie viele Zuhörer im Publikum &#8211; treue Fans. Die beiden haben Basta schon vier oder fünf Mal gesehen &#8211; so genau weiß das die 27-jährige Karin gar nicht mehr. «Die Lieder sind halt super lustig und das Programm ist nicht so starr, es wird viel improvisiert», begründet sie ihre Vorliebe für die Musik der Fünf.</p>
<p>Stimmt, beim Konzert der Vokalistengang wissen nicht nur die gekonnt vorgetragenen Musikstücke zu begeistern, auch das Zwerchfell des Publikums wird in Anspruch genommen. Bei Basta verschwinden die Grenzen zwischen Musik und Comedy.</p>
<p>Aus jedem Song und jeder Ansage &#8211; die Musiker zeigen sich zwischen ihren Stücken redselig und publikumsnah &#8211; trieft nur so der Wortwitz. Dieser ist zuweilen recht boshaft und klamaukig, aber stets niveau- und humorvoller als die Eskapaden einiger populärer deutscher Comedians.</p>
<p>Da werden etwa zwischenmenschliche Beziehungen hintergründig besungen, wenn es in dem Lied «Du tropfst» um Parkettschäden geht, oder man zeigt sich sozialkritisch, wenn man mit in die Luft gereckter Faust dem Publikum ein zungenbrecherisches «Wir sind gegen die Benachteiligung von Mitmenschen mit Hautproblemen am Arbeitsplatz» entgegenruft. Da bleibt beim Publikum kein Auge trocken.</p>
<p>Das Publikum dankt es nach gut zwei Stunden mit tosendem Applaus und lässt Basta folgerichtig nicht ohne Zugabe von der Bühne. Diese interpretieren kurzerhand Billy Joels «For the longest time». Ganz ohne Mikrofone füllen sie den Innenhof der Burg Wilhelmstein alleine mit ihren wandelbaren Stimmen aus &#8211; eine starke Vorstellung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Basta &#8211; Wir sind wie wir sind von Andreas Bongartz/Aachener Zeitung</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2008/basta-wir-sind-wie-wir-sind/comment-page-1/#comment-47</link>
		<dc:creator>Andreas Bongartz/Aachener Zeitung</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 09:18:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=362#comment-47</guid>
		<description>Würselen. Der sechsjährige Steven ist ganz aus dem Häuschen, lange hat er darauf gewartet, jetzt ist es so weit: Mit Mama Melanie und Papa Michael Obler sitzt der Dreikäsehoch in der ersten Reihe beim Basta-Konzert und rutscht ganz unruhig auf seinem Stuhl hin und her, in seiner Hand hält er einen blauen Leuchtstab.

Als dann endlich Rene Overmann, Werner Adelmann, William Wahl, Andreas Hardegen und Thomas Aydintan die Bühne von Burg Wilhelmstein betreten, macht der kleine Junge auch ausgiebig Gebrauch von seinem leuchtenden Spielzeug, schwenkt ihn hin und her, immer im Takt zur Musik der fünf Vokalisten.

Steven ist bester Laune, genau wie etwa 1000 weitere Besucher des Basta-Konzerts. Das Konzert ist ausverkauft, die Ränge der Burg voll besetzt Da machen sogar die Musiker große Augen: «Das letzte Mal war hier aber noch nicht so viel los», freut sich etwa William Wahl, Komponist und Herz des Quintetts, gleich zu Beginn des Auftritts.

Basta sind Wiederholungstäter, am Wochenende gastierten sie zum nunmehr fünften Mal auf Burg Wilhelmstein und genauso wie die A-Cappella-Gruppe aus Köln selbst sind die Fans der Band ebenfalls überzeugte Wiederholungstäter. Viele der Konzertbesucher haben Basta bereits auf der Burg gesehen und auch weitere Auftritte der Gruppe besucht.

Wie Karin Josephs und Stefan Rattay. Für die Beiden ist es das vierte oder fünfte Mal, dass sie Basta live erleben - so genau weiß das die 27-jährige Karin schon gar nicht mehr. «Die Lieder sind halt super lustig und das Programm ist nicht so starr, es wird viel improvisiert», begründet sie ihre Vorliebe für die Musik der Fünf.

Stimmt, beim Konzert der Vokalisten wissen nicht nur die gekonnt vorgetragenen Musikstücke zu begeistern, auch das Zwerchfell des Publikums wird in Anspruch genommen: Bei Basta verschwimmen die Grenzen zwischen Musik und Comedy.

Aus jedem Song und jeder Ansage - die Musiker zeigen sich zwischen ihren Stücken sehr redselig - trieft nur so der Wortwitz. Dieser ist zuweilen recht boshaft und klamaukig, aber stets niveau- und humorvoller als die Eskapaden mancher großer deutscher Comedians.

Hier werden etwa zwischenmenschliche Beziehungen hintergründig besungen, wenn es in dem Lied «Du tropfst» um Parkettschäden geht, oder man zeigt sich sozialkritisch, wenn man mit in die Luft gereckter Faust dem Publikum ein zungenbrecherisches «Wir sind gegen die Benachteiligung von Mitmenschen mit Hautproblemen am Arbeitsplatz» entgegen ruft. Da bleibt beim Publikum kein Auge trocken.

Ebenso strapazieren die immer wieder eingestreuten Parodien des Quintetts die Lachmuskeln ihrer Fans. Etwa beim Aufeinandertreffen von Dean Martin und Madonna, wenn Rene Overmann mit rauchiger Stimme «Like a virgin» interpretiert oder wenn Thomas Aydintan die deutschen Hardrocker Rammstein persifliert und im Supermarkt auf die Suche nach Blutwurst geht. Das Publikum dankt es nach gut zwei Stunden mit tosendem Applaus und lässt Basta folgerichtig nicht ohne Zugabe von der Bühne.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Würselen. Der sechsjährige Steven ist ganz aus dem Häuschen, lange hat er darauf gewartet, jetzt ist es so weit: Mit Mama Melanie und Papa Michael Obler sitzt der Dreikäsehoch in der ersten Reihe beim Basta-Konzert und rutscht ganz unruhig auf seinem Stuhl hin und her, in seiner Hand hält er einen blauen Leuchtstab.</p>
<p>Als dann endlich Rene Overmann, Werner Adelmann, William Wahl, Andreas Hardegen und Thomas Aydintan die Bühne von Burg Wilhelmstein betreten, macht der kleine Junge auch ausgiebig Gebrauch von seinem leuchtenden Spielzeug, schwenkt ihn hin und her, immer im Takt zur Musik der fünf Vokalisten.</p>
<p>Steven ist bester Laune, genau wie etwa 1000 weitere Besucher des Basta-Konzerts. Das Konzert ist ausverkauft, die Ränge der Burg voll besetzt Da machen sogar die Musiker große Augen: «Das letzte Mal war hier aber noch nicht so viel los», freut sich etwa William Wahl, Komponist und Herz des Quintetts, gleich zu Beginn des Auftritts.</p>
<p>Basta sind Wiederholungstäter, am Wochenende gastierten sie zum nunmehr fünften Mal auf Burg Wilhelmstein und genauso wie die A-Cappella-Gruppe aus Köln selbst sind die Fans der Band ebenfalls überzeugte Wiederholungstäter. Viele der Konzertbesucher haben Basta bereits auf der Burg gesehen und auch weitere Auftritte der Gruppe besucht.</p>
<p>Wie Karin Josephs und Stefan Rattay. Für die Beiden ist es das vierte oder fünfte Mal, dass sie Basta live erleben &#8211; so genau weiß das die 27-jährige Karin schon gar nicht mehr. «Die Lieder sind halt super lustig und das Programm ist nicht so starr, es wird viel improvisiert», begründet sie ihre Vorliebe für die Musik der Fünf.</p>
<p>Stimmt, beim Konzert der Vokalisten wissen nicht nur die gekonnt vorgetragenen Musikstücke zu begeistern, auch das Zwerchfell des Publikums wird in Anspruch genommen: Bei Basta verschwimmen die Grenzen zwischen Musik und Comedy.</p>
<p>Aus jedem Song und jeder Ansage &#8211; die Musiker zeigen sich zwischen ihren Stücken sehr redselig &#8211; trieft nur so der Wortwitz. Dieser ist zuweilen recht boshaft und klamaukig, aber stets niveau- und humorvoller als die Eskapaden mancher großer deutscher Comedians.</p>
<p>Hier werden etwa zwischenmenschliche Beziehungen hintergründig besungen, wenn es in dem Lied «Du tropfst» um Parkettschäden geht, oder man zeigt sich sozialkritisch, wenn man mit in die Luft gereckter Faust dem Publikum ein zungenbrecherisches «Wir sind gegen die Benachteiligung von Mitmenschen mit Hautproblemen am Arbeitsplatz» entgegen ruft. Da bleibt beim Publikum kein Auge trocken.</p>
<p>Ebenso strapazieren die immer wieder eingestreuten Parodien des Quintetts die Lachmuskeln ihrer Fans. Etwa beim Aufeinandertreffen von Dean Martin und Madonna, wenn Rene Overmann mit rauchiger Stimme «Like a virgin» interpretiert oder wenn Thomas Aydintan die deutschen Hardrocker Rammstein persifliert und im Supermarkt auf die Suche nach Blutwurst geht. Das Publikum dankt es nach gut zwei Stunden mit tosendem Applaus und lässt Basta folgerichtig nicht ohne Zugabe von der Bühne.</p>
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		<title>Kommentar zu Pohlmann &amp; Band &#8211; Fliegende Fische von Anja Klingbeil/Aachener Zeitung</title>
		<link>http://blog.burg-wilhelmstein.com/2008/pohlmann-band-fliegende-fische/comment-page-1/#comment-45</link>
		<dc:creator>Anja Klingbeil/Aachener Zeitung</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 09:14:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.burg-wilhelmstein.com/?p=369#comment-45</guid>
		<description>Lieder, die das Leben schreibt!
Ingo Pohlmann ist gelernter Maler. Eine solide Ausbildung hat er also hinter sich gebracht. Doch zum Glück hat der Mann der Malerpinsel schnell gegen die Gitarre eingetauscht.

Seinen ersten Hit feierte Pohlmann, so sein Künstlername, mit dem eingängigen «Wenn jetzt Sommer wär´». Die gefällige Nummer avancierte schnell zum viel gespielten Hit auf allen Radiostationen.

Der Durchbruch gelang ihm dann schließlich mit der Teilnahme an Stefan Raabs Bundesvision Song Contest 2007. Mittlerweile hat der Wahl-Hamburger sein zweites Album vorgelegt. Mit «Fliegende Fische» tourt er derzeit zur Deutschland.

Am Sonntagabend machte er auch Station auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein. Leider war sie nicht ganz ausverkauft. Das könnte daran gelegen haben, das zur gleichen Zeit in Eupen «Die Ärzte» zum Konzert geladen haben. «Also, ich würde jetzt nicht gern gequetscht zwischen 120.000 anderen Menschen beim Ärzte-Konzert stehen», nahm Pohlmann es gelassen hin.

Der deutsche Jack Johnson - der schmeichelnde Vergleich dürfte Pohlmann freuen. Und die Kritiker werden nicht müde, eben jenen zu zitieren. Dabei lässt sich Pohlmann nur schwer in eine Schublade stecken mit seinem handgemachten Rocksound.

In manchen seiner Songs liegt eine gewisse Schwere, nicht zuletzt durch den Einsatz eines ungewöhnlichen Instruments. Oder welche Rockband hat schon einen Cellisten in ihren Reihen? Hagen Kuhr und sein Cello verleihen vielen der Pohlmann-Songs eine eigene Klangart.

Bei Uptempo-Nummern wie «Mädchen und Rabauken» oder «Fliegende Fische» sprang der Funke aufs Publikum, das es nicht mehr auf den Sitzen hielt, über. Zwischen den Songs offenbarte der Fernseh-Junkie - Pohlmann über Pohlmann - wie diese eigentlich entstehen. Mal vom A-Team oder dem Film «Die Stadt der verlorenen Kinder» sind seine Lieder inspiriert.

Oder von dem, was er selbst oder seine Freunde erlebt haben, Geschichten aus dem Leben also, die seine Songs authentisch machen. An der ein´ oder anderen Stelle hätte die E-Gitarre ruhig etwas in den Hintergrund treten können. Pohlmanns Sound und seine Songs funktionieren immer dann am besten, wenn er sie alleine auf seiner Gitarre trägt.

Für eine Dame namens Eleni gab es ein ganz besonders Ständchen in Form von «Der Junge ist verliebt». Zwar war sie gar nicht live im Amphitheater Burg Wilhelmstein. Doch ihr Freund im Publikum machte kurzerhand eine Handy-Live-Schaltung. Ob sie auch noch die Zugaben hörte, die Pohlmann an diesem Abend seinen begeisterten Zuhörern geben durfte, ist indes nicht überliefert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieder, die das Leben schreibt!<br />
Ingo Pohlmann ist gelernter Maler. Eine solide Ausbildung hat er also hinter sich gebracht. Doch zum Glück hat der Mann der Malerpinsel schnell gegen die Gitarre eingetauscht.</p>
<p>Seinen ersten Hit feierte Pohlmann, so sein Künstlername, mit dem eingängigen «Wenn jetzt Sommer wär´». Die gefällige Nummer avancierte schnell zum viel gespielten Hit auf allen Radiostationen.</p>
<p>Der Durchbruch gelang ihm dann schließlich mit der Teilnahme an Stefan Raabs Bundesvision Song Contest 2007. Mittlerweile hat der Wahl-Hamburger sein zweites Album vorgelegt. Mit «Fliegende Fische» tourt er derzeit zur Deutschland.</p>
<p>Am Sonntagabend machte er auch Station auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein. Leider war sie nicht ganz ausverkauft. Das könnte daran gelegen haben, das zur gleichen Zeit in Eupen «Die Ärzte» zum Konzert geladen haben. «Also, ich würde jetzt nicht gern gequetscht zwischen 120.000 anderen Menschen beim Ärzte-Konzert stehen», nahm Pohlmann es gelassen hin.</p>
<p>Der deutsche Jack Johnson &#8211; der schmeichelnde Vergleich dürfte Pohlmann freuen. Und die Kritiker werden nicht müde, eben jenen zu zitieren. Dabei lässt sich Pohlmann nur schwer in eine Schublade stecken mit seinem handgemachten Rocksound.</p>
<p>In manchen seiner Songs liegt eine gewisse Schwere, nicht zuletzt durch den Einsatz eines ungewöhnlichen Instruments. Oder welche Rockband hat schon einen Cellisten in ihren Reihen? Hagen Kuhr und sein Cello verleihen vielen der Pohlmann-Songs eine eigene Klangart.</p>
<p>Bei Uptempo-Nummern wie «Mädchen und Rabauken» oder «Fliegende Fische» sprang der Funke aufs Publikum, das es nicht mehr auf den Sitzen hielt, über. Zwischen den Songs offenbarte der Fernseh-Junkie &#8211; Pohlmann über Pohlmann &#8211; wie diese eigentlich entstehen. Mal vom A-Team oder dem Film «Die Stadt der verlorenen Kinder» sind seine Lieder inspiriert.</p>
<p>Oder von dem, was er selbst oder seine Freunde erlebt haben, Geschichten aus dem Leben also, die seine Songs authentisch machen. An der ein´ oder anderen Stelle hätte die E-Gitarre ruhig etwas in den Hintergrund treten können. Pohlmanns Sound und seine Songs funktionieren immer dann am besten, wenn er sie alleine auf seiner Gitarre trägt.</p>
<p>Für eine Dame namens Eleni gab es ein ganz besonders Ständchen in Form von «Der Junge ist verliebt». Zwar war sie gar nicht live im Amphitheater Burg Wilhelmstein. Doch ihr Freund im Publikum machte kurzerhand eine Handy-Live-Schaltung. Ob sie auch noch die Zugaben hörte, die Pohlmann an diesem Abend seinen begeisterten Zuhörern geben durfte, ist indes nicht überliefert.</p>
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