Zwischen Flensburg und Garmisch-Patenkirchen hat Götz Alsmann sicherlich schon jede bespielbare Halle von innen gesehen. Ich habe z.B. ein Konzert des Krawatten- und Brillen- und was-weiß-ich-noch-alles-Manns in einer – ich würde sagen – Stadthalle besucht, wie man sie hundertfach in Deutschland antreffen kann. In seiner Anmoderation nimmt der Münsterländer diesen Ball regelmäßig auf. Alsmann singt das Hohelied auf die Provinz. In der von mir nicht weiter genannten Stadt titulierte er die Spielstätte als “das Denkmal eines unbekannten Betonmischers” und verpasste dem Bau noch ein paar weitere Seitenhiebe. Zwischen Aachen und Zittau las er einfach die Namen der Städte bzw. Hallen ab, in denen seine Band zu Gast war oder noch sein wird. Mal sehen, was er in diesem Zusammenhang über die Burg zu sagen hat. Hoffentlich, dass er sich freut, wieder hier zu sein!
Götz Alsmann & Band sind am 17. August auf der Burg zu Gast. Tickets gibt’s hier.
Einträge mit dem Tag "Götz Alsmann"
Zwischen Aachen und Zittau – Götz Alsmann in concert retweet
- geschrieben am 29. April 2010
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Götz Alsmann & Band retweet
…das fragen sich viele, die Götz Alsmann in den letzten fünfundzwanzig Jahren auf der Bühne oder auf dem Bildschirm gesehen haben. Wir kennen die Antwort, aber Sie…?
Vielleicht liefert Ihnen ja das neue gleichnamige Bühnenprogramm ein paar sachdienliche Hinweise.
Der einzige echte Entertainer unserer Zeit präsentiert einen Reigen seiner himmlisch-teuflischen Lieder, mit denen er mühelos eine Brücke zwischen der Welt seligmachender Melodien und dem Abgrund höllisch-scharfer Rhythmen schlägt.
Ganz gleich, ob es sich dabei um Eigenkompositionen handelt oder Götzi tief in das Archiv des klassischen-obskuren Schlagers der Schwarzweiß-Ära greift – sein Erfolgskonzept ist und bleibt das, was seinen Ruf als König des deutschen Jazz-Schlagers begründet und gefestigt hat:
Jazzartige Musik mit deutschen Texten, gewürzt mit das Nackenhaar sträubenden und zwerchfellerschütternden Geschichten, getarnt und dargeboten mit einer in unserer gegenwärtigen Unterhaltungslandschaft kaum noch gekannten geschliffenen Eloquenz als Moderation, auf die Bühne gebracht mit Hilfe der exzellenten Götz Alsmann Band, die ihrem Kapellmeister seit Jahrzehnten mehr als kongenial zur Seite steht.
Die jährlich mehr als einhundert Shows der Götz Alsmann Band erfreuten schon bei ihren letzten Programmen wie „Filmreif“, „Tabu“, „Kuss“ oder „Mein Geheimnis“ etwa 200.000 Zuhörer pro Tournee.
Es sieht nicht danach aus, daß die „Engel oder Teufel“-Tour 2009/2010 ihren Vorgängerinnen darin in irgendeiner Hinsicht nachstehen wird.
Es erwarten Sie:
Götz Alsmann (Gesang, Klavier und mehr)
Altfrid Maria Sicking (Vibraphon/Xylophon/Trompete)
Michael Ottomar Müller (Bass)
Markus Paßlick (Percussion)
Rudi Marhold (Schlagzeug)
- geschrieben am 19. August 2009
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Basta – Wir sind wie wir sind retweet
William Wahl, Andreas Hardegen, Thomas Aydintan, René Overmann und Werner Adelmann sind BASTA. BASTA haben hart an sich gearbeitet, sich gequält und sich geschunden, um ihr Credo, maximale Musik mit minimalen Mitteln zu machen, in neue, ungeahnte Höhen zu treiben. Es gibt noch mehr Wortwitz, mehr Gefühl, mehr subversives Können, mehr Bosheit, mehr Bildung und – seit der Mehrwertsteuererhöhung vom letzten Jahr – mehr Mehrwert!.
Das BASTA-Erfolgsrezept liegt neben der schlagenden Live-Präsenz in der starken und spielerischen Verbindung von Musik, Wort und Komik. William Wahl komponiert und schreibt die meisten Lieder. Sein Talent, den Texten ihre einzigartige Doppelbödigkeit und punktgenaue Ironie zu verleihen, erinnert an die schnoddrige Wortkunst eines Friedrich Hollaender oder Joachim Ringelnatz, die ebenfalls in ihrer Zeit große komische Lieder schrieben. Dieses Sprachgespür und die Liebe zur Selbstironie verbindet Wahl mit eingängigen Pop-Melodien oder Parodien auf Rammstein oder Gangsta Rap.
Musikalisch bedient sich das – so sieht es sich selbst – nebenbei auch noch zum Anbeißen schöne Quintett der verschiedensten Formen von Pop, Reggae, Jazz, Chanson, Rock, Gangsta Rap, HipHop, Schlager, Comedy, Latino-Schmonzette, Kabarett, Cabaret, bis hin zu Klassik und Clownerie, Hillbilly, Disco und – haben wir was vergessen? – ach ja, A Cappella. Denn BASTA machen Musik ohne Instrumente, nicht weil sie es nicht können, sondern weil sie es wollen.
Damit setzt BASTA ein Zeichen: Wie sagte schon der berühmte Architekt Mies van der Rohe: „Weniger ist Mehr!“ Wenn man es kann. BASTA kann es. Allerdings sind die Fünf keine in Motten-Fracks gepresste A Cappella-Band, die angestaubte Retro-Lieder singt. Das klassische A Cappella haben BASTA überwunden und modernisiert. BASTA ist frisch, anders, das kann man hören, sehen und fühlen. BASTA ist das Beste, was Deutschland in diesen komischen Zeiten passieren konnte. BASTA ist die Rettung. BASTA ist auf einer Mission, denn es geht um vieles – um die Liebe,um den Fußball, und auch schon mal um das Laminat. BASTA.
Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es auch unter
http://www.basta-online.de
- geschrieben am 15. August 2008
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Götz Alsmann & Band – Mein Geheimnis retweet
“Wo Götz Alsmann pustet, kommt etwas Schönes zum Vorschein: Seit Jahren «bläst» der Musiker den Staub von längst vergessenen oder niemals bekannt gewesenen deutschen Jazz-Schlagern und macht aus Songs der 50er und 60er Jahre etwas unerhört Frisches. …Als Musiker und Entertainer ist der kleine Brillenträger mit der großen Tolle ein wahrer Fels in der Brandung deutschen Liedguts. Für einen «Geheimnisträger» ist er indes sehr mitteilsam. «Mein Geheimnis» hat er sein siebtes Album getauft, mit dem er es als erster deutscher Solokünstler aufs legendäre New Yorker Jazzlabel «Blue Note» geschafft hat.
«Ich rede gerne, ich rede sogar sehr gerne. Ich rede eigentlich immer. Vertrauen sie mir bloß nichts an, ich erzähl´s gleich weiter.» Und so präsentiert er sämtliche Lieder seines «Geheimnis»-Albums. Virtuos angeheizt von seiner musikalisch orientierten Herrenreisegruppe: Markus Paßlick (Percussion), Michael Müller (Bass), Rudi Marhold (Schlagzeug) und Altfrid Sicking (Vibraphon).
Bei Alsmann mischen sich die Rhythmen munter miteinander. Die Mambo kuschelt sich eng an den Swing, der Jazz schmust heftig mit dem Walzer. Und das Publikum genießt. Alsmann ist seit Jahren verlässlich der Höhepunkt des Kulturprogramms auf der Freilichtbühne. Als Freund. «Oh, du mein Würselen», begrüßt er die Gäste. So klingt Vertrautheit: Viele der Zuhörer erleben Alsmann hier nicht zum ersten Mal live.
Klanglich ist der Auftritt lupenrein. Kristallklar perlen die Lieder aus den Boxen, selbst die zarteste Schwingung des Vibraphons geht im Miteinander der Instrumente nicht verloren. Wobei die Musik bei Alsmann nur die halbe Miete ist. Der besondere Charme seiner Auftritte liegt in den teils waghalsigen Anmoderationen von beachtlicher Länge. Von seiner «Zeit als Ziehsohn eines beinlosen Einradfahrers mit bernsteinfarbenen Zahnstümpfen» schwadroniert Alsmann ebenso wie von Damen mit Weltklasse-Dekolletées.
Stark ist er auch mit einem anderen Instrument. Der winzigen Ukulele, die ihn verlässlich auf jeder Tournee begleitet. Nur mit ihr kommt er zum Beginn der zweiten Programmhälfte auf die Bühne und spielt ganz vorn am Rand drollige Lieder von Menschen und Hunden, die auch etwas Rührendes haben. Das macht Alsmann so rasch niemand nach, ein Spagat zwischen Albernheit und Virtuosität.
Gut zweieinhalb Stunden verzaubert er seine Zuhörer. Dann packt er noch Bewährtes alter Alben à la «Ein kleiner Bär mit großen Ohren» obendrauf. Und wird mit Standing Ovations belohnt. Verdientermaßen.”
(Stefan Schaum/AZ-AN Kultur)
Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es auch unter
http://www.goetz-alsmann.de
- geschrieben am 13. August 2008
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ENGEL ODER TEUFEL…
